Die deutschen RTL-Sender gehen für neue Fernsehserien eine Partnerschaft mit dem amerikanischen Studio NBC Universal (NBCU) ein und wollen damit an frühere Erfolge wie „Dr. House“ anknüpfen. „Diese Kooperation der Mediengruppe RTL Deutschland mit TF1 und NBC Universal ist der erste Zusammenschluss europäischer Sender mit einem marktführenden US-Major-Studio zur gemeinsamen Produktion und Finanzierung hochklassiger fiktionaler TV-Inhalte“, sagte ein Sprecher. „Alle drei Partner sind hinsichtlich Projektauswahl und internationaler Auswertung gleichberechtigt.“ Herauslesen lässt sich daraus, dass die Sender künftig mehr Mitspracherecht haben werden.
Die Partner werden im Zeitraum von zwei Jahren drei neue TV-Serien mit abgeschlossenen Episoden produzieren, wie es weiter hieß. Beim deutschen Publikum seien „internationale und episodisch abgeschlossene Serien“ weiter stark gefragt, erläuterte RTL-Manager Jörg Graf. Auch eine „lückenlose Auswertung der Inhalte über alle Distributionswege und Plattformen“ zähle zu den Vorteilen.
Die neue Kooperation erweitert die Zusammenarbeit zwischen NBCU und der Mediengruppe (unter anderem RTL, Vox, SuperRTL, RTL Nitro). Die Partner verbuchten in der Vergangenheit Erfolge wie „Dr. House“ und verlängerten kürzlich einen Vertrag, der den deutschen RTL-Sendern Zugriff auf NBCU-Serien und Filme wie „Fifty Shades Of Grey“ garantiert.




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