Oscar-gekrönt, hochkarätig besetzt – Filme, die man gesehen haben muss: Das kommende Pfingstwochenende hält in ORF eins Pflichttermine für Cineasten bereit. Am Sonntag, dem 15., und am Montag, dem 16. Mai, stehen Steve McQueens Oscar-Drama über die Gräuel der Sklaverei, „12 Years a Slave“ („Bester Film des Jahres“), Martin Scorseses Filmbiografie „The Wolf of Wall Street“ mit Leonardo DiCaprio, die Komödie „Last Vegas“ mit den Hollywood-Granden Michael Douglas, Robert De Niro, Morgan Freeman und Kevin Kline sowie der zweite Teil des fantasievollen Animationsabenteuers „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“ als ORF-Premieren auf dem Programm.
Ein Wiedersehen gibt es mit Matthew McConaughey in dem Justizthriller „Der Mandant“ und zum Kinostart von „Alice im Wunderland – Hinter den Spiegeln“ Tim Burtons Fantasyfilm „Alice im Wunderland“. Für die jüngsten Zuschauerinnen und Zuschauer bieten unter anderem „Bärenbrüder“ und „Bärenbrüder 2“, „Sinbad: Der Herr der sieben Meere“, „Alvin und die Chipmunks 3 – Chipbruch“, „G-Force – Agenten mit Biss“, „Yogi Bär“ und „Turbo – Kleine Schnecke, großer Traum“ abwechslungsreiche Fernsehnachmittage.
Die ORF-Premieren im Detail
„Last Vegas“ (Sonntag, 15. Mai, 20.15 Uhr, ORF eins)
Die New Yorker Billy (Michael Douglas), Paddy (Robert de Niro), Sam (Kevin Kline) und Archie (Morgan Freeman) waren schon in den 1950er Jahren beste Freunde. Jetzt kommen sie als Endsechziger in Las Vegas wieder zusammen. Der bisher überzeugte Single Billy will dort seine viel jüngere Freundin heiraten. Der Junggesellenabschied muss ordentlich gefeiert werden. In ausgelassener Stimmung haben die vier dabei auch einige Konflikte auszutragen. Ihrer Lebenslust scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein. Und auch die große Liebe zeigt sich überraschend an Orten, an denen Glück normalerweise nur ein Spiel ist.
„The Wolf of Wall Street“ (Sonntag, 15. Mai, 22.03 Uhr, ORF eins)
Jordan Belfort (Leonardo DiCaprio) verliert als junger Börsenmakler beim Crash 1987 seinen ersten Job an der Wall Street. Seinem exzentrischen Mentor Mark Hanna (Matthew McConaughey) folgend, schaut er mehr auf die eigenen Provisionen als auf das Wohl der Kunden. Als er entdeckt, dass er mit Penny-Stocks den zigfachen Gewinn machen kann, gibt es für ihn kein Halten mehr. Gemeinsam mit Donnie Azoff (Jonah Hill) und Freunden gründet er das Unternehmen „Stratton Oakmont“ und versinkt im Rausch unvorstellbaren Reichtums. Drogen, Affären und dekadente Partys beherrschen fortan sein Leben – bis das FBI erste Ermittlungen anstellt.
„Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen 2“ (Montag, 16. Mai, 16.40 Uhr, ORF eins)
Der junge Erfinder Flint Lockwood wird von seinem großen Idol, dem charismatischen Chester V, in dessen Unternehmen der klügsten Köpfe aufgenommen. Und schon erhält er einen Spezialauftrag: Auf der Insel Affenfels ist Flints berühmt-berüchtigte Apparatur „FLDSMDFR“ außer Kontrolle geraten. Statt aus Wasser Nahrungsmittel zu machen, produziert sie seltsame Mischwesen wie Shrimpansen, Frittantulas und Tacodile. Flints Freundin, die Reporterin Sam Sparks, macht sich begeistert mit ihm auf den Weg, die Welt vor den gefährlichen Fressmonstern zu retten.
„12 Years a Slave“ (Montag, 16. Mai, 20.15 Uhr, ORF eins)
Saratoga, New York, Mitte des 19. Jahrhunderts: Der freie Afroamerikaner Solomon Northup (Chiwetel Ejiofor) lebt ein einfaches, aber glückliches Leben. Sein Geld verdient er als Geigenspieler. Zwei Fremde engagieren den Musiker für einen abendlichen Auftritt und laden ihn danach auf einen Drink ein. Als Solomon am nächsten Morgen erwacht, befindet er sich in Ketten und wird alsbald auf ein Sklavenschiff in Richtung Louisiana verfrachtet – jeder Widerstand ist zwecklos. Er wird verkauft und muss fortan unter menschenunwürdigen Bedingungen als Sklave für mehrere „Master“ arbeiten – vor allem der grausame Plantagenbesitzer Edwin Epps (Michael Fassbender) macht ihm das Leben zur Hölle. Im Laufe seiner schier endlosen Gefangenschaft wird Solomon eines immer klarer: Wenn er seine Familie jemals wiedersehen möchte, muss er zu außergewöhnlichen Mitteln greifen. Als er im zwölften Jahr seines Martyriums schließlich auf den Sklaverei-Gegner Bass (Brad Pitt) trifft, nimmt sein Leben noch einmal eine dramatische Wendung.




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