Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) will von der nordrhein-westfälischen Landesregierung die Genehmigung für ein zusätzliches über DAB+ auszustrahlendes Angebot „für ein älteres musikgeprägtes Publikum...für die Gruppe der Hörer 70 plus“. Das geht aus einer WDR-Stellungnahme vom 20. November für den nordrhein-westfälischen Landtag hervor, die inzwischen im Internet verfügbar ist. Seine Stellungnahme gab der öffentlich-rechtliche Sender vor einer Anhörung zur Novelle des WDR-Gesetzes ab, die derzeit im Landtag in Düsseldorf beraten wird. Der WDR möchte die Seniorenwelle als dritte Digitalwelle - nach dem Kinderkanal KiRaKa und der Jugendwelle 1Live Diggi und wäre notfalls dazu bereit, im Gegenzug auf den Verkehrskanal Vera oder auf den Kanbal WDR Event zu verzichten. Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) kritisierte bei der Anhörung im Landtag dennoch den Plan der Rundfunkanstalt. Ein weiteres DAB+-Programm für den WDR würde im dualen Hörfunksystem „eine Schieflage provozieren“, sagte VPRT-Justiziarin Daniela Beaujean dem Branchendienst "Medienkorrespondenz".




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