Kunden von UPC Österreich klagen nach einem Bericht der Tageszeitung „Kurier“ über Probleme beim Abruf und Streaming von Netflix-Inhalten. Demnach häuften sich zuletzt Kundenbeschwerden über Fehler und Mängel in der Verbindung. Von langen Ladezeiten und Abbrüchen ist die Rede.
Sowohl der Kabelnetzbetreiber UPC als auch die Video on Demand-Plattform Netflix bestätigten gegenüber dem „Kurier“, dass der technische Ablauf derzeit gestört sei. Beide Unternehmen erklärten, an einer gemeinsamen Lösung zu arbeiten, machten aber den jeweils anderen für die Probleme verantwortlich. „Wir beeinflussen den Transfer in keiner Weise, in unseren Netzen gibt es keine Engpässe. Probleme sind auf die gesunkene Qualität der Netflix-Daten zurückzuführen“, meinte etwa eine UPC-Sprecherin.
„UPC verwendet derzeit eine suboptimale Methode zur Einbindung unserer Inhalte, die in den vergangenen Monaten zu einer Verringerung der Geschwindigkeit geführt hat“, hieß es indes aus der Netflix-Pressestelle. Bei den österreichischen UPC-Konkurrenten A1 und Tele2 gebe es demnach keine Kundenbeschwerden über sinkende Netflix-Qualität. UPC verwies laut „Kurier“ allerdings darauf, dass Provider in anderen europäischen Ländern derzeit mit ähnliche Problemen zu kämpfen hätten.
Bewusste Eingriffe in den Übertragungsweg aus wirtschaftlichen Interessen schlossen UPC und Netflix aus. Wie lange Netflix-Nutzer im UPC-Netz auf eine Lösung des Problems warten müssen, ist offenbar noch unklar.




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