Die Ermittlungen werden eingestellt: „CSI“, eine der erfolgreichsten Fernsehsendungen der vergangenen Jahrzehnte, wird nicht mehr fortgesetzt. Im September werde in den USA ein großes Finale gezeigt, mit der 15. Staffel ende dann die Serie, bestätigte der Fernsehsender CBS am Donnerstag, den 14. Mai. Dann sollen noch einmal William Petersen („Gil Grissom“) und Marg Helgenberger („Catherine Willows“) mit dabei sein, die lange das Gesicht der Serie waren.
„CSI“ („Crime Scene Investigations“) hatte vor 15 Jahren eine kleine Revolution im Fernsehen ausgelöst. Ein Team von Gerichtsmedizinern in Las Vegas löst darin auf rein wissenschaftliche Weise Kriminalfälle. Im Mittelpunkt standen keine Verfolgungsjagden. Schüsse fielen höchsten im Testlabor. Dafür wurden mit völlig neuen Grafiken Kamerafahrten durch Schusswunden und die Lebenswelten von Insekten gemacht.
„CSI“ hatte nicht nur selbst Ableger bekommen, „CSI: Maimi“ und „CSI:NY“. Auch andere Sender sprangen auf den Zug auf. Doch von den jahrelang mehr als 25 Millionen Zuschauern bei der Mutterserie waren zuletzt nur noch 8 Millionen übrig. Der Ableger in Miami hatte schon 2012 seinen Dienst quittiert, ein Jahr später der in New York. Was noch bleibt, ist die erst vor zwei Monaten gestartete Serie „CSI:Cyber“, bei der es um Verbrechen im Zusammenhang mit dem Internet geht. In Deutschland war die Originalserie zuerst bei VOX und dann bei RTL zu sehen und war auch da sehr erfolgreich.




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