Die im letzten Jahr im Rahmen der Initiative „MDR-KurzKino“ an der Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“ entstandenen Kurzfilme sind am 26. April, ab 23.55 Uhr im MDR FERNSEHEN zu sehen.

Um Studierenden die Möglichkeit zu bieten, ihre Vision von Film ins Fernsehen zu bringen, hat der MDR die Initiative MDR-KurzKino ins Leben gerufen und will damit junges Gegenwartskino fördern. Dafür wurden 2015 im MDR-Sendegebiet Kurzfilme gedreht, die nun im MDR FERNSEHEN zu sehen sind. Das Thema, das in den Filmen inhaltlich aufgegriffen wurde, hieß „Grenzenlos“.

Den Anfang macht der Kurzfilm „Am Ende der Wald“ um 23.55 Uhr. Er erzählt die Geschichte der jungen Polizistin Elke, die bei einer routinemäßigen Fahrzeugkontrolle an der tschechischen Grenze unbeabsichtigt einen Mann erschießt. Wegen Schuldgefühlen macht sie sich auf den Weg nach Tschechien, um die Familie des jungen Mannes zu unterstützen – und tappt scheinbar in eine Falle.

Um 00.25 Uhr zeigt das MDR FERNSEHEN dann „Für Dich bei mir“, einen Kurzfilm über grenzenlose Liebe im Alter. Margret träumt vom Reisen, aber die Demenz ihres Mannes Helmut macht dies unmöglich. Sie kämpft für eine gemeinsame Zukunft und sucht nach ihrem alten, gesunden Helmut. Bemüht die eigene Hoffnung aufrechtzuerhalten, merkt sie nicht, wie ihre Weigerung die Realität anzuerkennen, nicht nur ihren Traum, sondern auch das Leben ihres Mannes gefährdet.

In diesem Jahr entstehen im Rahmen der Kooperation drei weitere Kurzfilme mit den Arbeitstiteln „2m²“, „Brüder“ und „Zuviel Lachen bringt Unglück“. Das übergeordnete Thema der diesjährigen Kurzfilme heißt „Glaube“.

Auch in der Nacht vom 29. auf den 30. April stehen im MDR FERNSEHEN Kurzfilme im Mittelpunkt. Ab 00.30 Uhr sind in der MDR-Kurzfilmnacht unter anderem die Filme „Betonfraß“, „Gretas Reise“ und „Das Kaninchenproblem“ zu sehen.

Alle Filme, sowie das „MDR-KurzKino“ sind auch in der MDR-Mediathek abrufbar.