Bei «Mini Beiz, dini Beiz» zeigen diese Woche fünf Stammgäste ihr liebstes Restaurant. Am Ende jeder Folge bewerten sie den gesamten Abend nach den vier Kriterien Ambiente, Essen, Service sowie Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Beiz mit den meisten Punkten gewinnt.

Es kämpfen um den Wochensieg:

Montag, 23. Mai – Mexikanisches Restaurant Jägerstübli, Lyss
Das alte Schweizer Haus von 1872 haben Antonio Nigro, 54, und seine Frau W. M. Soto Carrillo, 41, mexikanisch dekoriert. Alle Accessoires stammen aus Mexiko. Zu den Spezialitäten des Hauses gehören Panuchos, ein Gericht, das in Südmexiko beheimatet ist. Aber es gibt hier auch die beliebten Burritos und Fajitas. Die Wirtin ist Mexikanerin, und in der Küche wird authentisch gekocht. Natalie Lüchinger, 42, ist Stammgast im Jägerstübli. Es wurde ihr von Freunden empfohlen. Natalie liebt mexikanisches Essen und feiert hier auch viele Familienfeste. Bei den Getränken ist die Margarita mit frischen Erdbeeren und Tequila besonders beliebt.

Dienstag, 24. Mai – Restaurant Margherita, Erlach
Wirtin Kadira Ahmetspahic, 50, hat das Restaurant Margherita im Jahr 2005 übernommen und innen komplett umgebaut. Sie führt es als italienisches Restaurant. Kadira ist seit 25 Jahren selbständig und hat zuvor in renommierten Restaurants gearbeitet. Ihr Lokal ist schlicht eingerichtet. Es gibt fast nichts, was die Wirtin nicht für ihre Gäste tun würde: So bekommt ein Gast auf Wunsch auch nach 22.30 Uhr noch etwas Warmes zu essen. Vor 16 Jahren ging Myriam Cibolini, 46, das erste Mal ins Margherita. Als Kadira das Restaurant übernahm, gefiel es Myriam hier noch besser, und sie wurde Stammgast. Denn sie liebt die ausgewogenen Speisen und auch deren Präsentation.

Mittwoch, 25. Mai – Restaurant Bären, Treiten

Treiten ist ein kleines Dorf mit rund 450 Einwohnern. Der Bären ist hier das einzige Restaurant. Der Landgasthof ist allerdings untypisch. Tagsüber ist die Beiz sehr hell gehalten. Die Suppe wird im Topf auf den Tisch gestellt, und die Gäste bedienen sich selber. Am Abend verwandelt sich der Bären in eine gepflegte Gaststube mit einem Hauch von Exklusivität. Das Paar Daniela, 41, und René Muster, 47, will den Gästen eine Auszeit vom hektischen Alltag bescheren und dabei den Gaumen kulinarisch verwöhnen. Hier gibt es eine saisonale, gutbürgerliche Küche und auch vegetarische Spezialitäten. Der Bären ist ein Familienbetrieb, und deshalb trifft man immer jemanden von der Familie an. Ein grosser Fan der Beiz ist Eugen Maurer, 46. Er isst drei bis vier Mal im Monat im Bären und findet die Küche vorzüglich.

Donnerstag, 26. Mai – Tropenpflanzen Restaurant Florida, Studen
Beim Restauranteingang werden die Gäste von Papageien begrüsst, welche muntere Geräusche von sich geben. Der Weiher auf der anderen Seite beherbergt neben Flamingos auch Enten und andere Zugvögel. Seit 1971 führt Urs Schwab, 69, das Restaurant. Seit rund acht Jahren ist auch seine Tochter Stefanie Schwab, 40, mit dabei. Im Restaurant bieten die zwei neben der bürgerlichen Küche auch kulinarische Weltreisen an. Sehr beliebt ist auch das Fondue chinoise. Stammgast Paul Moser, 79, isst regelmässig im Florida. Er ist auch immer im Februar hier, wenn die Orchideen blühen. Die Tische sind umgeben von einem Tropenpflanzen-Dschungel aus Palmen, Pandanus, Trevesien und vielen anderen exotischen Gewächsen.

Freitag, 27. Mai – Schluckstube, Scheuren
Andi Hubschmid, 43, und Pia Friedli, 26, bewirten die Schluckstube seit 2012. Andi meint, sie sei eine Mischung aus Ausflugs- und Eventlokal. Bei ihm stehen Sport, Spass und Spannung im Vordergrund. So organisiert er Outdoor-Fondue-Essen im Winter, Beach Partys im Sommer, Bierfeste, und es gibt eine Halloweenveranstaltung im Herbst. Man isst hier gutbürgerliche Küche. Die Speisekarte wird alle fünf Wochen geändert. Frank Stauffer, 43, ist regelmässig in der Schluckstube anzutreffen, manchmal zum Essen, manchmal nur auf einen Kaffee. Er geniesst die Atmosphäre sehr, denn man kann hier auch Billard spielen oder mit Freunden Livesport schauen.