Unverhofft muss sich Bauer Jürg zwei Wochen allein um Kinder und Hof kümmern. Seine Frau Fränzi erteilt ihm eine Lektion und überlässt ihm die Pflege für seinen Vater Karli. Jürg ist der Ansicht, dass Karli einfach ein bisschen abgegeben hat; das ist noch lange kein Grund, von Alzheimer zu reden. Eine berührende Geschichte über das Vergessen.
Bauer Jürg (Martin Rapold) kann es nicht glauben: Seiner Frau Fränzi (Rebecca Indermaur) platzt der Kragen und sie überlässt ihm für zwei Wochen den Hof, die Kinder und vor allem seinen «vergesslichen» Vater Karli (Peter Freiburghaus). Bald wird Jürg bewusst, dass Fränzi recht hatte und sein betagter Vater nicht einfach älter wird, sondern an Alzheimer erkrankt ist. Karli kann sich nicht mehr allein anziehen, also bleibt er einfach im Pyjama. Er vergisst, dass er seiner Enkelin Toni (Dominique Devenport) erst gerade einen Batzen an ihr Töffli gegeben hat, und mit Enkel Jonas (Elia Brühlhart) unternimmt er lange, nicht ungefährliche Ausflüge. Jürg steht vor der Herausforderung seines Lebens. Denn eines will er ganz sicher nicht: Dass sein Vater in ein Heim muss. Der Vater gibt immer mehr ab und ist doch noch ganz unternehmungslustig. Der Sohn muss schmerzhaft lernen, was das heisst.




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