Advertise Here
Advertise Here
Advertise Here
Advertise Here
Page 3 of 4 FirstFirst 1234 LastLast
Results 21 to 30 of 33

Thread: Allgemeine Neuigkeiten 2016

  1. #21
    Strict but fair Andrushenka's Avatar
    Join Date
    28-12-2005
    Location
    Heart of Europe
    Posts
    54,665
    Uploads
    120
    Likes
    2,675

    Öffentliche USB-Stecker meiden - Lieber eigenes Ladegerät nutzen

    Smartphones an öffentlich zugänglichen USB-Steckern aufzuladen, kann ein Sicherheitsrisiko sein. Zum Schutz vor Spionage sollte man lieber auf eigene Kabel und Ladegeräte zurückgreifen, rät der Sicherheitsexperte Brian Krebs in seinem Blog „krebsonsecurity.com“. Er warnt vor dem sogenannten Video Jacking. Dabei wird über vermeintliche Ladestationen der Displayinhalt des Smartphones übertragen. Angreifer können so Sicherheitscodes, Passwörter und Texteingaben auslesen und verfolgen, was auf dem Smartphone-Bildschirm angezeigt wird.

    Betroffen sind Geräte, an deren Micro-USB-Port auch der formgleiche Mobile High Definition Link (MHL) oder ein Slimport-HDMI-Adapter angeschlossen werden kann. Diese Stecker ermöglichen auch die Übertragung des Bildschirminhalts vieler Android- und Blackberry-Smartphones. Für das ungeübte Auge sind sie von normalen Micro-USB-Steckern nicht zu unterscheiden - den Akku des Smartphones laden sie alle. Mit einem speziellen Adapter funktioniert der Angriff den Angaben nach auch mit Apples iPhone 6.

    Brian Krebs rät deswegen dazu, unbekannte Stecker und Ladekabel links liegen zu lassen und eigene Kabel zu nutzen. Am sichersten ist, wer sein eigenes Ladegerät und sein eigenes Kabel benutzt.

  2. Advertise Here
  3. #22
    Strict but fair Andrushenka's Avatar
    Join Date
    28-12-2005
    Location
    Heart of Europe
    Posts
    54,665
    Uploads
    120
    Likes
    2,675

    Cliqz: Mozilla kauft 10 Prozent des deutschen Privatsphäre-Browsers

    Rund eine Million monatlich aktiver Nutzer, 90 Prozent davon aus Deutschland, zählt der Münchner Internet-Browser Cliqz (verfügbar für Windows, Max, Linux, Android und iOS) derzeit. Nachdem sich der Münchner Medienriese Burda bereits die Mehrheit der dahinter stehenden Firma Cliqz GmbH gekauft hat, gehen jetzt weitere 10 Prozent an den Firefox-Macher Mozilla aus Kalifornien. Ziel der strategischen Investition ist die Entwicklung weiterer Produkte im Bereich Datenschutz bei der Suche im Internet. Über die Höhe des Investments wird keine Auskunft gegeben.

    Cliqz ist ein Internet-Browser, der eine so genannte Schnellsuche direkt integriert hat. Anstatt wie bei Google eigene Webseiten mit Suchtreffern anzuzeigen, bietet Cliqz ein Drop-Down-Menü, in dem passende Suchtreffer zum Suchbegriff angezeigt werden und dann angewählt werden können. „Je mehr Nutzer die Suche verwenden, desto besser werden die Suchergebnisse“, sagt Cliqz-Sprecher Thomas Konrad. In Österreich sollen die Suchergebnisse schon ganz gut sein, im Laufe des Jahres wolle man neue Features speziell für den österreichischen Markt liefern.

    Privatsphäre und Werbung im Einklang?
    Worauf man bei Cliqz Wert legt: Man will die Privatsphäre der Nutzer schützen, keine persönlichen Daten über sie sammeln und sie auch nicht durch Werbe-Netzwerke tracken lassen. In einem eigenen Fesnter im Browser kann sich der Nutzer anzeigen lassen, welche Analyse-Dienste und Werbenetzwerke, die in der aufgerufenen Seite eingebaut sind, gerade aktiv sind. Solche Funktionen kennt man bereits von Browser-Plugins wie Disconnect oder Ghostery.

    Der schmale Grat, den Cliqz schaffen will: Digitale Privatsphäre und Werbung in Einklang bringen. „Wir werden uns wahrscheinlich über Werbung finanzieren“, sagt Konrad. „Wie und wo die Werbung dargestellt wird, wissen wir aber noch nicht.“ Möglich ist etwa, dass der Browser in einer eigenen Spalte neben der Webseite Anzeigen bietet.

    Diese Anzeigen sollen trotz Schutz vor Werbe-Tracking personalisiert werden. Dazu will Cliqz die Interessen und Kaufabsichten des Nutzers aus seinen Suchanfragen und aufgerufenen Webseiten ableiten. „Wir wollen Privatsphäre und Targeting nach Kaufinteressen unter einen Hut bekommen“, so Konrad.

    Schwieriger Kampf gegen Chrome und Co.
    Eine ähnliche Idee wie Cliqz verfolgt das Browser-Projekt Brave des ehemaligen Mozilla-Chefs Brendan Eich, das Anfang August 4,5 Mio. US-Dollar Investment bekommen hat. Brave soll Werbung auf Webseiten ausblenden und mit Datenschutz-freundlichen Anzeigen ersetzen.
    Über angestrebte Marktanteile im Browser-Geschäft, das von Google (Chrome), Mozilla (Firefox), Apple (Safari) und Microsoft (Internet Explorer, Edge) dominiert wird, will man sich bei Cliqz nicht äußern. Wichtig sei jedenfalls, die Software über Distributionspartner an möglichst viele Nutzer zu bekommen. Über die Download-Bereiche von News-Seiten, Antiviren-Softwarehersteller und andere Browser-Anbieter (ergo Mozilla) soll das gelingen.

  4. #23
    Strict but fair Andrushenka's Avatar
    Join Date
    28-12-2005
    Location
    Heart of Europe
    Posts
    54,665
    Uploads
    120
    Likes
    2,675

    Dropbox bestätigt Diebstahl von 68 Millionen User-Passwörtern

    Der Online-Speicherdienst Dropbox hat bestätigt, dass ihm höchstwahrscheinlich im Jahr 2012 über 68 Millionen verschlüsselte Passwörter gestohlen wurden. Bisher gebe es keine Anzeichen für unberechtigte Zugriffe auf Nutzer-Konten, erklärte das Unternehmen in der Nacht zum Donnerstag. Für den Fall, dass die mit branchenüblichen Methoden verschleierten Passwörter entschlüsselt werden sollten, seien Login-Daten von Nutzern zurückgesetzt worden. Das betreffe nur die Kunden, die ihr Passwort seit Mitte 2012 nicht geändert hätten.

    Zugleich neigen viele Internet-Nutzer dazu, ein und das selbe Passwort bei verschiedenen Internet-Diensten einzusetzen. Damit könnten Daten dort immer noch in Gefahr sein, wenn bei einem Service das alte Dropbox-Passwort weiterverwendet wird.

    Der Diebstahl der Dropbox-Passwörter war diese Woche durch einen Artikel der Website «Motherboard» bekanntgeworden, die von einer im Netz gehandelten Datenbank mit knapp 68,7 Millionen Kombinationen aus E-Mail-Adressen und verschleierten Passwörtern berichtete. Dropbox bestätigte nun, dass diese Liste authentisch sei. Das Unternehmen habe erste Gerüchte über eine solche Datensammlung vor zwei Wochen mitbekommen und sei ihnen seitdem nachgegangen.

  5. #24
    Strict but fair Andrushenka's Avatar
    Join Date
    28-12-2005
    Location
    Heart of Europe
    Posts
    54,665
    Uploads
    120
    Likes
    2,675

    Aldi startet Kampagne für seinen Musikstreaming-Dienst

    "Aldi life Musik powered by Napster" feiert Geburtstag. Seit einem Jahr arbeiten die Unternehmen Aldi, Medion und Napster für ein gemeinsames Streamingangebot zusammen. Jetzt soll das erste Jubiläum der Kooperation mit besonderen Angeboten begangen werden. Von Samstag bis zum 23. September können Neukunden die Musik des Dienstes, inklusive der Hörbücher, kostenlos, ohne Angabe von Nutzerdaten und ohne Anmeldung testen.

    Dazu müssen Nutzer nur die Android- oder iOs-App herunterladen. Nach den sechs Tagen können die User dann in den regulären kostenlosen Probemonat starten. Außerdem präsentiert "Aldi life Musik powered by Napster" exklusiv den neuen Song des Newcomerkünstlers Fargo mit dem Titel "Einfach sein". Die Musik-Bibliothek von Napster umfasst mittlerweile 40 Millonen Songs, sowie 15.000 Hörspiele und -bücher.

    "Wir freuen uns über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Medion und Aldi. Das erste Jahr hat bewiesen, dass wir mit starken Partnerschaften kontinuierlich wachsen können", so Thorsten Schliesche, Executive Vice President und General Manager Europa bei Napster. "Aldi ermöglicht es uns, neue Zielgruppen zu erschließen und uns parallel zum Kerngeschäft weiterzuentwickeln."

  6. #25
    Strict but fair Andrushenka's Avatar
    Join Date
    28-12-2005
    Location
    Heart of Europe
    Posts
    54,665
    Uploads
    120
    Likes
    2,675

    Feldversuch: Glasfaser erreicht 1 Terabit/s

    Dank einer neuen Modulationstechnik haben Nokia Bell Labs, Deutsche Telekom T-Labs und die Technische Universität München einen Rekord in Hinblick auf Übertragungskapazität und spektrale Effizienz bei der optischen Datenübertragung in einem Feldtest erzielt. Mit diesem technologischen Durchbruch kann die Leistungsfähigkeit der Glasfasernetze erhöht werden, um dem weltweit wachsenden Datenverkehr auch zukünftig gerecht werden zu können.

    Der Feldversuch zeigt, dass sich die Flexibilität und Leistungsfähigkeit von Glasfasernetzen maximieren lässt, wenn einstellbare Übertragungsraten dynamisch an die Übertragungsbedingungen und die Anforderungen des Datenverkehrs angepasst werden. Während des Experiments im Rahmen des Safe and Secure European Routing (SASER) Projekts konnte über das Glasfasernetz der Deutschen Telekom eine Netto-Übertragungsrate von einem Terabit in einem engen Wellenlängenband erreicht werden. Das ist nahe der theoretisch maximalen Rate der Informationsübertragung des optischen Kanals, die durch das sogenannte Shannon-Limit einer Glasfaser definiert wird. Das Shannon Limit wurde 1948 von Claude Shannon, einem Pionier der Netztechnik und Forscher bei den Bells Labs, entdeckt. Shannon gilt als „Vater der Informationstheorie“.

    Der Feldtest nutzt einen neuen Modulationsansatz, der als Probabilistic Constellation Shaping (PCS) bekannt ist. Dieser verwendet das Quadrature Amplitude Modulation (QAM)-Format, um eine höhere Übertragungskapazität über einen definierten Kanal zu erreichen und so die spektrale Effizienz optischer Kommunikation signifikant zu verbessern.

    PCS modifiziert die Wahrscheinlichkeit, mit der Konstellationspunkte – sozusagen das Alphabet für Übertragungen – genutzt werden. Normalerweise werden alle Konstellationspunkte gleich häufig angesteuert. PCS jedoch setzt gezielt Konstellationspunkte mit großer Amplitude mit geringerer Häufigkeit ein und nutzt verstärkt Konstellationspunkte mit kleinerer Amplitude, um Signale zu übertragen, die im Durchschnitt weniger anfällig für Rauschen und Störungen sind. Damit kann die Übertragungsrate für den jeweiligen Übertragungskanal optimiert werden und die Reichweite wird um bis zu 30 Prozent erhöht.

    Diese Forschungsarbeiten stellen einen wichtigen Meilenstein dar, um zu überprüfen, ob PCS eingesetzt werden kann, um die Leistungsfähigkeit von optischen Kommunikationstechniken in Zukunft noch zu erhöhen.

    Die optische Glasfasertechnologie wurde vor 50 Jahren eingeführt. Auch vor dem Hintergrund der aufstrebenden 5G-Mobilfunktechnik, entwickeln sich Glasfaser-basierte Übertragungssysteme stetig weiter und unterstützen Telekommunikationsunternehmen und Firmen dabei, dem stetig wachsenden Datenverkehr gerecht zu werden. Dieser wächst jährlich mit einer kumulierten Rate von bis zu 100 Prozent. PCS ist nun Teil dieser Entwicklung, indem es dazu beiträgt, die Flexibilität und Leistung von optischen Übertragungssystemen zu erhöhen. Dadurch lassen sich große Datenmengen schneller und über größere Entfernungen übertragen, ohne dass die Komplexität optischer Netze steigt.

    Nokia Bell Labs stellt die Ergebnisse des gemeinsamen Experiments am 19. September 2016 auf der European Conference on Optical Communication (ECOC) in Düsseldorf vor.

    Bruno Jacobfeuerborn, Director Technology Telekom Deutschland und CTO Deutsche Telekom, sagt: „Um unseren Kunden auch bei zukünftigen Diensten ein gutes Anwendererlebnis zu bieten, brauchen wir höhere Kapazität, Reichweite und Flexibilität in den bestehenen optischen Übertragungsnetzen. Deutsche Telekom bietet eine einzigartige Netzinfrastruktur, um solch innovative Übertragungstechnologien zu testen und vorzuführen. Dies gilt für die Übertragungsebene wie auch für höhere Netzebenen.“

    Gerhard Kramer, Professor an der Technischen Universität in München, sagt: “Informationstheorie ist die Mathematik der digitalen Technik. 2016 feiern wir den hundertsten Geburtstag von Claude E. Shannon. Es ist daher besonders spannend zu sehen, wie seine Ideen Industrie und Gesellschaft weiterhin beeinflussen. Probabilistic Constellation Shaping, eine Technologie, die mit dem Bell Labs Prize ausgezeichnet wurde, wendet die Prinzipien von Shannon an. Die Technik ermöglicht eine schnellere Übertragung von Daten über längere Strecken mit einer bislang ungekannten Flexibilität. Die enge Zusammenarbeit mit Nokia Bell Labs, welche die Technik weiter entwickelten, und den Deutschen Telekom T-Labs, die sie unter echten Bedingungen getestet haben, bestätigt unsere Arbeit. Sie belegt, daß der Bereich ´Engineering` der Technischen Universität München Forschung auf höchstem Niveau betreibt und dass der Bereich ´Lehre` unseren Studenten das notwendige intellektuelle Rüstzeug mitgibt, um im globalen Umfeld erfolgreich zu sein.“

    Markus Weldon, Präsident der Nokia Bell Labs & CTO von Nokia: “Künftige optische Netze werden nicht nur deutlich höhere Übertragungsraten bieten, sondern auch dynamisch auf Kanalkonditionen und die Anforderungen des Datenverkehrs reagieren müssen. Die Vorteile von Probabilistic Constellation Shaping ermöglichen es Netzbetreibern und Unternehmen, optische Netze näher am Shannon-Limit zu betreiben. Dies ermöglicht die Vernetzung von Rechenzentren im großen Stil und bietet die notwendige Flexibilität und Leistung für Netze im digitalen Zeitalter.“

  7. #26
    Strict but fair Andrushenka's Avatar
    Join Date
    28-12-2005
    Location
    Heart of Europe
    Posts
    54,665
    Uploads
    120
    Likes
    2,675

    Die Festplatte wird 60 - von der exklusiven zur unverzichtbaren Komponente

    Vor 60 Jahren erblickte die erste Festplatte das Licht der digitalen Welt, ein Koloss mit einem Gewicht von über einer Tonne und mit einer Speicherkapazität von fünf Megabyte. Das ist ein winziger Bruchteil dessen, was wir heute beispielsweise auf einem USB-Stick speichern und in die Hosentasche stecken. Im Laufe der Jahre hat sich die Festplatte, einst ein exklusives Bauteil der Computer-Welt, zur unverzichtbaren Komponente der digitalen Welt entwickelt.

    Neben Computern aller Art werden Festplatten auch in der Unterhaltungselektronik als Aufzeichnungsmedium für digitale Videos in Recordern und Fernsehgeräten eingesetzt. Die Vorzüge von Festplatten liegen auf der Hand: Mit Kapazitäten von inzwischen vier oder gar sechs Terabyte fassen sie beispielsweise mehrere tausend Stunden Videoprogramm in erstklassiger Qualität. Auf analogen Videocassetten archiviert, hätten solche Videosammlungen noch vor 15 Jahren ganze Regalwände gefüllt. Hinzu kommt: Als Medienspeicher ermöglicht die Festplatte komfortable Funktionen. So arbeitet sie schnell genug, um gleichzeitig TV-Sendungen aufnehmen und abspielen zu können. Für zeitversetztes Fernsehen genügt ein Tastenruck und das laufende Programm wird gestoppt, im Hintergrund aufgezeichnet und kann, dann von der Festplatte kommend, mit einem weiteren Tastendruck fortgesetzt werden. Dabei geht keine einzige Sekunde verloren.

    Auch wenn die Halbleiter-Technologie mit schnelleren SSD-Festplatten (Solid State Disc) der klassischen magnetischen Festplatte (HDD = Hard Disc Drive) zunehmend Konkurrenz macht, ist die ältere Technik noch lange nicht am Ende. Denn sie punktet mit einem erheblich günstigeren Verhältnis von Speicherkapazität und Preis und das wird auch vorerst so bleiben. So etablieren sich SSD-Festplatten derzeit vor allem in mobilen Rechnern, wo es um geringes Gewicht, minimalen Stromverbrauch und kurze Ladezeiten geht. In stationären Geräten dagegen bleibt die magnetische Festplatte erste Wahl.

  8. #27
    Strict but fair Andrushenka's Avatar
    Join Date
    28-12-2005
    Location
    Heart of Europe
    Posts
    54,665
    Uploads
    120
    Likes
    2,675

    Am Nachbarn vorbeigefunkt: Tipps fürs bessere Netz daheim

    Streamen, spielen, surfen oder auch die Heizung steuern: Gut funktionierendes Internet zu Hause ist wichtig. Umso ärgerlicher, wenn es lahm oder unzuverlässig arbeitet. Zum Glück lassen sich viele Netzwerkprobleme ohne großen Aufwand lösen. Es gibt aber auch Fälle, in denen nur ein Providerwechsel hilft.

    Wer seine Geräte per Kabel vernetzt, hat in der Regel wenig Probleme mit schlechten Verbindungen. In den meisten Haushalten kommt aber WLAN zum Einsatz, viele Endgeräte lassen sich anders gar nicht mehr verbinden. Und dann wird es kompliziert: Denn mit der Drahtlosübertragung kommen zahlreiche Fehlerquellen ins Spiel.

    Wie schnell das WLAN arbeitet, hängt oft von Kleinigkeiten ab. Als erste Reparaturmaßnahme empfiehlt das „c't“-Fachmagazin daher, den Router möglichst in der Mitte der Wohnung aufzustellen und mit der Ausrichtung der Antennen zu experimentieren. Internet-Speedtests wie unter www.speedof.me oder www.speedtest.net helfen bei der Netzwerkanalyse, für Tablets und Smartphones gibt es Gratis-Apps wie Wifi Analyzer (Android) oder Network Analyzer Lite (iOS).

    Selbst mit einem gut aufgestellten Router und optimal ausgerichteten Antennen kann es aber passieren, dass im WLAN nur ein Bruchteil der eigentlich möglichen Datenrate zur Verfügung steht. Ursache dafür können Funkstörungen sein. Denn die Übertragung im WLAN läuft über die Frequenzbänder 5 und 2,4 Gigahertz (GHz). „Gerade das 2,4-Frequenzband ist dafür aber eigentlich nicht so gut geeignet, weil dort auch viele andere Geräte funken“, erklärt Christian Bornkessel von der Forschungsgruppe HF- und Mikrowellentechnik an der TU Ilmenau.

    Beispiele für solche anderen Geräte sind zum Beispiel Bluetooth-Kopfhörer und -Lautsprecher, aber auch die Mikrowelle. „Ihr WLAN wird jetzt nicht die Mikrowelle stören“, sagt Bornkessel. „Aber wenn die etwas älter ist und die Tür nicht mehr so dicht ist, kann es schon sein, dass umgekehrt die Mikrowelle das WLAN stört.“

    Gerade in Mehrfamilienhäusern stören weniger die eigenen Geräte, als die Router der Nachbarn. Denn deren WLAN arbeitet in der Regel auch mit dem 2,4-GHz-Band - und dort ist kaum Platz für viele Netze. „Mehr als drei Leute können da parallel kein separates WLAN betreiben, ohne sich gegenseitig zu stören, selbst wenn die Frequenzen optimal verteilt und ausgelastet sind“, erklärt Bornkessel.

    Mit ein wenig Glück lassen sich die störenden Nachbar-WLANs umgehen, indem Nutzer im Menü des Routers manuell einen ungenutzten Kanal wählen. Ausprobieren hilft. „Viele Router machen das eigentlich automatisch, aber man kann sich darauf nicht immer verlassen“, sagt Bornkessel. Ansonsten bleibt nur die Flucht ins 5-GHz-Frequenzband. Hier gibt es erstens mehr Platz für Parallel-Netzwerke, zweitens insgesamt weniger Funkverkehr. Voraussetzung ist allerdings, dass der Router und alle Endgeräte das 5-Gigahertz-Frequenzband auch unterstützen. Viele Router können aber auch gleichzeitig zwei Netzwerke auf beiden Frequenzbändern aufbauen.

    Wer auf dem Land oder im Einfamilienhaus lebt, hat solche Probleme mit dem WLAN der Nachbarn in aller Regel nicht, muss sich dafür aber mit baulichen Hindernissen herumschlagen. „Ein weiterer Faktor ist die Dämpfung, zum Beispiel durch Stahlbetondecken oder gut thermoisolierte Fensterscheiben“, sagt Bornkessel. In solchen Fällen ist der Wechsel auf 5 GHz keine Lösung, sondern kontraproduktiv, warnt der Experte: „Mit der Frequenz steigt die Dämpfung.“

    Stattdessen empfehlen die „c't“-Experten, das Netzwerk zu erweitern. Beste Lösung dafür sind sogenannte Access Points, die im Idealfall per Netzwerkkabel mit dem Router verbunden werden. Alternativ lassen sich die Zugangspunkte zum Beispiel auch per Powerline-Adapter durch die Stromleitung ansteuern, allerdings den Angaben nach nicht mit der gleichen Geschwindigkeit wie per Spezialkabel. Ganz ohne Kabel geht der WLAN-Ausbau mit sogenannten Repeatern.

    Deutlich schneller kann lahmes WLAN auch durch einen Wechsel des Funkstandards werden. Die besten Übertragungsraten bieten aktuell Router, die mit dem ac-Standard arbeiten, viele Geräte funken aber noch mit dem langsameren n-Vorgänger. Auch hier gilt jedoch: Sinnvoll ist der Wechsel nur, wenn auch die Endgeräte ac unterstützen. Außerdem muss dann auch der Internetanschluss schnell genug sein.

    Faktor Anschlussgeschwindigkeit
    Das beste und zuverlässigste Heimnetzwerk nutzt nichts, wenn der Anschluss alle Surferei ausbremst. Und das kann auch Kunden passieren, die schnelle Verbindungen gebucht haben. Denn häufig entspricht die tatsächliche Datenrate nicht dem versprochenen Wert. Das zeigt eine Studie der Europäischen Kommission: Durchschnittlich erreichen demnach innerhalb der EU Breitband-Internetzugänge nur 75 Prozent des gebuchten Tempos.

    Kabel- und Glasfaseranschlüsse sind demnach etwas zuverlässiger, DSL-Kunden stehen aber im Schnitt weniger als zwei Drittel der angepeilten Datenrate (63 Prozent) zur Verfügung. Ein Wechsel von Provider oder Technologie kann hier je nach Wohnort Wunder wirken.

  9. #28
    Strict but fair Andrushenka's Avatar
    Join Date
    28-12-2005
    Location
    Heart of Europe
    Posts
    54,665
    Uploads
    120
    Likes
    2,675

    Persönliche Daten gehackt?

    Die Meldungen über Datenlecks und Hacker-Angriffe, bei denen Millionen von Nutzerdaten erbeutet wurden, haben in den letzten Monaten stark zugenommen. Ob man selbst Opfer eines Datendiebstahls geworden ist, lässt sich mit dem Identity Leak Checker, einem Online-Sicherheitscheck des Hasso-Plattner-Instituts (HPI), sehr leicht überprüfen.

    Bereits seit 2014 kann dort jeder Internetnutzer unter https://sec.hpi.de/ilc kostenlos durch Eingabe seiner E-Mail-Adresse prüfen lassen, ob Identitätsdaten von ihm frei im Internet kursieren und missbraucht werden könnten. Sicherheitsforscher ermöglichen den Abgleich mit mittlerweile mehr als 2 Milliarden gestohlener und im Internet verfügbarer Identitätsdaten. Dabei liegt der Fokus auf Leaks bei denen deutsche Nutzer betroffen sind.
    Insgesamt haben 2,5 Millionen Nutzer mithilfe des Identity Leak Checkers die Sicherheit ihrer Daten in den letzten zwei Jahren überprüfen lassen. In 230.000 Fällen mussten Nutzer darüber informiert werden, dass ihre E-Mail-Adresse in Verbindung mit anderen persönlichen Daten im Internet offen zugänglich waren.

    „Betroffene informieren wir so schnell wie möglich darüber, wo ihre Daten gestohlen wurden und welche Informationen über sie im Netz kursieren. Das sind häufig Passwörter können aber beispielsweise auch sensible Konto- oder Kreditkartendaten, Adressen oder das Geburtsdatum sein“, so HPI-Institutsdirektor Professor Christoph Meinel. „Einen vollständigen Schutz gegen den Diebstahl von Identitäten gibt es leider nicht, aber Passwörter sollten regelmäßig geändert werden“, so Meinel. Empfehlenswert wären zur Erstellung und Verwaltung von Passwörtern sogenannte Passwort Safes. Insbesondere die Größenordnung der kürzlich bekannt gewordenen Leaks sei alarmierend. Dabei würden längst nicht alle gestohlenen Daten auch tatsächlich veröffentlicht.

  10. #29
    Strict but fair Andrushenka's Avatar
    Join Date
    28-12-2005
    Location
    Heart of Europe
    Posts
    54,665
    Uploads
    120
    Likes
    2,675

    Massive Störung bei der Telekom - BSI geht von Cyber-Angriff aus

    Die massiven Störungen von Anschlüssen der Deutschen Telekom sind nach Erkenntnissen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Folge einer weltweiten Attacke. Dabei seien gezielt Fernverwaltungsports von DSL-Routern angegriffen worden, teilte die Behörde am Montagabend (28. November) mit. Die Telekom bestätigte, dass der Angriff der Auslöser der Störung war. Mehr Klarheit sollten Analysen in den kommenden Tagen bringen. "Wir haben keinerlei Hinweise darauf, dass Kundendaten betroffen waren", betonte ein Sprecher.

    Laut BSI waren die Angriffe auch in dem von der Behörde selbst geschützten Regierungsnetz bemerkbar, konnten dort aber mit effektiven Schutzmaßnahmen abgewehrt werden. Die Telekom hatte seit Sonntagnachmittag mit Hochdruck an der Behebung des Problems gearbeitet. Im Verlauf des Montags waren die Störungen weitgehend zurückgegangen. "Die eingespielten Patches und Software-Updates greifen", sagte ein Sprecher der dpa.

    Insgesamt waren etwa 900.000 Anschlüsse bundesweit betroffen. Viele Nutzer sind über den Router sowohl mit dem Internet verbunden und haben auch Telefon und Online-Fernsehen daran angeschlossen. Die Geräte dienen zur Einwahl ins Netz. Betroffen sei damit ein relativ kleiner Teil der über 20 Millionen Kunden der Telekom, betonte der Sprecher.

    Die Grünen-Bundestagsfraktion kritisierte die Informationspolitik des Unternehmens. "Die Telekom lässt ihre Kunden mit dem Problem allein", sagte der netzpolitische Sprecher der Grünen, Konstantin von Notz, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Die Bemühungen des Unternehmens, die Ausfälle zu beheben, schienen "bislang wenig koordiniert". Und die Ratschläge an die Kunden wirkten "hilflos".

    Das Netz selbst war den Angaben zufolge nicht gestört, sondern die Identifizierung der Router bei der Einwahl. Die Telekom riet betroffenen Kunden, den Router vom Netz zu nehmen und kurz zu warten. Nach einer Neusynchronisierung und neuer Anmeldung funktionierte der Router in der Regel wieder. Bei der Neueinwahl wurde dafür aus dem Telekom-Netz neue Software für die Geräte bereitgestellt.

    Unterdessen bietet die Telekom betroffenen Kunden, die auch einen Mobilfunkvertrag bei dem Provider haben, einen kostenlosen Tages-Pass für den mobilen Internet-Zugang an. Kunden ohne Telekom-Mobilfunkvertrag könnten über die T-Punkte vor Ort Hilfe bekommen.

  11. #30
    Strict but fair Andrushenka's Avatar
    Join Date
    28-12-2005
    Location
    Heart of Europe
    Posts
    54,665
    Uploads
    120
    Likes
    2,675

    Schwere Firefox-Sicherheitslücke schließen - wird bereits ausgenutzt

    Firefox-Nutzer müssen ihren Browser dringend updaten. Denn in der Software klafft bis Version 50 eine kritische Sicherheitslücke, die von Angreifern bereits ausgenutzt wird, um Schadsoftware auf Rechner zu schleusen, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Sicher seien nur Firefox-Browser mit der Versionsnummer 50.0.1 oder höher. Wer im Menü unter „Extras/Einstellungen/Erweitert/Update“ die empfohlene Einstellung „Updates automatisch installieren“ nicht aktiviert hat, sollte das Update anstoßen, indem er im Menü auf „Hilfe/Über Firefox“ klickt. Dort ist auch die aktuell installierte Version ersichtlich.

Page 3 of 4 FirstFirst 1234 LastLast
Advertise Here

Similar Threads

  1. Sky Neuigkeiten 2016
    By Andrushenka in forum Aktuelle Nachrichten
    Replies: 428
    Last Post: 30-12-2016, 17:12:43
  2. Replies: 0
    Last Post: 28-12-2015, 14:02:51
  3. Info Allgemeine Neuigkeiten 2015
    By Andrushenka in forum Aktuelle Nachrichten
    Replies: 38
    Last Post: 28-12-2015, 13:46:03
  4. Replies: 0
    Last Post: 27-11-2015, 20:01:32
  5. Allgemeine Neuigkeiten
    By Trinity in forum Aktuelle Nachrichten
    Replies: 999
    Last Post: 29-12-2014, 13:26:08

Posting Permissions

  • You may not post new threads
  • You may not post replies
  • You may not post attachments
  • You may not edit your posts
  •