Am 6. Juni startet Outcast von TWD-Schöpfer Robert Kirkman als deutsche TV-Premiere auf FOX - THE BEST. FIRST. Im Interview verrät Schauspieler Philip Glenister mehr über die megaspannende US-Dramaserie und seine Rolle.

Die US-Serie Outcast dreht sich unter anderem um Dämonen und Exorzismus. Sie basiert auf der gleichnamigen Comic-Vorlage von The Walking Dead-Schöpfer Robert Kirkman. Du spielst Reverend Anderson. Wie würdest du deine Rolle beschreiben?

Philip Glenister: Als gequälte Seele. Er raucht und trinkt zu viel. Er hat eine Mission. Ob er seine Handlungen überprüft, weiß ich nicht. Ich glaube, er hat die falsche Wahl getroffen. Menschen wie ihm würde ich niemals vertrauen. Entweder sie sind machtbesessen oder einfach verrückt.

Was treibt ihn denn an?

Philip Glenister: Es geht ihm um die Austreibung von Dämonen. Er ist spezialisiert auf Exorzismus. Aber er ist nicht sonderlich gut darin. Er hat nicht diese besondere Gabe, die Kyle besitzt…

…Kyle, gespielt von Patrick Fugit, steht im Mittelpunkt von Outcast. Er ist ein junger Mann, der seit seiner Kindheit von Dämonen verfolgt wird. Wie steht es um Reverend Anderson? Was hat ihn zu dem gemacht, der er ist?

Philip Glenister: In einer der ersten Episoden etwa besucht er seine Ex-Frau. Viele Dinge um ihn zerbröckeln und er beginnt die Kontrolle zu verlieren. Vielleicht ist das der Grund! Womöglich ist er ein Control Freak.

Als Reverend Anderson arbeitest du mit besonders interessanten Requisiten - einem ganz speziellen Werkzeugkoffer…

Philip Glenister: Mein Werkzeugkoffer, ja! Bald erhältlich in allen guten Läden. Ich will ihn vermarkten (lacht): "Hol dir deinen eigenen Exorzismus-Baukasten!" Das wäre doch ein umwerfendes Geschäft!

Macht es Spaß, ihn am Set zu benutzen?

Philip Glenister: Weißt du was? Solche Szenen wirken großartig auf dem Bildschirm, wenn sie finalisiert und geschnitten sind. Beim Dreh selbst ist das oft nicht ganz so spektakulär.