Ausstrahlungsdatum: Montag, 6. Juni 2016, 21.00 Uhr, SRF 1
Auf der Intensivstation treffen die Ärztinnen und Ärzte jeden Tag grundlegende Entscheide über Leben und Tod. «Puls» erhielt Zugang zu dieser Welt und begleitete über mehrere Wochen Patientinnen und Patienten, Pflege- und Arztpersonal auf der chirurgischen Intensivmedizin des UniversitätsSpitals Zürich. In einer monothematischen Sendung gibt das Gesundheitsmagazin nun am Montag, 6. Juni 2016, um 21.00 auf SRF 1 einen Einblick in den Alltag einer Intensivstation.
Peter Steiger leitet als Arzt die drei chirurgischen Intensivstationen des UniversitätsSpitals Zürich. «Heute stellt sich in der Intensivmedizin weniger die Frage, was noch möglich ist, als vielmehr, was noch sinnvoll ist», umreisst er die Möglichkeiten der heutigen Medizin. Bei ihm und seinem Team landen Patientinnen und Patienten, die nach Unfällen, Operationen oder plötzlichen Gesundheitskrisen zwischen Leben und Tod schweben. «Puls vor Ort» konnte verschiedene Fälle begleiten.
Auf der Unfallchirurgie wird ein Mann eingeliefert, der nach einem Kampfsportunfall bewusstlos ist. Die Ärzte rätseln im Hinblick auf eine Diagnose. Mit der Zeit stellt sich heraus, dass es sich um das Locked-in-Syndrom handelt. Er ist vollständig gelähmt, aber bei vollem Bewusstsein, gefangen in seinem kraftlosen Körper, wohl für immer abhängig von Maschinen. Ist ein solches Leben trotzdem lebenswert? Mit dieser Frage sehen sich Angehörige und Pflege konfrontiert.
Ein junger Mann überlebt einen Starkstromunfall, mit schweren Verbrennungen am Oberkörper und an einem Arm. Nur die Kunst der Wiederherstellungschirurgen bewahrt seinen Arm vor der Amputation. Das UniversitätsSpital Zürich ist die einzige Brandstation in der Deutschschweiz. Hier haben heute selbst zu 80 Prozent Verbrannte eine Überlebenschance. Auch eine über 70-jährige Frau wird dank zahlreicher Hauttransplantationen gerettet.
Mit Helikopter wird eine junge Frau eingeflogen, die nach der Geburt eine schwere Lungenentzündung entwickelte. Das Team der Intensivmedizin kämpft um ihr Überleben. Wird sie jemals ihr erstes Neugeborenes in den Armen halten können?




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