Die TVthek des ORF verzeichnete im März 2016 einen All-Time-High-Rekord an Video-Abrufen. Wie der Sender am 4. April mitteilte, wurden die Live-Streams und Video-on-Demand-Angebote des ORF im Internet so intensiv genutzt wie nie zuvor. Laut Senderangaben seien insgesamt 25,3 Millionen Videoabrufe im gesamten ORF.at-Netzwerk inklusive ORF-TVthek gemessen worden, hieß es. Damit konnte der bisherige Top-Wert vom Februar 2014 (25,1 Millionen) übertroffen werden.

Der neue Rekordwert geht vor allem auf Sonderereignisse wie die Terroranschläge in Brüssel zurück, nach denen die Infosendungen des ORF stark genutzt wurden, sowie auf die neuen Staffeln der „Dancing Stars“ mit im Schnitt 205.000 on-Demand-Abrufen pro Ausgabe sowie der „Vorstandweiber“ mit durchschnittlich 190.000 Abrufen pro Folge. Die am meisten abgerufene Einzelsendung im März war die „Zeit im Bild 2“ vom 29. März mit Richard Lugner, die es bisher auf 400.000 Abrufe brachte, rund 200.000 Abrufe davon machte allein das Lugner-Interview aus.

„Der neue Videoabrufrekord für die ORF-TVthek zeigt den steigenden Bedarf unseres Publikums nach zeit- und ortsunabhängiger Nutzung der ORF-TV-Sendungen - sowohl live als auch on demand. Die ORF-TVthek ist eine wichtige Ergänzung zum klassischen TV-Konsum und kann damit ihre Position als größte österreichische Videoplattform erfolgreich behaupten“, kommentierte ORF-Online-Hauptabteilungsleiter Thomas Prantner den Rekordwert.