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Thread: Allgemeine Neuigkeiten 2015

  1. #11
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    Internet vom Himmel: Über Satellit online surfen

    Flächendeckendes DSL in Deutschland? Fehlanzeige! In vielen Regionen herrscht noch immer eine Unterversorgung. Rund 5 Millionen Menschen sind davon betroffen.


    Flächendeckendes DSL in Deutschland? Fehlanzeige! In vielen Regionen herrscht noch immer eine Unterversorgung. Rund 5 Millionen Menschen sind davon betroffen. Große Festnetzbetreiber zeigen gerade an ländlichen Regionen kaum Interesse. Und den Gemeinden sind häufig finanziell die Hände gebunden oder sie messen anderen Themen mehr Bedeutung zu. Die Bundesrepublik kommt bei der Breitbandversorgung den gesteckten Zielen nicht hinterher, wie Deutschlandradio Kultur berichtet. Die Gründe sind zum einen die hohen Kosten etwa für Glasfasernetze, zudem bezweifeln einige Telekommunikationsanbieter, ob diese Investitionen dauerhaft sinnvoll sind. Eine andere Möglichkeit sind Funknetze. Der Datenverkehr über diese Netze ist nicht so schnell wie über Glasfaserkabel, dafür ist der Aufbau von Funknetzen günstiger als das Verlegen von Kabeln unter der Erde. Am 27. Mai 2015 wird sich zeigen, wie viel den Telekommunikationsanbieter der Ausbau der Netze wert ist. An diesem Tag werden die Frequenzen versteigert. Das eingenommene Geld können Bund und Länder in den Ausbau der digitalen Infrastruktur investieren, damit die Ziele der Breitbandstrategie der Bundesregierung, wie an dieser Stelle nachzulesen ist, möglicherweise schneller erreicht werden.

    Wer nicht länger warten möchte, findet in einer Satellitenschüssel möglicherweise die Lösung seiner Probleme. Highspeed-Internet aus dem All ist möglich und gut umsetzbar.

    Was ist Satelliten-Internet?


    Vier Internet-Satelliten befinden sich zurzeit über dem Äquator und senden von dort aus Internetbandbreite aus. Mit einer entsprechenden Satellitenanlage und der notwendigen Hardware können Nutzer über eine bestimmte Frequenz auf dieses Internet zuzugreifen.

    Dieses Breitband wird von mehreren Nutzern genutzt. Das Volumen wird deshalb gerecht an alle verteilt. Ein uneingeschränkter Zugang zum Internet ist jederzeit möglich. Wer aber große Datenmengen herunterladen möchte, wird unter Umständen gedrosselt.

    Zusätzlich gewähren Anbieter aber Happy-Hours, in denen auch große Volumen genutzt werden können. Wer im großen Stil Videos streamen möchte, hat nachts Gelegenheit dazu, wenn ein großer Teil der Nutzer schläft. Tagsüber wird er dabei aber gedrosselt, um Mitnutzer nicht zu benachteiligen.
    Internet über Astra – so funktioniert es


    Vor 25 Jahren begann der Satelliten-Betreiber Astra mit der Ausstrahlung des Satellitenfernsehens. Mittlerweile können in Deutschland rund 400 Sender empfangen werden, davon 300 kostenfrei. Astra versorgt derzeit etwa 18 Millionen private Haushalte.

    Fernsehen über Satellit ist also längst möglich. Internet über Satellit zu empfangen, klingt für viele Verbraucher nach wie vor wie eine futuristische Technik. Doch das Prinzip ist bereits verfügbar, laut Anbieterangaben relativ einfach. Nutzer schließen einen Vertrag bei einem entsprechenden Anbieter wie dem Internet Service Provider Orbitcom ab. Um Internet über Astra empfangen zu können, muss die neue Satellitenschüssel in südlicher Ausrichtung am Haus befestigt werden. Die Montage kann auf Wunsch auch von Fachleuten ausgeführt werden. Eine normale Satellitenschüssel kann hierfür jedoch nicht genutzt werden.

    Ein spezielles Modem und der Multifeed Adapter ermöglichen sowohl Internet als auch TV. Wer auch digitale Programme empfangen möchte, benötigt hierfür eine zusätzliche Antenne. Tarife gibt es ab rund 24,90 Euro im Monat.

    Internet-Netzwerk im ganzen Haus


    Wie auch beim Festnetzinternet ist es beim Internet via Satellit möglich, ein ganzes Netzwerk mit WLAN zu versorgen. Mit Hilfe eines WLAN-Routers haben alle Geräte innerhalb des Hauses Internetzugriff. Reicht die Reichweite des WLANS nicht aus, kann das Stromnetz zum LAN-Netz ausgebaut werden. Das wird mit einer Powerline umgesetzt.
    Vor- und Nachteile von Satelliteninternet


    Vorteile

    Unabhängigkeit von Leitungen: Die Leitungsgeschwindigkeit von Glasfaser- und Kupferleitungen sind für Satellitensurfer nicht mehr relevant.

    Überall nutzbar: Internet über Satellit ist überall dort nutzbar, wo ein geostationärer Satellit erreichbar ist. Mit freier Sicht Richtung Süden ist dies überall in Deutschland der Fall.

    Ortsunabhängigkeit:
    Vor allem Camper und Mobilreisende wissen diese Art des Internets zu schätzen. Ist die Satellitenschüssel am mobilen Heim befestigt, gelangen Nutzer von überall aus ins Internet.

    Fair-Use-Policy: Beim Internet über Astra Connect teilen sich mehrere Nutzer ein bestimmtes Breitbandvolumen. Damit es nicht zu Missbrauch kommt und einzelne Nutzer zu viele Ressourcen für sich allein nutzen, greift die Fair-Use-Police. Wird ein bestimmtes Datenvolumen überschritten, wird die Geschwindigkeit gedrosselt.


    Nachteile

    Erhöhte Latenzzeiten: Aufgrund der Signalverzögerung ist Satelliteninternet nicht für Spieler von Online-Games geeignet. Auch Meetings per Videotelefonie lassen sich nur schwer umsetzen.

    Begrenztes Datenvolumen: Aufgrund der gemeinschaftlichen Nutzung des Breitbandinternets ist das Datenvolumen für einzelne Nutzer begrenzt. Wichtig ist deshalb, den passenden Tarif zu wählen, um eine Geschwindigkeitsdrosselung zu vermeiden.


    Fazit

    Internet via Satellit macht es auch Menschen möglich, die in abgelegenen Orten fernab von Breitbandausbau leben, schnelles Internet zu empfangen. Satellitenschüsseln lassen sich zwar nicht auf Reisen mitnehmen, doch im Campingbereich ist diese Art des Internets aus gutem Grund sehr weit verbreitet.

    Die höheren Reaktionszeiten mögen für Vielnutzer abschreckend sein, doch für die normale Internetnutzung sind höhere Latenzzeiten kaum relevant. Lediglich bei Onlinespielen in Echtzeit stößt der Satellit an seine Grenzen.


    Q:digitalfernsehen.de

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  3. #12
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    WhatsApp mit 800 Millionen aktiven Nutzern

    Mit Siebenmeilenstiefeln zur Milliardengrenze: Jan Koum, einer der WhatsApp-Gründer, postete heute auf Facebook, dass der Messaging-Dienst mittlerweile 800 Millionen Nutzer verzeichne. Ausdrücklich wies er dabei darauf hin, dass es sich nicht um registrierte, sondern aktive Benutzer handele.

    Bei der rund 20 Milliarden US-Dollar schweren Übernahme durch Facebook im Februar 2014 hatte WhatsApp 450 Millionen aktive Nutzer, die Entwicklung seitdem entspricht einer durchschnittlichen monatlichen Steigerung von rund 25 Millionen Usern. Die Erfolgsgeschichte des Dienstes wird also auf den ersten Blick durch Datenschutzdebatten nicht nur im Zusammenhang mit der Übernahme durch Facebook kaum tangiert. Für Wachstum sorgen wohl auch Verbesserungen des Dienstes wie WhatsApp-Web, die Möglichkeit, Nachrichten auch im Webbrowser lesen und schreiben zu können, und eine Telefoniefunktion.

    Aber auch der Schweizer Dienst Threema, der von Anfang an eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bot, kann Erfolge verzeichnen. Nach der WhatsApp-Übernahme durch Facebook verdoppelte sich die Benutzerzahl an einem Tag auf 400 000, schon im April 2014 lag sie bei 2,8 Millionen, zum Jahreswechsel bei 3,2 Millionen Nutzern.

    Eindeutiger Verlierer bei den Messaging-Diensten ist SMS. 2013 war laut Bitkom ein Rückgang der Zahl der versendeten Nachrichten um 37 Prozent auf 37,9 Milliarden zu verzeichnen, was den ITK-Branchenverband von einem "Gezeitenwechsel bei mobilen Kurznachrichten“ sprechen ließ.

  4. #13
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    De-Mail: Sichere Verschlüsselung verfügbar

    Nutzer der rechtssicheren De-Mail zur Kommunikation mit Behörden und Unternehmen können ihre Nachrichten ab sofort durchgehend verschlüsseln.

    Die De-Mail-Anbieter Deutsche Telekom, Francotyp-Postalia sowie United Internet mit 1&1, Web.de und GMX unterstützen dazu nach eigenen Angaben ab sofort die Verschlüsselungstechnologie Pretty Good Privacy (PGP).

    Die sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung funktioniert entweder per Browsererweiterung mit dem Open-Source-Add-on Mailvelope in Chrome und Firefox oder über ein Plug-in für das E-Mail-Programm Outlook. Francotyp-Postalia bietet zudem eine Erweiterung für Exchange-Outlook-Umgebungen an, die auf der Open-Source-Software Gpg4win basiert.

    Bislang gab es bei De-Mail nur eine Standardverschlüsselung bei der Übertragung, die Experten als unsicher kritisiert hatten. Ob der Nutzer die neue durchgehende Verschlüsselung einsetzt, kann er von Mal zu Mal entscheiden. Der Empfänger einer De-Mail mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung muss auch PGP nutzen, um die Nachricht entschlüsseln und lesen zu können.

    Bei der De-Mail handelt es sich um eine im E-Government-Gesetz festgeschriebene, in vielen Fällen rechtssichere E-Mail-Variante. Bei der Kommunikation mit Behörden, die das neue Verfahren einsetzen, ersetzt die De-Mail die Schriftform etwa vollständig.

    Nutzer der De-Mail müssen sich persönlich identifizieren lassen - etwa bei einem Hausbesuch durch Mitarbeiter der Unternehmen oder an autorisierten Stellen im Einzelhandel ähnlich dem Postident-Verfahren. So soll sichergestellt werden, dass eine De-Mail tatsächlich vom angegebenen Absender stammt.

  5. #14
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    Gefährliche WiFi-Direct-Verbindungen

    Das Internet der Dinge wird zunehmend zum Risiko. Jüngste WLAN-Gefahrenmeldung: Eine Schwachstelle erlaubt es, Schadcode über WiFi-Direct-Verbindungen in Android- und Linux-Systeme einzuschleusen. So komfortabel WLAN ist, so viele Gefahren bergen die kabellosen Internetverbindungen. Die neueste Meldung über eine Sicherheitslücke bei der Nutzung von WLAN betrifft die Funktion WiFi Direct unter Android und Linux.

    Eigentlich dient WiFi Direct dazu, zwei Geräte ganz ohne WLAN-Router miteinander zu verbinden. Diese Peer-to-Peer-Verbindung ermöglicht dann zum Beispiel das kabellose Übertragen von Druckaufträgen vom Smartphone oder der Kamera direkt an den Drucker.

    Über eine Schwachstelle im WPA-Supplicant lässt sich jedoch auch Schadcode ans System senden. Sucht ein Gerät nach Partnern für eine WiFi-Direct-Verbindung, könnte ein in Funk-Reichweite befindlicher Angreifer die Lücke ausnutzen, um den Speicher auszulesen oder das System zu kapern.

    Inzwischen gibt es zwar einen Patch, doch gerade Android-Nutzer sind hierbei auf Updates der jeweiligen Hardware-Hersteller angewiesen.

  6. #15
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    Polizei stellt 80 000 ordentlich verpackte Raubkopien sicher

    In zwei Orten bei Flensburg stoppte die Polizei einen illegalen Raubkopie-Handel. Etwa 80 000 Raubkopien von Blu-rays und DVDs von Hardcore-Filmen fanden die Ermittler - fein säuberlich in entsprechenden Hüllen mit entsprechenden Covern.

    Etwa drei Millionen Euro sollen zwei Männer aus Harrislee und Pattburg - zwei Orte bei Flensburg - in den vergangenen Jahren mit raubkopierten Blu-rays und DVDs verdient haben. Das Problem: Genau genommen haben sie sich in einer juristischen Grauzone bewegt. Zumindest bis Ende des vergangenen Jahres.

    Was war passiert? Die beiden Männer boten in einem Online-Versand Hardcore-Filme auf DVD und Blu-ray an. Kunden beklagten sich oft über schlechte Qualität, doch in der Lagerhalle der beiden Verdächtigen hatte alles seine Ordnung. Das Flensburger Tageblatt berichtet am heutigen Donnerstag über den kuriosen Fall und hat auf seiner Website ein Foto der ordentlich eingeräumten Lagerhalle veröffentlicht. Polizisten aus Dänemark und Deutschland beendeten den offenbar erfolgreichen Versandhandel nun.

    Die Homepage der "Firma" der beiden Männer ist nicht mehr erreichbar. Offenbar hatte einer der Kunden Strafanzeige erstattet. Der Shop der Männer war vor allem bei minderjährigen Kunden sehr beliebt, denn in Dänemark wird die Alterskontrolle nicht ausgeübt. Peter Petersen, Leiter des K3 bei der Bezirkskriminalinspektion Flensburg sagte dem Flensburger Tageblatt: "Die Tatverdächtigen haben offenbar gezielt den grenznahen Raum und die früheren Unterschiede zwischen dem deutschen und dänischen Rechtssystem, die die Strafbarkeit des gewerblichen Handelns betreffen, ausgenutzt“. Diese Rechtslücke ist seit dem 1. Januar geschlossen.

    Die beschlagnahmte Ware - DVDs, Blu-rays, Brennstationen, PCs, Akten - soll einem 7,5-Tonner gefüllt haben. Wegen fehlender Haftgründe wurden die Beschuldigten nach der Vernehmung wieder entlassen, so das Flensburger Tageblatt.

  7. #16
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    Jeder dritte ältere Onliner telefoniert via Internet

    Ein Telefonat von Angesicht zu Angesicht mit der Tochter, die zum Studieren in die Großstadt gezogen ist, oder dem Enkel, der ein Austauschjahr in Kanada absolviert: Online-Telefonie wird auch von älteren Menschen intensiv genutzt – vor allem, um mit der Familie in Kontakt zu bleiben. Das hat eine repräsentative Umfrage des Digitalverbands BITKOM ergeben. Fast jeder dritte Internetnutzer ab 65 Jahren (29 Prozent) verwendet demnach Angebote wie Skype, Face Time oder Google Hangouts. Selbst bei den Internetnutzern ab 80 Jahren ist es noch jeder Vierte (26 Prozent). Dabei sprechen 61 Prozent der älteren Nutzer von Online-Telefonie mit ihren Kindern, 37 Prozent rufen Enkel oder Urenkel an. Rund die Hälfte (51 Prozent) redet online mit Freunden oder Bekannten. „Telefonieren über das Internet hat sich dank einer Vielzahl von Diensten auch bei älteren Menschen als kostengünstige Alternative zu Gesprächen im klassischen Telefonnetz etabliert“, sagt Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des BITKOM. „Wenn Verwandte und Bekannte weit verstreut sind, ist der Anruf übers Internet eine praktische Möglichkeit, sich trotzdem zu sehen und auszutauschen. Schon bald wird das auch für die meisten Senioren genauso alltäglich sein wie der Griff zum Telefonhörer.“

    Derzeit telefoniert die Mehrheit der älteren Nutzer von Online-Telefonie (59 Prozent) mehr als einmal im Monat auf diese Weise, jeder fünfte (21 Prozent) sogar mehrmals pro Woche. 41 Prozent der Nutzer sprechen allerdings seltener als einmal pro Monat übers Internet mit Verwandten oder Bekannten.

    Zur Beliebtheit von Internet-Telefonie unter älteren Menschen habe sicher auch die Verbreitung von Tablets in dieser Altersgruppe beigetragen, so Rohleder. „Die Geräte sind leicht zu bedienen und mobil, Kamera und Mikrofon sind bereits integriert. Dadurch sinkt auch die Schwelle, eine neue Technologie auszuprobieren.“ Schon heute verwendet rund jeder fünfte ältere Internetnutzer (21 Prozent) ein Tablet.

  8. #17
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    Mehr Haushalte mit Handys als mit Festnetztelefon

    In Deutschland gibt es mittlerweile mehr Privathaushalte mit Handys als mit Festnetztelefon. Knapp 94 Prozent der Haushalte besaßen Anfang 2014 mindestens ein Mobiltelefon, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag, den 12. Mai anlässlich des Welt-Telekommunikationstages am 17. Mai mitteilte. Zehn Jahre zuvor waren es erst 72 Prozent. Ein Festnetztelefon gab es im vergangenen Jahr in 92 Prozent der Haushalte.

    Nahezu alle Haushalte, in denen der Hauptverdiener zwischen 18 bis 54 Jahre alt ist, besaßen mindestens ein Handy. Mit zunehmendem Alter sinkt zwar die Ausstattung mit Mobiltelefonen, aber auch bei den Älteren ist das Telefonieren mit dem Handy keine Seltenheit mehr: 73 Prozent der Haushalte mit Hauptverdienern im Alter ab 80 Jahren hatten den Angaben zufolge ein Mobiltelefon. Die Ausstattungsraten hätten sich in den letzten zehn Jahren deutlich angenähert, erklärten die Statistiker. Vor allem in den oberen Altersklassen habe es überdurchschnittliche Zuwächse gegeben.

  9. #18
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    Microsoft gibt Windows-10-Produktvarianten bekannt

    In seinem Blog hat Microsoft bekanntgegeben, in welchen Ausprägungen Windows 10 im Sommer erscheinen soll. Windows 10 Home ist die einfachste Ausgabe für Desktop-PCs. Windows 10 Pro ist für Desktop-PCs, Tablets und Hybridgeräte gedacht und richtet sich mit zusätzlichen Features an kleine Unternehmen. Es umfasst das auf der Ignite angekündigte Windows Update for Business, bei dem der IT-Profi genaue Kontrolle darüber hat, welche Geräte wann welche Updates bekommen. Windows 10 Mobile ist die Version für Smartphones und kleine Tablets.

    Die Version für größere Unternehmen wird Windows 10 Enterprise heißen und bietet weitere Funktionen zur Softwareverteilung und zum Management von Geräten und Apps. Windows 10 Education baut auf Windows 10 Enterprise auf und richtet sich an die Bedürfnisse von Schulen, Universitäten, Lehrern und Studenten. Die Großkunden-Version für Smartphones heißt Windows 10 Mobile Enterprise und steht den Kunden mit Volumenlizenzen offen. Sie bietet flexible Methoden, mit denen Unternehmen Updates managen können. Für Embedded-Geräte und Kleinstcomputer wie den Raspberry Pi soll es schließlich Windows 10 IoT Core geben – IoT steht dabei für Internet of Things.

  10. #19
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    Funklöcher sollen ab 2018 Geschichte sein

    Die lästigen „Funklöcher“ im Mobilfunk sollen nach Worten von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt in etwa drei Jahren Geschichte sein. Wer bei der am Mittwoch, den 27. Mai, beginnenden Versteigerung Mobilfunkfrequenzen erwirbt, werde verpflichtet, in die Netze zu investieren und Autobahnen, Bahnstrecken und ländliche Gebiete mit schnellem mobilen Internet zu versorgen, sagte Dobrindt der „Bild am Sonntag“. „Klar ist: 2018 sind dann auch alle lästigen Funklöcher in Deutschland geschlossen.“ EU-Digitalkommissar Günther Oettinger pocht auf eine komplette Abschaffung der so genannten Roaming-Gebühren in der Europäischen Union. „Auslandsgespräche soll es nur noch in Nicht-EU-Länder, also zum Beispiel in die USA oder Singapur geben“, sagte Oettinger der „Bild am Sonntag“.Vom kommenden Mittwoch (27. Mai) an versteigert die Bundesnetzagentur in Mainz ein großes Paket mit Mobilfunkfrequenzen. Dabei kommen Frequenzen aus dem Bereich 700 Megahertz unter den Hammer, die derzeit noch vom Rundfunk genutzt werden. Dieses Spektrum wird aber sukzessive geräumt, weil die Ausstrahlungen von DVB-T auf den Nachfolgestandard DVB-T2 umgestellt werden. Die Frequenz-Auktion ist Teil der Pläne der Bundesregierung, das schnelle Internet über Festnetz und Mobilfunk auf ganzer Linie zum Durchbruch zu verhelfen. Bieter in Mainz sind die Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica (E-Plus, O2).

    Aus der Versteigerung der Frequenzen erwartet Dobrindt einen Milliardenbetrag, der in den Ausbau schneller Breitbandnetze fließen soll: „Ich erwarte einen munteren Wettbewerb und als Erlös einen Milliardenbetrag. Die Auktion ist für die Unternehmen eine wichtige Weichenstellung. Es geht darum welche Anbieter am Ende seinen Kunden durch die neuen Frequenzen die attraktivsten Angebote machen kann.“

    Der Verkehrsminister plant einen Pakt mit Städten und Gemeinden: „Wir schnüren ein Digitalpaket für die Kommunen und den Breitbandausbau“, sagte Dobrindt. „Wo sich der Ausbau wirtschaftlich für die Unternehmen nicht rechnet, setzt unsere Ausbau-Initiative an und beseitigt die weißen Flecken auf der digitalen Landkarte. Das Förderprogramm beginnt noch in diesem Jahr.“

    Die Kosten für Telefonate und mobiles Internet-Surfen im EU-Ausland sind in den vergangenen Jahren auf Brüsseler Druck bereits erheblich gesunken. Die Telekom-Konzerne klagen über wegfallende Einnahmen. Eigentlich hätten sich Handynutzer schon zum Jahresende auf eine völlige Abschaffung der Extra-Gebühren für Telefonate, Surfen und SMS im EU-Ausland freuen können. Inzwischen gibt es aber unter den EU-Staaten einen Kompromissplan, die Gebühren auf niedrigem Niveau beizubehalten. Oettinger forderte Nachbesserungen: „Ich traue der EU aber zu, dass wir bis Ende Juni ein sinnvolles Telekommunikationspaket hinbekommen, das die Roaming-Gebühren für Telefonate, SMS und Internetdaten aus dem europäischen Ausland stufenweise in absehbarer Zeit abschafft.“

    Es gibt bereits seit einigen Jahren eine europäische Begrenzung der Roaming-Aufschläge. So dürfen Mobilfunkanbieter derzeit von Kunden im europäischen Ausland nicht mehr als 19 Cent pro Minute für abgehende Anrufe, 5 Cent für ankommende Anrufe, 6 Cent pro versendeter SMS und 20 Cent pro Megabyte Daten verlangen. Hinzu kommt die Mehrwertsteuer.

  11. #20
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    Windows 10 startet am 29. Juli

    Microsoft bringt sein neues Betriebssystem Windows 10 am 29. Juli auf den Markt. Alle Nutzer von Windows 7 und Windows 8.1 könnten ab diesem Tag die Software kostenlos herunterladen, wie Microsoft am Montag, den 1. Juni mitteilte. Das Gratis-Angebot gelte zwölf Monate lang. Bis zum Ende der unterstützten Lebensdauer des jeweiligen Gerätes lasse sich die Software auf dem neusten Stand halten.
    Ab sofort könnten Nutzer sich ihr Upgrade auch reservieren (windows.microsoft.com). Mehr als vier Millionen Kunden hätten bis heute an dem Windows-Insider-Programm zum Test von Windows 10 teilgenommen, teilte Microsoft mit. Niemals zuvor habe der Konzern seinen Kunden so frühzeitig einen Ausblick auf eine neue Version seiner Software gegeben. Die ausführliche Beta-Phase sollte die Bedürfnisse und Anregungen der Nutzer bei der Entwicklung mit einbeziehen.
    Das neue Betriebssystem soll eine einheitliche Plattform für alle Geräte bieten. Die digitale Sprachassistentin Cortana etwa wird damit auch auf Tablets und PCs verfügbar sein. Auch das Startmenü hält wieder Einzug auf die Oberfläche. Oft genutzte Funktionen und Dokumente findet der Nutzer mit einem Klick. Das Office-Paket lässt sich über Apps nutzen. Word, Excel, PowerPoint und Outlook seien für die Navigation über berührungsempfindliche Displays optimiert.
    Mit Windows 10 veröffentlicht Microsoft auch einen neuen Browser mit dem Namen „Edge“, der speziell an das Betriebssystem angepasst ist. Dabei soll der Nutzer mit der Tastatur oder einem Stift Kommentare direkt auf Webseiten einfügen und mit andern teilen können. Für die Websuche ist Cortana integriert.
    Microsoft hofft, dass das neue System in zwei bis drei Jahren auf einer Milliarde Geräte laufen wird. Das wäre ein fulminanter Start verglichen mit den Vorgängerversionen. Das aktuelle Windows 8 läuft derzeit auf nicht einmal 15 Prozent der Personal Computer weltweit. Im Markt für Smartphones liegt Windows im unteren einstelligen Bereich deutlich hinter Apple (iOS) und Google (Android). Mit einer radikalen Öffnung für App-Entwickler und Diensten aus der Cloud will Microsoft-Chef Satya Nadella den Umschwung schaffen.

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