Im Jänner 2016 erreichte die ORF-Sendergruppe einen Marktanteil von 37,7 Prozent. In diesem Zeitraum sahen die ORF-Programme pro Tag durchschnittlich 3,793 Millionen Seherinnen und Seher, das entspricht 51,9 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung. ORF eins kam dabei auf 2,325 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer pro Tag und 14,9 Prozent Marktanteil, ORF 2 auf 2,923 Millionen und auf 20,9 Prozent Marktanteil. Im Jänner 2016 erreichten ORF eins und ORF 2 damit insgesamt 35,7 Prozent Marktanteil. In der nutzungsintensivsten Kernzone (17.00 bis 23.00 Uhr) erreichte das ORF-Fernsehen in diesem Monat 41,2 Marktanteil.
24,4 Millionen Online-Video-Abrufe im ORF.at-Netzwerk
Die Live-Streams und Video-on-Demand-Angebote des ORF im Internet wurden vom Publikum im Jänner 2016 sehr intensiv genutzt: Im gesamten ORF.at-Netzwerk (ORF-TVthek sowie Video-Angebote auf anderen Seiten wie sport.ORF.at, iptv.ORF.at, news.ORF.at, Spezialsites zu TV-Events etc.) wurden insgesamt 24,4 Millionen Video-Abrufe verzeichnet. Dies bedeutet – nicht zuletzt aufgrund der besonders stark genutzten Live-Streams und Video-on-Demands vom Kitzbühel-Weltcup-Wochenende – den bisher zweithöchsten Wert seit dem Launch der ORF-TVthek im Jahr 2009.
Top-Reichweiten im Jänner 2016: Mit den beiden Slalom-Bewerben von Schladming und Kitzbühel sowie der Abfahrt auf der Streif stehen im Jänner 2016 gleich drei ORF-Sport-Übertragungen an der Spitze im Reichweitenranking. Insgesamt schaffen es sechs Wintersport-Events unter die Top 10.
Die Reichweiten-Top-10 im Detail:
„Slalom der Herren, Schladming, 2. DG (26. Jänner)
1,536 Millionen Zuschauer/innen, 49 Prozent Marktanteil
„Abfahrt der Herren, Kitzbühel“ (23. Jänner)
1,531 Millionen Zuschauer/innen, 74 Prozent Marktanteil
„Slalom der Herren, Kitzbühel, 2.DG“ (24. Jänner)
1,357 Millionen Zuschauer/innen, 71 Prozent Marktanteil
„Bundesland heute“ (5. Jänner)
1,314 Millionen Zuschauer/innen, 58 Prozent Marktanteil
„Zeit im Bild“ (6. Jänner)
1,303 Millionen Zuschauer/innen, 47 Prozent Marktanteil
„Neujahrskonzert 2016, Teil 2“ (1. Jänner)
1,093 Millionen Zuschauer/innen, 56 Prozent Marktanteil
„Slalom der Herren, Wengen, 2. DG“ (17. Jänner)
1,011 Millionen Zuschauer/innen, 60 Prozent Marktanteil
„Abfahrt der Herren, Wengen“ (16. Jänner)
1,002 Millionen Zuschauer/innen, 66 Prozent Marktanteil
„Skispringen Bischofshofen, 2. DG“ (6. Jänner)
994.000 Zuschauer/innen, 40 Prozent Marktanteil
Narrisch Guat (Teil 1, 30. Jänner)
963.000 Zuschauer/innen, 36 Prozent Marktanteil
Mit Topquote ins neue Jahr
Die Wiener Philharmoniker waren auch heuer traditioneller TV-Fixpunkt für ein ORF-Millionenpublikum am ersten Fernsehtag des Jahres. Die 58. ORF-Übertragung des erneut hochgelobten „Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker“, zum dritten Mal dirigiert von Mariss Jansons, erreichte am 1. Jänner bis zu 1,176 Millionen Zuseherinnen und Zuseher (Spitzenwert des zweiten Teils) und erzielte 56 Prozent Marktanteil.
Durchschnittlich sahen den zweiten Teil des Neujahrskonzerts 1,093 Millionen Musikinteressierte. Den von Ernst A. Grandits und Georg Riha (Ko-Regie und Produktion) gestalteten ORF-Film „Zauberhaftes Salzburg – 200 Jahre bei Österreich“ sahen in der Konzertpause durchschnittlich 940.000 bei 56 Prozent Marktanteil. Auch der erste Konzertteil war mit durchschnittlich 804.000 Zuschauerinnen und Zuschauern bei 52 Prozent Marktanteil gut genutzt. Die durchschnittliche Reichweite des gesamten Konzerts, das 75-jähriges Jubiläum feierte und heuer von mehr als 90 Ländern rund um den Globus übernommen wurde, lag bei 1,001 Millionen und 55 Prozent Marktanteil.
Ein weiteres Kulturhighlight im Jänner, „Die Dreigroschenoper“ aus dem Theater an der Wien, ließen sich am 23. Jänner 111.000 Zuschauer/innen bei 6 Prozent Marktanteil nicht entgehen.
„DOKeins“ mit „One Hell of a Ride“ top
Es war der spektakuläre Auftakt für eine ebensolche Kitzbühel-Woche im ORF: Der Dokumentarfilm „Streif – One Hell of a Ride“ von Gerald Salmina und Tom Dauer (vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanziert), war nicht nur die Kinosensation des Jahres 2015, sondern am 20. Jänner mit bis zu 616.000 Zuschauerinnen und Zuschauern (durchschnittlich 511.000) bei 18 Prozent Marktanteil (21 bzw. 25 Prozent in den jungen Zielgruppen) auch der bislang meistgesehene „DOKeins“-Film.
Wild geht es auch im „Wilden Padagonien“ zu. Der gleichnamige „Universum“-Dreiteiler erreichte im Jänner im Schnitt 631.000 Naturdokufans bei 22 Prozent Marktanteil.
Rekorde für Magazine im neuen Gewand
Das ORF-Wirtschaftsmagazin „Eco“, das sich am 7. Jänner erstmals in neuem Studiodesign präsentierte, erreichte mit 511.000 Seherinnen und Sehern bei 28 Prozent Marktanteil die beste Reichweite seit Sendungsstart, der Nighttalk „Stöckl.“ erzielte anschließend mit 289.000 Zuseherinnen und Zusehern und 23 Prozent Marktanteil den bisherigen Reichweitenrekord ebenfalls seit Sendungsstart (im Februar 2013). Reichweitenrekorde gab es an diesem Tag auch für die „heute“-Familie: „heute leben“ verzeichnete mit 467.000 (32 Prozent Marktanteil) den Top-Wert seit Februar 2013 und „heute konkret“ mit 538.000 (30 Prozent Marktanteil) den Spitzenwert seit Jänner 2013. „heute österreich“ erreichte am 11. Jänner mit 523.000 (bei 41 Prozent Marktanteil) den höchsten Wert seit zwei Jahren.
Einen Rekord konnte im Jänner auch „Am Schauplatz“ verbuchen: Die Reportage „Österreich – Nein Danke“!“ erreichte am 28. Jänner mit 727.000 Zuschauerinnen und Zuschauern bei 28 Prozent Marktanteil den höchsten Wert seit Jänner 2013.
Rekordquoten für Wintersport-Spektakel zu Lande und in der Luft
Es war das erwartete (Flug-)Spektakel mit einem neuen Schanzenrekord von 244 Metern und dem erhofften Edelmetall für die ÖSV-Adler – die Skiflug-WM am Kulm, von der ORF eins insgesamt rund 10 Stunden live berichtete, ließen sich insgesamt 2,319 Millionen Sportfans nicht entgehen (weiterster Seherkreis), das sind 32 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren. Den Topwert erreichte dabei der zweite Flugtag des Einzelbewerbs am 16. Jänner mit bis zu 859.000 Zuseherinnen und Zusehern (durchschnittlich 820.000 bei 56 Prozent Marktanteil, 49 bzw. 51 Prozent in den jungen Zielgruppen).
Das lange Hahnenkamm-Wochenende in ORF eins war von schweren Stürzen (auch im Slalom) überschattet und von einem enormen Publikumsinteresse gekennzeichnet: 3,418 Millionen Sportfans waren via ORF eins live mit dabei (weitester Seherkreis), das sind 47 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren. Den Topwert erzielte dabei die Abfahrt am 23. Jänner, mit bis zu 1,657 Millionen und durchschnittlich 1,531 Millionen bei 74 Prozent Marktanteil (68 bzw. 66 Prozent in den jungen Zielgruppen) war es die meistgesehene Kitzbühel-Abfahrt seit 2006. Auch der Slalom (2. Durchgang) erreichte am 24. Jänner mit bis zu 1,465 Millionen (durchschnittlich 1,357 Millionen bei 71 Prozent Marktanteil – 64 bzw. 57 Prozent in den jungen Zielgruppen) hervorragende Werte.
Eine angelaufene Skibrille und eine Aufholjagd von Platz 22 auf Platz 2 – das waren die Zutaten für ein Millionenspektakel im ORF: Erstmals erreichten am 26. Jänner beide Durchgänge des Nightrace in Schladming mehr als eine Million Zuschauerinnen und Zuschauer. Durchschnittlich 1,011 Millionen in Durchgang eins bedeuten ebenso Nightrace-Rekord wie 54 Prozent Marktanteil (sowie 54 bzw. 51 Prozent Marktanteil in den jungen Zielgruppen).
Der Topwert wurde einmal mehr im entscheidenden zweiten Durchgang erzielt: Bis zu 1,681 Millionen und durchschnittlich 1,536 Millionen bei 49 Prozent Marktanteil (je 45 Prozent in den jungen Zielgruppen) waren via ORF eins live dabei.
Austro-Serien im Winter-Hoch
Frivoles, Kriminelles und Medizinisches Made in Austria erfreute im Jänner das ORF-Publikum: Das Dakapo der „Vorstadtweiber“ erreichte durchschnittlich 445.000 Serienfans bei 15 Prozent Marktanteil (21 bzw. 16 Prozent in den jungen Zielgruppen). Neue Folgen der „SOKO Kitzbühel“ wollten sich im Jänner durchschnittlich 583.000 bei 21 Prozent Marktanteil (je 17 Prozent in den jungen Zielgruppen) nicht entgehen lassen. Übertroffen wurden diese Werte nur noch vom „Bergdoktor“ in ORF 2, der im selben Zeitraum im Schnitt 714.000 Zuseherinnen und Zuseher bei 25 Prozent Marktanteil vor den Bildschirmen versammelte.
Topreichweiten erreichte am 21. Jänner auch ein Austro-Film – anlässlich des Österreichischen Filmpreises: Michael Niavarani als „Die Mamba“ wollten sich 470.000 Zuschauerinnen und Zuschauer bei 17 Prozent Marktanteil (27 bzw. 28 Prozent in den jungen Zielgruppen) nicht entgehen lassen.
Topquoten für Musikalisches, Narreteien und Quizzereien
Florian Silbereisens „Fest der Besten“ am 9. Jänner verfolgten 700.000 Schlagerfans bei 27 Prozent Marktanteil. „Prinzen, Pointen und Lei lei“, die Höhepunkte der vergangenen fünf Jahre Villacher Fasching, ließen sich am 16. Jänner 680.000 bei 24 Prozent Marktanteil nicht entgehen. Die „Promi-Millionenshow“ zugunsten von „Licht ins Dunkel“ sahen am 25. Jänner 747.000 Quiz-Fans bei 28 Prozent Marktanteil. Apropos Ratespaß: Die bereits dritte Ausgabe der deutsch-schweizerisch-österreichischen Show „Spiel für dein Land“ animierte am 23. Jänner in ORF eins 597.000 Zuschauerinnen und Zuschauer bei 23 Prozent Marktanteil (27 bzw. 26 Prozent in den jungen Zielgruppen).
Schmähs und Pointen am laufenden Band – bis zu 1,029 Millionen wollten sich am 30. Jänner 2016 „Narrisch guat“ unterhalten lassen. Mit durchschnittlich 963.000 Zuschauerinnen und Zuschauern war der erste Teil des ORF-Faschingshighlights der meistgesehene seit 2013. Darüber hinaus wurde mit 36 Prozent der beste Marktanteil für einen Auftakt zum traditionellen Gagfeuerwerk seit 2012 erzielt. Besonders groß war das Interesse in den südlichen Bundesländern: In Kärnten lag der Marktanteil bei 47 und in der Steiermark bei 42 Prozent. Ein wenig Narrentum ist auch im Spiel, wenn „Wir sind Kaiser: Die Seyffenstein-Chroniken“ auf dem Programm steht – im Jänner folgten bis zu 417.000 „brave“ Bürger/innen bei 15 Prozent Marktanteil (21 bzw. 29 Prozent in den jungen Zielgruppen) dem Aufruf seiner Majestät bzw. seines Haushofmeisters. Und bei der „Faschingsaudienz“ des Kaisers waren es im Durchschnitt 455.000 Zuschauerinnen und Zuschauer bei 18 Prozent Marktanteil (22 bzw. 24 Prozent in den jungen Zielgruppen).




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