Die Media Broadcast, bundesweiter Sendernetzbetreiber, beginnt in Bayern mit technischen Vorbereitungen für den Aufbau von DVB-T2 HD, der nächsten Generation des digitalen Antennenfernsehens. Aus diesem Grund wird am 18. März zwischen 0 und 7 Uhr früh die DVB-T-Ausstrahlung in München für einige Stunden unterbrochen. Da auch der BR-Sender Wendelstein zur Versorgung in der Landeshauptstadt beiträgt, wirkt sich die Abschaltung am Olympiaturm nur bedingt aus: Vorwiegend Zuschauer, die eine Zimmerantenne für DVB-T nutzen, können von einem Programmausfall betroffen sein.
DVB-T2 HD ist der Nachfolger des Antennenfernsehens DVB-T in Deutschland. Es ermöglicht ein deutlich besseres TV-Erlebnis via Antenne: Mehr Programme, viele davon in gestochen scharfer FullHD-Qualität sowie Angebote, die das Fernsehen mit dem Internet verknüpfen. In den nächsten Wochen startet DVB-T2 HD in der ersten Stufe mit sechs reichweitenstarken Programmen des öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunks. Für den Empfang sind Empfangsgeräte erforderlich, die mit dem speziellen grünen DVB-T2 HD-Logo gekennzeichnet sind. Fernsehgeräte können durch externe Empfangsgeräte (Set-Top-Boxen) erweitert werden.
Ein Programm-Mix aus rund 40 öffentlich-rechtlichen und privaten Programmen soll zum Regelbetrieb im Frühjahr 2017 starten. Der Ausbau von DVB-T2 HD beginnt in ausgewählten Ballungsräumen und wird phasenweise bis Mitte 2019 in der Region fortgesetzt. DVB-T2 HD ist eine Kombination aus dem Übertragungsstandard DVB-T2 und dem neuesten leistungsfähigen Video-Kodierstandard HEVC (High Efficency Video Codec). In dieser Form kommt sie innerhalb Europas erstmalig in Deutschland zum Einsatz.




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