Die Parlamentarische Staatssekretärin Dorothee Bär hat im Rahmen der Veranstaltung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) am vergangenen Donnerstag die Installierung eines Digitalradio-Boards angekündigt. Ziel, so die Staatssekretärin, sei es, Aufgaben zu benennen und Meilensteine zu deren Lösung zu definieren, um am Ende des Prozesses eine Roadmap zum Übergang von UKW auf Digitalradio (DAB+) zu fixieren.

Bei dieser Fachtagung im BMVI wurde auch die Hörfunkstudie des Instituts für Rundfunktechnik (IRT) mit dem Titel "Terrestrischer Hörfunk: Zukünftige Entwicklung im Hinblick konkurrierender Übertragungswege" vorgestellt. Die Studie verdeutlichte, dass für das Radio der Zukunft der Umstieg in die digitale Verbreitung notwendig sein wird und dass DAB/DAB+ die am besten geeignete Technologie dafür sei. Die Studie kann unter folgendem Link abgerufen werden:
http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/DG/hoerfunk-studie-vorgestellt.html

Nach Ansicht von Teilnehmern war diese Veranstaltung, zu der die Parlamentarische Staatssekretärin eingeladen hatte, eine der wichtigsten zur Einführung des Digitalradios in den letzten Monaten. Damit wird in Deutschland nicht mehr die Frage gestellt, ob Digitalradio kommen wird, sondern wie und in welchen Schritten es eingeführt werden soll. Die Fachtagung des BMWI fand an dem Tag statt, an dem in Norwegen bekannt gegeben wurde, dass UKW 2017 abgeschaltet wird.