„Bist du deppert!“ war 2015 der Überraschungs-Erfolg von Puls 4. Mit der Steuerverschwendungs-Show holte der Sender nicht nur gute Quoten, sondern verzückte auch TV-Kritiker. In Deutschland gibt es mit „Mario Barth deckt auf“ ein entsprechendes Format, nur eben mit Mario Barth. Bei Puls 4 kommt das Konzept nicht völlig überdreht daher und ist gleichzeitig witzig wie informativ. Schon zum Ende der ersten Staffel war daher klar, dass es schon bald mit neuen Folgen weitergehen würde.
Am Dienstagabend startet nun zur besten Sendezeit die neue Staffel von „Bist du deppert!“, Fans der Sendung können sich auf fünf neue Folgen freuen. Und noch bevor Puls 4 auch nur irgendeine Zuschauerzahl der neuen Staffel in der Hand hält, steht bereits fest, dass das Format einen dritten Durchlauf erhält. Eine entsprechende Meldung des „Kurier“ bestätige eine Puls-4-Sprecherin gegenüber HORIZONT. Staffel drei fällt mit sechs Folgen sogar noch ein bisschen größer aus.
Doch zurück zu den Folgen, die ab dem heutigen Dienstag zu sehen sein werden: Weil sich Puls 4 die Rechte an der Europa League gesichert hat, muss das Format nun auf dem neuen Sendeplatz ran. Dass das kein Selbstläufer wird, zeigte in den vergangenen Monaten bereits „Austria's Next Topmodel“, das sich dienstags deutlich schwerer tat als noch donnerstags.
dossiert.at recherchiert die Geschichten
Angst muss man bei Puls 4 aber keine haben: „Bist du deppert!“ ist gut gemachtes Infotainment, das die Zuschauer zu unterhalten weiß. Unterstützt wurde der Sender bei den Geschichten rund um Steuerverschwendung von den Journalisten der Rechercheplattform dossier.at. „Das sind junge, engagierte, sehr genau arbeitende Journalisten. Manchmal sind sie deshalb auch Spaßbremsen, weil bei ihnen Korrektheit vor Witz kommt. Und das ist gut“, sagte Gerald Fleischhacker, Moderator der Sendung, jüngst im „Kurier“.
Bei einer Vorstellung der neuen Staffel vor Journalisten erzählen Fleischhacker und seine Comedy-Kollegen, dass die Rechtsabteilung von Puls 4 in den vergangenen Wochen und Monaten wohl besonders viel Arbeit mit ihnen hatte. Viele Protagonisten, die für die Steuerverschwendungen verantwortlich waren, hatten offenbar versucht sich gegen die Ausstrahlung zu wehren. In den neuen Folgen geh es unter anderem um eine Luxus-Toilette am Rande von Wien, die Austragung der Ski-WM 2013 in Schladming sowie eine doppelt programmierte Familien-App.




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