Der ORF muss wegen einer Reihe von Werbeverstößen knapp 130.000 Euro Strafe zahlen. Das berichten die Tageszeitungen „Der Standard“ und der „Kurier“. Die Medienbehörde KommAustria hatte 2013 die Werbung auf ORFeins überprüft und dabei eine Reihe von Verstößen gegen das ORF-Gesetz festgestellt. In insgesamt 28 Fällen gab es Beanstandungen, meist handelte sich um die Überschreitung der Werbezeit durch TV-Spots oder um nicht erlaubte Sponsorhinweise in Sendungen. Die KommAustria verhängte deshalb Strafen zwischen je 3.000 und 8.000 Euro.
Die beiden ORF-Programm dürfen übers Jahr durchschnittlich je 42 Minuten Werbung pro Tag bringen. Sponsorhinweise darf der Sender nur am Anfang oder am Ende bringen und sie müssen eindeutig gekennzeichnet sein. Der ORF hatte gegen den Strafbescheid der Medienbehörde berufen. Nun wurde die Beschwerde abgewiesen. Der ORF will in der Causa noch den Verwaltungsgerichtshof anrufen.




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