Ausstrahlungsdatum: Montag, 9. Mai 2016, 22.35 Uhr, SRF zwei

Jahrelang war Jonas Hiller Number-1-Goalie in der NHL. Letzte Saison läuft aber gar nichts, und er wechselt sein Calgary-Dress mit dem des EHC Biel. Wie verkraftet Jonas Hiller diesen Karriereknick? Im durchgeplanten Spitzensport ist Martina Strähl eine Exotin. Denn sie gehorcht nicht dem Plan, sondern dem Gefühl. Olivier Borer moderiert die Sendung.

Entgegen den Konventionen – Ein Tag im Leben einer aussergewöhnlichen Läuferin
Martina Strähl ist eine Sportlerin, die sich nicht an Konventionen hält. Die Berglauf-Weltmeisterin trainiert nicht wie ihre Kolleginnen nach einem strikten Trainingsplan, sondern ganz einfach nach ihrem Körpergefühl. Zuerst horcht sie in sich hinein – am Morgen nach dem Aufstehen oder gar erst zu Beginn des Trainings – und entscheidet erst dann, welche Einheit sie absolviert. Was bei fast jedem Trainingswissenschaftler für Kopfschütteln sorgt, scheint für sie das goldene Rezept zu sein. Ihr nächstes Ziel: die Qualifikation für das 10’000-Meter-Rennen an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Auf dem Weg dorthin konnte die «sportlounge» Martina Strähl einen Tag lang eng begleiten – vom Aufstehen am Morgen früh bis zum Lichterlöschen am Abend. Entstanden ist das Porträt einer aussergewöhnlichen Sportlerin, die erfolgreich gegen den Strom schwimmt.

Jonas Hiller – Von der NHL ans Tabellenende der NLA
Neun Jahre spielte Jonas Hiller in der weltbesten Eishockeyliga: der NHL. Im sonnigen Kalifornien bei den Anaheim Ducks kämpfte er sich hoch zur Nummer 1 und schaffte es sogar zum All Star Game. Im kalten Calgary erlebte er Hochs und Tiefs, ehe die letzte Saison zum persönlichen Desaster wurde. Statistisch war Jonas Hiller der schlechteste Goalie der NHL; meist schmorte er auf der Bank und bekam kein Vertrauen vom Trainer. Jonas Hiller mochte nicht mehr und unterschrieb beim EHC Biel. Da ist er der grosse Star und Hoffnungsträger, in der «sportlounge» spricht er über all die Hochs und Tiefs und wie er sie verarbeitet hat.

«Tscheggsch de Pögg» – Warum schalten Bike-Profis anders?
Nino Schurter und Jolanda Neff rasen wieder über die Mountainbike-Strecken. Und sie schalten dabei anders als der Hobbyfahrer. Nur elf respektive zwölf Gänge brauchen sie statt bis 33 wie beim Hobbyfahrer. Warum dem so ist und was das für die Teammechaniker heisst, erklärt die Rubrik «Tscheggsch de Pögg».