Zum 1. Antragstermin des Fernsehfonds Austria wurden 43 Projekte eingereicht, darunter zwei Serien, zwölf Fernsehfilme und 29 Dokumentarfilme. Da es diesmal um besonders viele Ansuchen für Dokumentationen geht, hat der Fernsehfonds Austria erstmals beschlossen, heuer 2 Mio. Euro für Dokumentationen vorzusehen. In den letzten Jahren gab es kein solches Fördervolumen für Dokumentationen, allerdings findet sich in den Richtlinien des Fernsehfonds Austria ein Hinweis darauf. Unter "Aufteilung der Fördermittel" steht in den Richtlinien, dass der Fernsehfonds Austria eine Aufteilung der Fördermittel auf die Bereiche fiktionale und dokumentarische Produktionen vornehmen kann, wobei diese Aufteilung am Beginn des Förderjahres zu veröffentlichen ist.
Auch "Film Austria" fordert eine konkrete Summe für Dokumentationen
Auch in der Vorstandssitzung des Vereins "Film Austria" wurde vor einigen Tagen der Beschluss gefasst, dass der Fernsehfonds Austria im heurigen Jahr eine Summe von zumindest 1,9 Mio. Euro für die Vergabe an Dokumentationen vorsehen sollte.
Dazu meint Dr. Alfred Grinschgl, Geschäftsführer der RTR für den Fachbereich Medien und zuständig für die Gewährung von Förderungen aus dem Fernsehfonds Austria: "Mit dieser 'Reservierung' möchten wir für Dokumentarfilmerinnen und Dokumentarfilmer Planungssicherheit schaffen. Die Förderpraxis der letzten Jahre hat nämlich gezeigt, dass Dokumentationen allzu oft das Nachsehen hatten, weil oftmals einige wenige große Projekte ein anteilsmäßig großes Stück des Förderkuchens erhielten und daher weniger Förderungen für Dokumentationen übrig blieben."
Insgesamt wurden Förderungen von rund 11 Mio. Euro beantragt
Die 43 eingereichten Projekte haben Fördermittel von rund 11 Mio. Euro beantragt. Die Entscheidung, welche der am 26. Jänner 2016 eingereichten Projekte gefördert werden, wird in den ersten April-Tagen fallen. Neue Projekte können bis zum 26. April zum 2. Antragstermin des Fernsehfonds Austria eingebracht werden.




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