Inklusion ist Teilnahme in vollem Umfang - ohne Einschränkung. Als Host-Broadcaster des "Eurovision Song Contest 2015" will der ORF getreu dem Motto "Building Bridges" die Menschen auch über sprachliche Grenzen hinweg verbinden und wird deshalb den größten TV-Unterhaltungsevent der Welt in Internationaler Gebärdensprache übertragen. Alle Songs werden in Internationale Gebärdensprache übertragen und von gehörlosen Performerinnen und Performern präsentiert - die Bühnen-Moderationen werden von Gebärdendolmetschern live in Internationale Gebärdensprache übersetzt. Beide Semifinale sowie das große Finale werden den teilnehmenden Ländern als HD-TV-Signal bereitgestellt, zudem werden alle drei TV-Events als Internet-Live-Stream angeboten. Weiters stellt der ORF allen übertragenden Ländern die englische Untertitelung aller Songs sowie die englische Live-Untertitelung der Bühnenmoderation zur Verfügung.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Dem Leitbild des diesjährigen ‚Eurovision Song Contest‘ entsprechend, beschreitet der ORF auf vielen Ebenen der Umsetzung neue und visionäre Wege. Erstmals ist der ESC in diesem Jahr wirklich inklusiv, d. h. mit Gehörlosen für Gehörlose. Damit ist die inklusive Realisierung des 60. ESC die nächste Stufe im barrierefreien Angebot des ORF. Wir freuen uns sehr, dass wir es geschafft haben, den ‚Eurovision Song Contest‘ erstmals weltweit in internationaler Gebärdensprache anzubieten."

Mit der Entscheidung, den "Eurovision Sign" in Internationaler Gebärde zu präsentieren, bietet der ORF jenen rund 750.000 Menschen in Europa, die ausschließlich in Gebärde kommunizieren, einen einzigartigen verbindenden Event.

Das große ESC-Finale am 23. Mai um 21.00 Uhr wird auf ORF 2 Europe in Internationaler Gebärdensprache zu sehen sein. Darüber hinaus sind alle drei "Eurovision Sign"-Events auch als ORF-TVthek-Live-Stream verfügbar.

Für die nationale Ausstrahlung bietet der ORF außerdem in ORF eins die deutsche Live-Untertitelung aller drei TV-Shows sowie deutsche Audiodeskription für blinde und sehbehinderte Menschen im zweiten Tonkanal an.