Advertise Here
Advertise Here
Advertise Here
Advertise Here
Results 1 to 2 of 2

Thread: Premier League: TV-Rechte für Rekord-Summe verkauft

  1. #1
    Strict but fair Andrushenka's Avatar
    Join Date
    28-12-2005
    Location
    Heart of Europe
    Posts
    54,665
    Uploads
    120
    Likes
    2,675

    Premier League: TV-Rechte für Rekord-Summe verkauft

    Die Entscheidung ist gefallen: Die Spiele der englischen Premier League werden in den kommenden Jahren bei Sky und BT zu sehen sein - und dafür zahlen die Konzerne viel. Denn die TV-Rechte sind für eine Rekordsumme über den Tisch gegangen, die selbst Experten überrascht.

    Dass Fußball-Rechte ein teures Gut sind, ist weitreichend bekannt, doch die Summe, für die nun die TV-Rechte an der englischen Premier League über den Tisch gingen, haben selbst Experten nicht erwartet. Denn wie die Liga am Dienstagabend mitteilte, hat die Vergabe für die Spielzeiten von 2016/17 bis 2018719 nun Erlöse in Rekordhöhe eingespielt. Verkauft wurden die Rechte dabei an die Pay-TV-Unternehmen British Telecommunications (BT) und Sky, die zusammen 5,136 Milliarden Pfund (rund 6,9 Milliarden Euro) für die Premier League auf den Tisch legen.

    Der Löwenanteil kommt dabei von Sky, denn der Anbieter hat sich gleich fünf der insgesamt sieben angebotenen Pakete geschnappt, die in den betreffenden drei Jahren 4,2 Milliarden Pfund verschlingen werden. Damit zahlt der Pay-TV-Konzern künftig deutlich mehr für den englischen Spitzenfußball, als dies bisher der Fall war. Dafür bekommt Sky die Rechte an insgesamt 126 Spielen, die im Programm des Konzerns übertragen werden dürfen.

    BT zahlt für seine beiden Pakete entsprechend deutlich weniger: 960 Millionen Pfund investiert das Unternehmen in die Übertragungsrechte der Fußball-Liga und bekommt dafür 42 Partien, die im Internet zu sehen sein werden.

    Dass die Kosten für die Rechte an der Premier League bei dieser Vergabe so sehr in die Höhe schnellen, hat auch Experten überrascht. Diese hatten zwar angenommen, dass der neue Deal den Rekordwert von rund 3 Milliarden Pfund, der für die Spielzeiten zwischen 2013 und 2016 gezahlt wurde, überbieten würde, ihre Prognose fiel allerdings ganz anders aus als das jetzige Resultat. So hatten Insider vermutet, dass der neue TV-Vertrag ein Volumen von etwa 4,4 Milliarden Euro haben würde - und stapelten damit trotz einkalkuliertem Preissprung etwa eine dreiviertel Milliarde Pfund zu tief.

  2. Advertise Here
  3. #2
    Strict but fair Andrushenka's Avatar
    Join Date
    28-12-2005
    Location
    Heart of Europe
    Posts
    54,665
    Uploads
    120
    Likes
    2,675

    TV-Mega-Deal könnte unpopuläre Maßnahmen in Bundesliga auslösen

    Der Abstand zwischen Bundesliga und Premier League beim Fernsehgeld ist auf Lichtjahre angewachsen, die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat als Reaktion auf den 6,9 Milliarden-Deal eine ehrliche Diskussion über die TV-Situation in Deutschland angestoßen. Angesichts des finanziellen Verdrängungswettbewerbs der europäischen Ligen will die DFL zumindest den zweiten Platz festigen. Damit die Kluft zu England nicht noch größer wird, könnte der neue TV-Vertrag von 2017 an ein Rekordvolumen und umstrittene Änderungen beinhalten.

    „Von daher benötigen wir eine ehrliche Diskussion in der Liga: Sind wir mit Blick auf den neuen TV-Vertrag bereit, notfalls auch unpopuläre Maßnahmen zu ergreifen, um weiter die besten Spieler der Welt in der Bundesliga zu halten?“, kommentierte DFL-Chef Christian Seifert in der „Bild“ die neue Situation nach dem Mega-Deal in England. Damit dürfte er neue Anstoßzeiten und andere Sendezeiten in der Bundesliga meinen. In der Premier League sind die Spieltage schon seit langem wegen der Sender-Interessen auf unterschiedliche Tage und Anstoßzeiten verteilt, längst nicht alle Partien werden live gezeigt.

    Die Dimensionen des neuen Dreijahres-Vertrages in England, die mit den Einnahmen aus Auslandsrechten sogar rund 9,5 Milliarden betragen, überraschten die Verantwortlichen in der Frankfurter DFL-Zentrale nicht wirklich. „Diese Summe ist allein auf die Konkurrenz-Situation auf dem englischen Medienmarkt zurückzuführen“, verwies Seifert auf den ungewöhnlichen Bieter-Wettkampf der britischen TV-Giganten Sky und BT. Fünf der insgesamt sieben TV-Pakete gingen für 4,2 Milliarden Pfund an Sky. Der Sender kann dafür 126 Spiele pro Saison zeigen. BT zahlt für die anderen beiden Pakete mit 42 Partien 960 Millionen Pfund.

    In Deutschland läuft der bestehende Vierjahresvertrag mit einem Gesamtvolumen von 2,51 Milliarden Euro mit Ende der Saison 2016/17 aus. Das sind durchschnittlich 628 Millionen Euro pro Spielzeit, wobei die Beträge gestaffelt sind. Hinzu kommen die Einnahmen aus der Auslandsvermarkung. Sie sollen von derzeit 71 Millionen Euro bereits im nächsten Jahr auf deutlich über 100 Millionen ansteigen. Die Vereine hoffen beim neuen TV-Vertrag, den die DFL im nächsten Jahr abschließen will, zumindest auf eine Milliarde Euro pro Saison.

    Darüber können die 20 Clubs der Premier League nach dem neuerlichen Quantensprung bei den ohnehin schon überdimensionierten TV-Einnahmen nur lächeln. Allerdings löste der Rekord-Deal auch kritische Reaktionen aus. „Die Liga schwimmt im Geld. Senkt die Eintrittspreise und macht es möglich, dass die Fans die Spiele besuchen können“, schrieb Ex-Nationalspieler und BBC-Kommentator Gary Lineker.

    Ähnlich wie der ehemalige Kapitän des Nationalteams argumentierte Ian Wright: „Ich sage, lasst die Fans für einen Zehner rein. Sie sind die einzigen Menschen, die niemals davon profitieren“, erklärte der Ex-Profi. Der frühere Tottenham-Besitzer Alan Sugar befürchtet sogar negative Auswirkungen für die Nationalmannschaft. „Einerseits ist das Geld positiv für die Clubs, andererseits ist es sehr negativ für die internationale Zukunft von Englands“, sagte Sugar.

    Trost für die anderen europäischen Teams bietet auch die Bilanz der englischen Vereine in der Champions League. Längst nicht jedes Jahr gewinnt ein Finanzkrösus aus der Premier League den wichtigsten Vereinswettbewerb. In der nächsten Woche beginnen die K.o.-Spiele mit vier Teams aus dem Weltmeisterland Deutschland. England ist nur noch mit drei Mannschaften vertreten.

Advertise Here

Similar Threads

  1. Sport1 sichert sich Europa-League-Rechte
    By Andrushenka in forum Aktuelle Nachrichten
    Replies: 0
    Last Post: 02-02-2015, 13:23:49
  2. Berlusconi schnappt sich Champions-League-Rechte
    By Andrushenka in forum Aktuelle Nachrichten
    Replies: 0
    Last Post: 12-02-2014, 14:30:31
  3. Eurosport sichert sich Rechte an Champions League der Frauen
    By Andrushenka in forum Aktuelle Nachrichten
    Replies: 0
    Last Post: 27-09-2013, 14:18:43
  4. Replies: 0
    Last Post: 26-05-2011, 09:24:18
  5. Puls 4 sichert sich Rechte an UEFA Champions League
    By Andrushenka in forum Neues aus Österreich
    Replies: 4
    Last Post: 15-04-2011, 14:41:38

Posting Permissions

  • You may not post new threads
  • You may not post replies
  • You may not post attachments
  • You may not edit your posts
  •