Ausstrahlungsdatum: Montag, 2. Mai 2016, 22.35 Uhr, SRF zwei

Das Ende des FC Biel in der Challenge League: Übrig bleiben Verlierer mit tragischen Geschichten. Ausblick auf das Eidgenössische: Jungschwinger Joel Wicki ist schon ernstzunehmender Königsanwärter. Marcello Lippi in China: Das Abenteuer des italienischen Erfolgstrainers mit dem chinesischen Meisterteam. Olivier Borer moderiert die Sendung.

FC Biel – Die Opfer des Skandals
Seit Mittwoch ist klar: Der FC Biel wird diese Saison nicht mehr spielen. Wie es weitergeht, ist offen. Klar ist: Das wirtschaftliche Harakiri, das die Besitzer des FC Biel begangen haben, fordert Opfer. Das beginnt bei den Spielern, geht über gutgläubige Zulieferer, manchmal Kleinstunternehmen, deren Existenz nun auf dem Spiel steht, und endet bei der Stadt und damit den Bürgerinnen und Bürgern. Die «sportlounge» durchsucht den Scherbenhaufen, der übrigbleibt.

Joel Wicki – Der König der Zukunft
Joel Wicki gehört bereits zu den zehn besten Schwingern, obwohl er erst 19-jährig ist und noch in der Lehre zum Baumaschinenmechaniker steckt. Am Eidgenössischen von diesem Sommer wird er gar als Aussenseiterfavorit gehandelt. Ist Wicki der König der Zukunft? Die «sportlounge» zeigt, wie der Innerschweizer in guten wie in schlechten Zeiten auf sein Umfeld zählen kann auf dem Weg zum Eidgenössischen 2016.

Marcello Lippi – Der Italiener in China
Was hat er nicht alles geschafft, der Italiener Marcello Lippi: Er war der erste Trainer, der das Double Weltmeister und Champions-League-Sieger holte, mit Juve wurde er fünf Mal italienischer Meister und dann war er auch noch – es liest sich nicht nur exotisch – drei Mal chinesischer Meister. In China erlebte er mit Guangzhou eine Fussballwelt, die hier völlig fremd ist. Darum reiste die «sportlounge» nach Rom und sprach mit ihm über seine aussergewöhnlichen Jahre in China.

«Tscheggsch de Pögg» – Warum schalten Bikeprofis anders?
Nino Schurter und Jolanda Neff rasen wieder über die Mountainbike-Strecken. Und sie schalten dabei anders als die Hobbyfahrer. Nur elf respektive zwölf Gänge statt bis zu 33 wie beim Hobbyfahren brauchen sie. Warum dem so ist und was das für die Teammechaniker heisst, erklärt diese Rubrik.