Zwei Jahre nach ihrem fulminanten Sieg beim Eurovision Song Contest geht für Conchita ein Traum in Erfüllung, den wohl viele Künstlerinnen und Künstler träumen: Einmal im Leben im Sydney Opera House zu singen, einem der berühmtesten Opernhäuser der Welt. „Jeder Mensch, der auf dieser Erde Musik macht, denke ich, hat den Wunsch, einmal im Laufe einer Karriere auf der Bühne der Oper in Sydney stehen zu dürfen. Eine der wohl bekanntesten Bühnen der Welt. Ich durfte das und noch dazu wurde ich vom Sydney Symphony Orchestra begleitet. Ich wage zu behaupten, dass das der bisherige Höhepunkt meiner Karriere war. Es erfüllt mich mit wahnsinnig viel Stolz aber noch mehr mit einer unwahrscheinlichen Dankbarkeit und Demut“, so Conchita. ORF eins zeigt „Conchita – From Vienna with Love“ am Dienstag, dem 10. Mai 2016, um 23.05 Uhr, anschließend an das erste Semifinale des „Eurovision Song Contest 2016“, in dem ZOE für Österreich um den Aufstieg ins Finale singt.

Das im März 2016 aufgezeichnete Konzert „From Vienna with Love“ bietet ein breites musikalisches Spektrum und reicht von einer Hommage an Shirley Bassey über Conchitas große Hits wie „Rise Like a Phoenix“ bis hin zu Duetten mit australischen Weltklassemusikern wie dem letztjährigen australischen Song-Contest-Teilnehmer Guy Sebastian. Begleitet wird Conchita vom „Sydney Symphony Orchestra“ unter der Leitung von Guy Noble: „Es ist wahnsinnig aufregend, mit einem wirklichen Star zu arbeiten. Conchita ist ein Star!“, so der Australier, der bereits mit Musiklegenden wie Randy Newman zusammengearbeitet hat.

Conchitas Pop-Songs wurden von einem Team hochkarätiger Musiker neu arrangiert und in eine orchestrale Klangwolke aus Violinen, Cellos und Bratschen getaucht. Vom Ergebnis ist Dirigent Noble begeistert: „Ein Orchester ist ein großes Instrument. Es kann Mozart, Beethoven, aber auch Conchita spielen.“ Auch für Conchita stellt die Zusammenarbeit mit einem der renommiertesten Orchester der Welt eine außergewöhnliche Erfahrung dar: „Es ist einzigartig, so Musik zu machen. Das ist Musik, so pur wie sie nur sein kann.“

Auf der Bühne des Sydney Opera House und auch im Umfeld des Konzerts wird Conchita nicht müde, für Toleranz und Respekt zu kämpfen. Eine Woche lang gibt sie unzählige Interviews in Radio und Fernsehen, auf Empfängen fliegen ihr die Herzen zu.

In Sydney besucht Conchita auch den alljährlichen „Mardi Gras“, eines der größten Festivals im Zeichen des Kampfes für die Gleichberechtigung Homosexueller, wo sich herausstellt, dass auch in Australien eine Gleichstellung homosexueller mit heterosexuellen Paaren noch auf sich warten lässt.