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Strict but fair
ORF führend bei Newsproduktion und im Objektivitätsindex
Ein durchwegs positives Zeugnis stellt eine neue im Auftrag der Rundfunk- und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) erstellte Studie der umfassenden Informationsleistung der ORF-Medien aus. Zentrale Ergebnisse: Das ORF-Fernsehen produziert doppelt so viele Informationsbeiträge wie alle heimischen Privatsender zusammen und führt den "Objektivitätsindex" überlegen an. Im Rahmen der von Dr. Josef Seethaler, stv. Direktor des Instituts für vergleichende Medien- und Kommunikationsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, durchgeführten Studie wurde die "Qualität des tagesaktuellen Informationsangebots in den österreichischen Medien", kommerzieller wie öffentlich-rechtlicher, untersucht.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Die Studie zeigt in eindrucksvoller Weise, dass die ORF-Information in Fernsehen, Radio und Internet das unangefochtene Leitmedium der Österreicherinnen und Österreicher ist, und unterstreicht die zentrale Rolle öffentlich-rechtlicher Medien für die Demokratie - eine erfreuliche Bilanz und zugleich ein Auftrag für die Zukunft!"
Zentrale Ergebnisse der Studie sind unter anderem:
-) Das ORF-Fernsehen hat im Untersuchungszeitraum "doppelt so viele Informationsbeiträge gesendet (...) wie alle privaten Fernsehsender zusammen". (S. 80).
-) Im "Objektivitätsindex" hinsichtlich Sachlichkeit und Unparteilichkeit sind die ORF-Medien führend: "Ein genauer Blick auf die Rangordnung der Indexwerte zeigt, dass die Objektivitätsnorm in besonderer Weise vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk aufrechterhalten wird: Das obere Fünftel der Skala wird ausschließlich von öffentlich-rechtlichen Radio- und Fernsehkanälen besetzt." (S. 63). Hervorgehoben wird, dass insbesondere Ö3 (S. 65) "zeigt, dass man auch Radionachrichten mit etwas mehr diskursfördernder Background-Information gestalten kann".
Auch die große Bedeutung der Breite des öffentlich-rechtlichen Programmangebots des ORF wird unterstrichen:
"Schließlich ist noch auf die in Gang befindliche Diskussion des Stellenwerts des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu verweisen, der allein aufgrund des breiten und vielfältigen von ihm produzierten Programmangebots nicht hoch genug einzuschätzen ist." (S. 80)
Untersuchungsbasis sind 24 Tage des Jahres 2014, untersucht wurden elf österreichische Tageszeitungen, ORF eins, ORF 2, ORF III, ATV, PULS 4, ServusTV sowie alle bundesweiten ORF-Radios, vier ORF-Regionalradios, KRONEHIT sowie fünf private Regionalradios und Online-Anbieter wie ORF.at, derstandard.at, krone.at, oe24.at und gmx.at.
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