Er ist das Highlight der Ballsaison: „Der Wiener Opernball“. Am Donnerstag, dem 4. Februar 2016, widmet der ORF neben der mehrstündigen Live-Übertragung dem glanzvollen Event eine umfangreiche trimediale Berichterstattung. Bis zu 1,35 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer waren im vergangenen Jahr mit dabei und auch heuer steht der gesamte Hauptabend von ORF 2 ab 20.15 Uhr ganz im Zeichen des Ballereignisses, das zum 60. Mal stattfindet, und zeigt alle Höhepunkte live aus dem Haus am Ring – vom Eintreffen der Gäste über ihren Einzug auf der Feststiege und die traditionelle Eröffnung des Jungdamen- und -herrenkomitees. Als ORF-Moderatoren sind heuer Alfons Haider, Mirjam Weichselbraun und Barbara Rett dabei. Für den launigen Kommentar sorgen einmal mehr Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz.

Am Dienstag, dem 19. Jänner, präsentierten der Direktor der Wiener Staatsoper, Dominique Meyer, Obernballorganisatorin Desirée Treichl-Stürgkh und die Generalsekretärin des Opernballs, Eva Dintsis, in Anwesenheit der Moderatoren Barbara Rett und Alfons Haider sowie der Kommentatoren Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz Details zum wichtigsten Ball des Jahres. Dominique Meyer: „Der Opernball ist ja nicht ein Ball in der Staatsoper, sondern der Ball der Wiener Staatsoper und da stehen die Künstlerinnen und Künstler natürlich im Mittelpunkt. Und so werden wir auch heuer wieder zahlreiche namhafte Künstler am Opernball begrüßen – allen voran Plácido Domingo, der nicht nur dirigieren, sondern auch ein Duett mit der wunderbaren Olga Peretyatko singen wird. Ich bedanke mich auch bei allen Partnern, allen voran dem ORF, und Sponsoren, ohne die der Ball in dieser Form nicht realisierbar wäre.“

„60 Jahre Wiener Opernball – das ist ein Jubiläum, zu dem haben wir uns etwas einfallen lassen. Wir haben augenzwinkernd einen Blick auf den allerersten Wiener Opernball 1956 geworfen und nehmen in einigen Dingen darauf Bezug“, verriet die Leiterin des Wiener Opernballs Desirée Treichl-Stürgkh und überraschte am Ende der Pressekonferenz noch mit einer weiteren Neuigkeit: „Neun Opernbälle sind genug. Ich lege meine Funktion nach diesem Opernball zurück und möchte mich in Zukunft wieder verstärkt meiner Familie sowie meiner Tätigkeit als Verlegerin widmen. Ich habe und hatte wahnsinnig viel Freude an dieser Tätigkeit und möchte mich bei Dominique Meyer, Ioan Holender sowie meinem Team für die Zusammenarbeit bedanken.“

Live-Übertragung mit 19 Kameras
Für die Übertragung zeichnet ORF-Regisseurin Heidelinde Haschek verantwortlich. Mit 19 Kameras – darunter Funk-, Schwenkkopf-, Minikameras, stationäre Kameras und ein Kamerakran vis-à-vis der Staatsoper – präsentiert sie dem ORF-Publikum den Wiener Opernball in stimmungsvollen Bildern. Weiters tragen zwei mobile Kamerateams an den unterschiedlichen Schauplätzen in und außerhalb der Oper dazu bei, dass auch die Daheimgebliebenen nichts versäumen.Eröffnet wird der Opernballabend um 20.15 Uhr mit „Der Wiener Opernball – Das Jubiläum zweier Ikonen“. Die Dokumentation von Lisbeth Bischoff zeigt Höhepunkte aus der ereignisreichen Geschichte des Balls und gratuliert der ehemaligen Ballorganisatorin Lotte Tobisch zu ihrem bevorstehenden 90. Geburtstag.

„Promis, Prunk und Logentratsch – Das war der Wiener Opernball 2016“: 5. Februar, 20.15 Uhr, ORF eins
Die ORF-Gesellschaftsredaktion berichtet am Tag nach dem Wiener Opernball 2016 in einer Sondersendung von den schrägsten Auftritten, den schrillsten Outfits und den besten Sagern der Ballnacht. Kati Bellowitsch führt durch die Sendung und zeigt, wie die prominenten Gäste den 60. Geburtstag des Balls gefeiert haben und was sich in den überfüllten Gängen der Staatsoper noch alles ereignet hat.