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Thread: Allgemeine Neuigkeiten 2016

  1. #11
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    Rebellen haben bei Microsoft die Macht übernommen

    Es war eine Szene mit Symbolkraft. Vier bekannte Microsoft-Spezialisten, darunter die Journalisten Paul Thurrott und Mary Joe Foley, saßen bei Microsofts Entwicklerkonferenz Build feixend in der vorderen Reihe und trugen Mützen mit einem grinsenden Pinguin. Das ist das unverkennbare Markenzeichen des freien Betriebssystems Linux. Microsofts damaliger Vorstandschef Steve Ballmer hatte „Open Source“-Software wie Linux 2001 noch als „Krebsgeschwür“ bezeichnet. Bill Gates hasste sie. Jetzt stand Ballmers Nachfolger Satya Nadella vor Pinguin-Mützen auf der Bühne und stellte „Bash“ für Windows vor. Das ist eine Software-Umgebung, auf der echte Linux-Programmbefehle auf Windows-PCs laufen werden.Ein Kommentator auf Twitter fasste seine Verwunderung so zusammen: „Bash auf Windows muss für Microsoft so sein wie für Star Trek, als zum ersten Mal Klingonen mitfliegen durften.“ Ein anderer nur kurz: „Die Hölle ist gerade zugefroren.“ Satya Nadella ist der Zeremonienmeister der neuen Offenheit. Mit Charme, Geduld und Hartnäckigkeit erklärt der 48-jährige mit indischen Wurzeln, der seit 2014 an der Spitze steht, wie sich die Welt auf dem Campus in Redmond im Bundesstaat Washington gewandelt hat.

    Die frühere Allmacht des Windows-Teams, dem sich alles unterzuordnen hatte, ist gebrochen. Schätzungsweise 70 Prozent aller Webseiten, die die Menschen heute aufrufen, laufen auf Servern mit Open-Source-Software und Nadellas Botschaft ist klar: Ich will sie alle haben - ihre Entwickler, ihre Daten, ihr Geschäft. Windows hin oder her. Bislang haben sich Linux-Entwickler lieber einen Mac von Apple gekauft. Das soll jetzt der Vergangenheit angehören.

    An der gläserne Fassade des Moscone Centers prangte an diesen Tagen nur ein großes Wort: „Build“ - das Motto der Messe. Logos von Microsoft suchte man draußen vergebens. Einige der tausenden Teilnehmer konnten kaum fassen, was sie gesehen haben, und die Stimmung war endlich wieder gut auf den Parties abends. Vergessen sind die Jahre mit den Zweifeln, was aus Microsoft wird.

    Durch ein Spalier klatschender Mitarbeiter sind die Software-Profis in die „Hololens Academy“ gegangen, um kleine Apps für den Arbeitsalltag mit der neuen Datenbrille Hololens zu erstellen und sich zum Schluss eine Massenschlacht mit digitalen Bällen zu liefern. Der alte Gigant gilt auf einmal wieder als cool und innovativ.

    Da ist „Bash“, mit dem jetzt Open-Source-Entwicklung auf PCs so einfach wie nie wird. Dann kommt das nun kostenlose „Xamarin“. Damit lassen sich im Handumdrehen Apps für Windows-Smartphones und Android-Telefone sowie bald auch Apples iPhones erstellen und testen. Das Auditorium dankte mit Ovationen.

    Hinter allem steht nicht mehr zwingend Windows, sondern die Microsoft-Variante der Internet-Wolke. Das neue Rückgrat ist „Azure“, eine gigantische Computer-Infrastruktur im Internet mit unbegrenzter Rechenleistung. Dieser Weltcomputer Azure, vollgestopft mit künstlicher Intelligenz und Daten, bildet die Basis, um Chatprogramme wie Skype oder Konkurrenten wie WeChat oder WhatsApp von Facebook intelligent zu machen oder BMW-Fahrer weltweit mit ihren Autos und ihrem Leben zu vernetzen.

    Das Gesicht zum Kunden soll statt Windows Cortana werden, die digitale Assistentin, auf die Nadella seine Zukunft verwettet. Losgelöst vom PC wird sie auf allen Plattformen präsent sein. Cortana wird auf Fragen antworten, beraten, suchen, finden, kaufen, bestellen, planen, Termine notieren. Überall, vom 14-Dollar-Handy in Indien über Tablets von Apple und Google bis hin zu Skype, Office im Büro oder im Luxus-BMW im Stau in Unterföhring.

    Cortana muss aber auch die größte gescheiterte Hoffnung von Microsoft ablösen: Windows Phone 10. Die Betriebssystem-Variante für Smartphones fand bei der Build keinerlei Erwähnung in den großen Strategiereden. Während sich das Surface-Tablet nach zähem Kampf doch noch zum Milliarden-Geschäft gemausert hat, sind Microsofts Smartphones nur noch ein Schatten ihrer selbst. Und sie werden letztlich unnötig, wenn Cortana einmal auf allen Geräten laufen kann.

    Anders bei Apple: iPhones bringen rund zwei Drittel der Erlöse. Jedes Jahr muss jedes neue Modell ein Renner werden.

    Eines muss Nadella aber gelingen: So wie er die Softwareprofis von der neuen Offenheit überzeugen konnte, muss er auch die Käufer und die Unternehmen der Welt überzeugen, auf Cortana und ihre Fähigkeiten zu setzen. Die Vorteile und Vertrauenswürdigkeit eines digitalen und selbstlernenden Assistenten mit künstlicher Intelligenz müssen so überzeugend sein, dass niemand ihn missen will. Wie schwierig diese Aufgabe ist, hat Microsoft allerdings auch jüngst erleben müssen. Der durch künstliche Intelligenz gesteuerte Chatbot Tay, mit dem Microsoft auf Twitter mehr über Gespräche zwischen Mensch und Maschine herausfinden wollte, verwandelte sich nach wenigen Stunden in einen „Hassbot“, der antifeministische, rassistische und hetzerische Tweets von sich gab - weil Twitter-Nutzer das Projekt gekapert hatten.

    Wenn das neue Microsoft-Konzept trotz solcher kleinen Rückschläge aber aufgeht, verfügt Nadella über eine Waffe, die kaum jemand schlagen kann. Nur Google und mit Abstrichen Apple können hier überhaupt mithalten. Doch Apple fehlt noch die gigantische Cloud-Intelligenz, die Microsoft, Google und mit Abstrichen Amazon bereits bieten.

    Bill Gates träumte 1975 bei der Gründung von Microsoft von einem PC auf jedem Schreibtisch, in jedem Haushalt - Satya Nadella ist das nicht mehr genug. Er will Microsoft dort haben, wo immer sich der Mensch aufhält. Selbst wenn der es am Ende gar nicht mehr wahrnimmt.

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  3. #12
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    App oder Eselsbrücke - So behält man Passwörter

    Fürs Onlinebanking, für das E-Mail-Postfach und für den Computer - gut jeder Dritte (36 Prozent) fühlt sich davon überfordert, sich die vielen Passwörter zu merken. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie des IT-Verbands Bitkom. Bitkom Research hatte 1266 Bundesbürger ab 14 Jahren befragt. Dabei raten Sicherheitsexperten dazu, für jedes Nutzerkonto ein eigenes und eindeutiges Passwort zu haben - damit nicht gleich alle Konten in Gefahr sind, wenn mal eines geknackt wird. Je mehr Konten man hat, umso mehr Passwörter sind also im Spiel. Mit ein paar Tricks behält man aber leicht den Überblick.

    - Passwortmanager: Das sind Programme, die dem Nutzer das Erinnern abnehmen. Hier werden in einer Datenbank die Zugangsdaten gelagert und verschlüsselt gespeichert. Auf Wunsch erzeugen die meisten der Manager auch starke Passwörter. Als Nutzer muss man sich dann nur noch ein Master-Passwort merken, das man für den Zugriff auf die Datenbank braucht. Passwortmanager gibt es sowohl für den PC als auch für Mobilgeräte mit iOS oder Android.

    - Eselsbrücke: Es ist nicht unbedingt die Neuerfindung des Rads. Aber die klassische Eselsbrücke hilft beim Verwalten der Passwörter. So geht es: Man einen leicht zu merkenden Satz, der außerdem eine Zahl und Satzzeichen enthält. Ein Beispiel: Aus „Ich kann mir so schlecht 26 verschiedene Passwörter merken!“ wird das Passwort „Ikmss26vPm!“. Für jeden einzelnen Onlinedienst kann das Passwort dann angepasst werden. Facebook etwa könnte das Passwort „FB-IkMss26vPm!“ bekommen.

    - Grundsätzlich: Laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) besteht ein sicheres aus mindestens zwölf Zeichen, darunter Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Satzzeichen.

    Nach Möglichkeit soll es nicht in Wörterbüchern vorkommen oder aufgrund persönlicher Kenntnisse über die Person leicht zu erraten sein. Namen der Kinder oder des Partners etwa sind tabu. Die Passwörter sollte man regelmäßig ändern.

  4. #13
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    Hamburg erhält kostenloses WLAN

    Nachdem im Süden und Westen und auch in der Hauptstadt der Ausbau eines kostenlosen WLAN-Netzes schon intensiv vorangetrieben wird, darf nun auch Hamburg mobil im Internet surfen. Möglich macht dies Anbieter Willy.tell, der zuvor ein technisches Problem beheben musste.

    Hamburg ist ins kostenfreie öffentliche WLAN für Internetsurfer eingestiegen. Seit Donnerstag können sich Nutzer nahe der Binnenalster über das freie Netz "MobyKlick" mit Smartphone oder Tablet ins Netz einloggen. Dort hat der Anbieter Willy.tell seine ersten Zugangsstellen (Access Points) eingerichtet. Hamburger, Geschäftsreisende und Touristen könnten nun auf einen mobilen Internetzugang mit höchstmöglichen Bandbreiten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde zurückgreifen, kündigte das Unternehmen an. Es will die Zahl seiner Zugänge auf 180 bis Ende 2017 ausweiten und damit rund 3,3 Quadratkilometer der Hamburger Innenstadt abdecken.

    Wie kommt der Nutzer ins Internet? Zwischen Alstertor, Gerhart-Hauptmann-Platz bis Ballindamm und Europa-Passage wird dem Nutzer als WLAN-Verbindung "MobyKlick" angezeigt, per SMS erhält er einen vierstelligen Code, er loggt sich damit ein und bleibt 24 Stunden angemeldet.

    Bis zu 500 Nutzer gleichzeitig könnten versorgt werden, berichtete Willy.tel-Geschäftsführer Bernd Thielk. "Hamburg ist das Tor zu Welt, dem bislang der freie WLAN-Zugang fehlte. Jetzt kann die Stadt sich auch digital beweisen", sagte er.

    Den Anschluss der Access Points an sein Glasfasernetz hatte sich der Internetanbieter einfacher vorgestellt. An geplanten Standorten fehlten allerdings die notwendigen Stromanschlüssse. Dafür hat die Stromnetz Hamburg GmbH gesorgt, die extra Netz-Verteilstationen entwickelte. Darüber sollen neben der WLAN-Anbindung auch Anschlüsse unter anderem für Umweltsensorik oder Bürgerinformationen in Echtzeit möglich sein, wie Technikchef Thomas Volk ankündigte.

    Der Internet-Anbieter will sein Gratis-Angebot mit Investitionskosten von rund einer Million Euro sowie laufender Betriebskosten finanzieren, indem er Firmenkunden einbezieht - vom Café, über Restaurants bis zum Warenhaus und den Einkaufspassagen. Sie sollen für das Angebot in ihren Räumen zahlen, der Nutzer im Geschäft surft weiter kostenlos. Die sogenannte Störerhaftung, wenn Nutzer illegale Inhalte herunterladen sollten, übernehme der Betreiber, sagte Thielk. Nutzerdaten würden nicht gespeichert, versicherte er.

    Neben Willy.tel bieten andere große Telekommunikationsanbieter wie die Deutsche Telekom oder Vodafone in Hamburg ihre Hotspots an, über die sich Kunden ins Internet einloggen können. Diese Zugänge sind allerdings nur zeitlich begrenzt kostenlos, anschließend fallen Gebühren an.

  5. #14
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    Schädliche Software auf dubiosen Streaming-Portalen

    Von der neuen Lieblingsserie kommt eine neue Staffel - leider nur im Pay-TV oder den USA? Manch einer sucht dann einfach im Netz nach einem Streaming-Portal, das „Game of Thrones“ oder „House of Cards“ kostenlos zeigt. Neben den bekannten legalen Lösungen wie Maxdome, Watchever, Amazon Prime Video oder Netflix gibt es im Netz auch viele unbekannte und teilweise ziemlich dubiose Angebote - häufig ist unklar, ob man sich noch im legalen Bereich bewegt. Und gerade dort drohen erhebliche Risiken, warnt „botfrei.de“, das Malware-Beratungszentrum des Vereins der deutschen Internetwirtschaft (eco). Sie reichen von schädlicher Software über Betrug bis hin zu Problemen wegen Urheberrechtsverletzungen.

    Ein wichtiges Warnzeichen für unseriöse Portale sind angeblich fehlende Plugins für den Browser oder Mediaplayer. Diese - so wird behauptet - müssen erst installiert werden, damit die Serienfolge läuft. Doch häufig gibt es statt eines Mediaplayers Schadsoftware. Das gilt auch für manipulierte Werbebanner, die plötzlich auftauchen und wie Aufforderungen zum Download zusätzlicher Software aussehen. Sie sind ein weiterer Weg, um arglosen Serienfans schädliche Software unterzujubeln. Fordert ein Portal zur Installation von Software auf, sollte man deswegen die Finger davon lassen.

    Das ist auch in anderer Hinsicht ratsam. Während das Streaming, also das reine Abrufen eines Videosignals, rechtlich momentan nicht als Urheberrechtsverletzung gilt, sieht es bei der Verbreitung von urheberrechtlich geschütztem Material ganz anders aus. Manch ein angeblicher Streaminganbieter nutzt für die Verbreitung von Inhalten die aus Tauschbörsen bekannte Torrent- oder p2p-Technik. Hierbei empfängt man nicht nur Videodateien, sondern sendet sie auch gleich als Teil eines Netzwerks an andere weiter. Downloads vor Filmstart können ein Hinweis auf solche illegalen Angebote sein. Wer bereits solche Plugins, Mediaplayer oder andere Software installiert hat, kann auf „botfrei.de“ Test- und Reinigungssoftware herunterladen.

    Vorsicht gilt laut „botfrei.de“ auch beim Abschluss von Abonnements. Die übertragenen persönlichen Daten und Kreditkarteninformationen könnten missbraucht werden. Außerdem droht das Risiko, ins Visier von Ermittlungsbehörden zu geraten - falls es zu Ermittlungen gegen illegale Anbieter kommt.

  6. #15
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    Windows 10 Home soll ab August 120 Dollar kosten

    Windows 10 wird nach Ablauf der einjährigen Gratis-Upgrades voraussichtlich ab 120 Dollar kosten. Nach dem 29. Juli könnten Nutzer das Betriebssystem nur noch zusammen mit einem neuen PC erwerben oder alternativ die Home-Version für 119 Dollar kaufen, teilte Microsoft-Manager Yusuf Mehdi in einem Blog-Eintrag mit. Zu den Preisen für die Pro- und Enterprise-Versionen machte er keine Angaben. Weltweit laufe das System inzwischen auf 300 Millionen Geräten. Windows 10 verbreite sich damit sowohl bei Privatnutzern, in Schulen und Organisationen sowie in kleinen und großen Unternehmen schneller als ein Windows-Betriebssystem zuvor.

    Mit Windows 10 brachte Microsoft auch seinen neuen Browser Edge heraus, der nur unter dem neuen System verfügbar ist. Im Vergleich zum vergangenen Quartal sei die Nutzung um 50 Prozent auf über 63 Milliarden Minuten gestiegen, schrieb Mehdi. Die digitale persönliche Assistentin Cortana habe den Nutzern seit der Einführung über sechs Milliarden Fragen beantwortet.

    Zum einjährigen Geburtstag will Microsoft das System mit weiteren zusätzlichen Features ausstatten. So soll es mit Windows Ink eine neue Handschriftenfunktion geben. Die digitale Assistentin Cortana soll besser mit Windows-Telefonen kooperieren und auch bei gesperrtem Bildschirm Notizen und Erinnerungen vermerken oder Musik abspielen. Zudem sollen Windows-10-Nutzer kostenlos Spiele wie „Forza Motorsport 6: Apex“ erhalten.

    Windows 10 ist das erste Betriebssystem, das Microsoft zunächst kostenlos verteilt - und das einheitlich auf PCs, Tablets, Windows-Smartphones und der Spielekonsole Xbox One läuft. Bislang gab es keine Angaben dazu, was Microsoft nach Ablauf des ersten Jahres plant. Das Unternehmen setzte von Beginn an auf eine schnelle Verbreitung. Anders als Windows 10 hatte die Vorgängerversion einen vergleichsweise schleppenden Start hingelegt - und stieß vielfach auf Vorbehalte von Nutzern und PC-Händlern.

    Die Markteinführung von Windows 10 fällt in eine schwierige Zeit: Der PC-Markt schrumpft schon seit einiger Zeit. Die Marktforscher von Gartner hatten deshalb ihre Prognosen für das neue System zuletzt zurückgefahren. Erst 2017 dürfte Windows 10 einen merkbaren Impuls auf das PC-Geschäft haben, schätzen die Analysten.

  7. #16
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    CEMIX Consumer Electronics Markt Index Q1/2016

    Das Jahr 2016 hat für die Consumer Electronics-Branche mit einem Umsatzrückgang im ersten Quartal begonnen. Im Vergleich zum ersten Quartal 2015 wurde ein um 6,6 Prozent geringerer Umsatz von 6,3 Milliarden Euro erzielt. Die klassische Unterhaltungselektronik verzeichnet dabei ein Minus von 8,3 Prozent. Gegenüber Q1/2015 wurde in diesem Bereich ein Umsatz von knapp 2,2 Milliarden Euro erzielt. Auch der Umsatz mit privat genutzten Telekommunikations-Produkten entwickelte sich in Q1/2016 negativ. Hier steht ein Rückgang um 3,7 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro zu Buche. Bei den privat genutzten IT-Produkten wurde ein Rückgang des Umsatzes um 8,2 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro verbucht.

    Einen merklichen Umsatzzuwachs im Bereich der Unterhaltungselektronik gab es in den Monaten Januar bis März 2016 lediglich im Produktbereich Connected Audio (+ 37 %). Im ersten Quartal 2016 wurde mit TV-Geräten 0,99 Milliarden Euro (- 7,4 %) umgesetzt. Der Rückgang bei den Stückzahlen beträgt 11,5 Prozent auf knapp 1,7 Millionen Stück.

    Im Produktsegment der privat genutzten Telekommunikation hat sich im ersten Quartal 2016 kein Wachstum gezeigt. Verantwortlich dafür ist hauptsächlich der um 5,8 Prozent geringere Umsatz (2,2 Mrd. Euro) mit Smartphones. Dabei wurden knapp 5,4 Millionen Stück (- 11,1 %) verkauft.

    Die Kategorie der privat genutzten IT-Produkte konnte in Q1/2016 ebenfalls keine Zuwächse erzielen. Desktop PCs (- 20,2 %), Tablet-PCs (- 15,1 %) und Notebooks (- 4,9 %) zeigen Umsatzrückgänge.

    Für das Gesamtjahr 2016 erwarten die Marktforscher für den Markt der Consumer Electronics-Produkte eine stabile Marktentwicklung auf Vorjahresniveau.

    CEMIX, der Consumer Electronics Markt Index, ist ein Gemeinschaftsprojekt des Bundesverband Technik des Einzelhandels e.V. (BVT), der GfK Retail and Technology GmbH und der gfu Consumer & Home Electronics GmbH. Der CEMIX enthält aktuelle Marktinformationen aus den Quellen der beteiligten, kompetenten Partner.

    Der CEMIX zeigt auf Basis Menge und Wert die quartalsweise Marktentwicklung im Bereich Consumer Electronics Deutschland auf. Der Consumer Electronics-Markt ist dabei fest und einheitlich definiert als die Summe der Verkäufe in Deutschland an private Konsumenten.

    Zu Beginn des Jahres 2016 wurde der CEMIX in diversen Bereichen an Veränderungen im Markt angepasst. Dies kann gegebenenfalls zu Unschärfen im Vergleich mit den Vorjahren führen.

  8. #17
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    Twitter erlaubt mehr als 140 Zeichen

    Twitter-Nutzer werden künftig die 140 Zeichen einer Kurznachricht komplett für ihre Texte zur Verfügung haben. Erwähnte Nutzer-Namen sowie angehängte Web-Links und Bilder sollen nicht mehr einberechnet werden, kündigte Twitter nun an und bestätigte damit Medienberichte von vergangener Woche. Bisher drückten allein Bilder und Links die mögliche Länge eines Tweets um gut 20 Zeichen.

    Die Beschränkung auf 140 Zeichen stammt aus der ersten Twitter-Version, damals lief der Dienst noch auf SMS-Basis und es war eine technische Beschränkung. Nach dem Wechsel auf eine Web-Plattform blieb das Limit und wurde zum Twitter-Markenzeichen. Mitgründer und Chef Jack Dorsey räumte zwar ein, dass einige Nutzer gern längere Nachrichten absetzen würden. Er brachte eine Aufhebung der Obergrenze ins Gespräch, hakte dann aber selbst ab: „Die 140 Zeichen bleiben.“

    Die neue Regelung solle in einigen Monaten greifen, erklärte Twitter ohne einen konkreten Termin. „Wir wollen die Software-Entwickler frühzeitig informieren“, sagte Deutschlandchef Thomas de Buhr. „Jetzt geht es darum, bei den 140 Zeichen zu bleiben, sie aber komplett für die Kommunikation zur Verfügung zu stellen.“ Weitere Schritte seien nicht ausgeschlossen. „Wir testen sehr viel und entwickeln Twitter kontinuierlich in kleinen Schritten weiter.“

    Twitter macht ein nur noch langsames Wachstum der Nutzerzahlen zu schaffen, die Aktie steckt deswegen im Keller fest.

  9. #18
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    Router-Missbrauch vorbeugen: Fritzboxen aktualisieren

    Router-Hersteller AVM ruft Fritzbox-Besitzer auf, die Firmware ihrer Geräte zu prüfen und gegebenenfalls auf den neuesten Stand zu bringen. Hintergrund seien - wenn auch nicht zahlreiche - jüngst aufgetretene Fälle von Telefonmissbrauch. Dazu zählt etwa die Manipulation des Routers aus der Ferne, so dass Anrufe bei teuren Sonderrufnummern im Ausland hohe Kosten verursachen. Das ist AVM zufolge zwar nur mit selten genutzten Konfigurationen in Verbindung mit veralteten Versionen der Fritz-OS-Firmware möglich. Trotzdem sollten Nutzer die Benutzeroberfläche des Browsers aufrufen und die Aktualität der verwendeten Version der Gerätesoftware prüfen.

  10. #19
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    Werbeblocker im Internet sind zulässig

    Im Streit um die Zulässigkeit von Werbeblockern im Internet ist ein Urteil gegen den Springer-Verlag rechtskräftig geworden. Hintergrund ist, dass der Verlag seine Berufung vor dem Oberlandesgericht Stuttgart gegen eine Entscheidung des örtlichen Landgerichts zurücknahm, wie ein Gerichtssprecher am Freitag, den 17. Juni mitteilte.

    „Der Nutzer kann nun eigenständig entscheiden, ob er Werbung sehen möchte oder nicht“, sagte Rechtsanwalt Niklas Haberkamm, der die Entwickler der Software „Blockr“ vertritt. Das Medienhaus war gegen sie vor dem Landgericht Stuttgart gescheitert.

    Die Software kostet laut Gericht 99 Cent und war Ende 2015 mehr als 42.000 Mal heruntergeladen worden. Dagegen ging Springer vor. Das Unternehmen finanziert das Online-Angebot der Tageszeitung „Welt“ vor allem aus Werbeerlösen. Die Adblocker griffen massiv und aus Sicht des Verlags mit rechtswidrigen Angeboten in das Geschäftsmodell ein, da sie einen relevanten Anteil der Werbung blockierten und damit die Anzeigenerlöse minderten.

    Am 24. Juni wird vor dem Oberlandesgericht Köln auch eine Entscheidung zum Thema Werbeblocker erwartet.

  11. #20
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    'HummingBad' befällt 85 Millionen Android-Geräte

    Das chinesische Schadprogramm ‚HummingBad‘ hat laut einer Studie inzwischen auch zehntausende Android-Geräte in Deutschland befallen. Nach der Analyse des kalifornischen Sicherheitsunternehmens Checkpoint hat sich der Android-Trojaner weltweit auf 85 Millionen Smartphones und Tablet Computern mit dem Google-Betriebssystem eingenistet. In Deutschland seien 40.000 Geräte befallen.

    Die Schadsoftware übernimmt auf den infizierten Geräten unter bestimmten Bedingungen die Kontrolle über das System und führt vor allem Klicks auf Werbebanner aus. Mit dem Klickbetrug generierten die Kriminellen, die Checkpoint in China verortet, rund 300.000 Dollar im Monat. Die Steuerungsserver für die Schadsoftware gehörten zur chinesischen Werbefirma Yingmob, erklärte Checkpoint.

    Besonders anfällig zeigten sich der Untersuchung zufolge die Android-Version ‚KitKat‘ (Android 4.4). Jede zweite erfolgreiche Infektion habe auf dieser Android-Version stattgefunden. 40 Prozent der Malware-Infektionen betrafen die Vorgängerversion ‚Jelly Bean‘ (4.1 bis 4.3). ‚HummingBad‘ war im Februar entdeckt worden.

    Die höhere Infektionsrate in Asien ist wohl auch der Tatsache geschuldet, dass Anwender dort häufiger Anwendungen aus nicht autorisierten App-Stores oder auch manipulierte Raubkopien von Apps herunterladen. Anwender in Europa und in Nordamerika verwenden dagegen in der Regel den Google Play Store, wo Apps auf Malware hin untersucht werden. Allerdings wurden auch über den App-Store von Google in der Vergangenheit auch schon Schadprogramme verteilt.

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