Das Thema Frühstücksfernsehen ist in den vergangenen Wochen und Monaten heiß diskutiert worden. Vor allem natürlich wegen „Guten Morgen Österreich“ - dem neuen Früh-Format des ORF. Der öffentlich-rechtliche Sender und Puls 4 („Café Puls“) liefern sich seit knapp einer Woche einen Kampf um die Pole Position in der Frühzone. Was dabei oft vergessen wird: Mit „Servus am Morgen“ gibt es ein dritten Früh-Format, das seine Zuschauer mittlerweile seit drei Jahren in den Tag begleitet.

Am kommenden Freitag, den 8. April, feiert „Servus am Morgen“ daher Geburtstag. 120.000 Sendeminuten und 1.300 Studiogäste zählt das Format von Servus TV seit dem Start, täglich arbeiten etwa 30 Menschen für die Sendung. Zum Jubiläum will das Team auf die vergangenen drei Jahre zurückblicken und dabei auch lustige Momente zeigen, zudem kommt die Sängerin Virgina Ernst für ein Geburtstagsständchen ins Studio. Servus TV zeigt das Format wie immer zwischen 6 und 9:10 Uhr.

Aus Quotensicht kommt „Servus am Morgen“ derzeit nicht an die Konkurrenz von ORF und Puls 4 heran. 2015 erreichte ORF 2 zwischen 6 und 9 Uhr 11,0 Prozent Marktanteil bei den Zuschauern ab zwölf Jahren (4,2 Prozent bei den 12- bis 49-Jährigen) - mit „Guten Morgen Österreich“ wird es nun wohl noch mehr. „Café Puls“ erreichte im gleichen Zeitraum 19,2 Prozent (24,0 Prozent). Servus TV dagegen erreichte im vergangenen Jahr zwischen 6 und 9 Uhr lediglich 2,8 Prozent (1,7 Prozent), damit liegt „Servus am Morgen“ aber immerhin recht deutlich über dem Senderschnitt.