Die Medienriesen Axel Springer und ProSiebenSat.1 prüfen nach Informationen von Insidern einen Zusammenschluss zu einem neuen deutschen Konzern. "Es gibt solche Absichten", sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Montag. "Die Gespräche sind aber noch in einem sehr frühen Stadium." Ein zweiter Insider sagte, ein möglicher Deal sei eher eine Frage von Monaten als von Wochen. Friede Springer, die Großaktionärin des Verlags, sei über die Gespräche unterrichtet. ProSiebenSat.1 hat laut Reuters keine dominierenden Aktionäre mehr, seit die Finanzinvestoren KKR und Permira ihre Anteile komplett an die Börse brachten. Bereits vor rund zehn Jahren hatte der Zeitungskonzern Axel Springer einen Zusammenschluss mit der Fernsehgruppe ProSiebenSat.1 versucht. Das Vorhaben scheiterte allerdings am Widerstand des Bundeskartellamts und der Medienaufsicht, der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK).




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