Ein TV-Jubiläum, das sich sehen lassen kann, wurde am Dienstag, dem 21. Juni 2016, in Wien gefeiert! Pünktlich zum Sommerbeginn präsentierte der ORF die 20. Staffel seines jährlichen Sommerhits „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ von Elizabeth T. Spira, die am 4. Juli mit zehn neuen Folgen startet (immer Montag, 20.15 Uhr, ORF 2). Seit 1997 hat die renommierte Journalistin und Filmemacherin mit ihren unvergleichlichen Porträts partnersuchender Menschen viele einsame Herzen zusammengeführt und dabei Jahr für Jahr ein Millionenpublikum erreicht.
Dass die Mutter aller Kuppelshows – laut ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl, der moderierte: „eine Expedition durch unsere Gesellschaft, ein soziologisches Manifest“ – auch nach fast 20 Saisonen unbestrittene Nummer eins ihres Genres ist, hat vielerlei Gründe, wie auch ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz und Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner im Rahmen der Veranstaltung unterstrichen.
Wrabetz: „Alltagskultur und rot-weiß-rotes Fernsehen in bester öffentlich-rechtlicher Qualität“
„20 Staffeln, mehr als 200 Folgen mit fast 1.000 Partnersuchenden und ein ORF-Millionenpublikum vor den Fernsehschirmen: Elizabeth T. Spira hat mit ihren ‚Liebesg’schichten und Heiratssachen‘ ein unvergleichliches österreichisches Erfolgsformat geschaffen“, streut der ORF-Generaldirektor der Filmemacherin Rosen. „Ihre fundiert recherchierten und unterhaltsamen Menschenporträts sind auch ein Spiegel unserer Gesellschaft: Die Reihe reflektiert eindrucksvoll den Wertewandel und die veränderten Rollenbilder. Damit sind die ‚Liebesg’schichten“ ein Stück Alltagskultur und rot-weiß-rotes Fernsehen in bester öffentlich-rechtlicher Qualität, wie sie nur der ORF bietet – in diesem Fall schon seit zwei Jahrzehnten“, so Wrabetz.
„20 Staffeln eines Formats, das Menschen mit ihren Sehnsüchten, ihrer Eigenart und dem Wunsch nach Zweisamkeit porträtiert, in einer behutsamen, menschen-neugierigen Art – das ist die große Kunst und die Leistung der Elizabeth T. Spira und ihres Teams. Dafür ein großes Herzens-‚Danke‘ – auch an Wolfgang Lorenz, der im ORF das Potenzial dieses Formats erkannt hat“, fasst ORF Fernsehdirektorin Zechner das Erfolgsgeheimnis der TV-Reihe zusammen. „Das Zauberhafte jeder Persönlichkeit herauszuarbeiten, zeigt auch den hohen Anspruch, den unser Publikum gerade in Zeiten der Digitalisierung der Partnersuche ungebrochen seit 1997 honoriert. Wir freuen uns auf weitere spannende Geschichten“, so Zechner.
Spira: „Da bin ich wie ein Trüffelschwein!“
Auch nach fast 20 Jahren „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ sieht sich Elizabeth T. Spira persönlich nicht als „Kupplerin der Nation“: „Ich bin keine Expertin für Beziehungen geworden und werde auch nie Beziehungsratgeber. Da weigere ich mich. Liebe ist ein schwieriges Kapitel und auch kein Wunschkonzert. Was mich interessiert, sind die Menschen, was sie denken, wie sie leben. Es ist unglaublich spannend, in ihre Wohnungen zu schauen.“
Warum der Zustrom partnersuchender Menschen zu ihrer Sendung trotz diverser Mitbewerberformate, Partnerplattformen und Social Media nach wie vor ungebrochen ist?
Parallel zu Ausstrahlungen laufen die Dreharbeiten zur neuen Staffel: „Jetzt hat sich sogar eine 95-jährige Dame bei uns beworben. Ich hoffe, dass wir es schaffen, sie noch für diese Staffel zu drehen“, erzählt Spira.
„Weil wir ihre Geschichten seriös erzählen. Es geht uns nicht darum, wie die Menschen aussehen, wir inszenieren sie nicht im Studio oder casten sie. Ich will auch keine gekünstelten Schnitte. Es geht mir um ihre Geschichten, ihre Sehnsüchte. Jeder Kandidat ist besonders, es gibt (fast) keinen Menschen, der nicht irgendwie berührend ist. Da bin ich wie ein Trüffelschwein: Ich rieche ihre Motive und Probleme. Und die nehmen wir ernst“, so Spira.
Auch heuer wollen wieder viele neue Kandidatinnen und Kandidaten ernst genommen werden – 56 an der Zahl: Darunter u. a. auch der bisher älteste Kandidat der Reihe, der 92-jährige ehemalige Beamte Leopold.




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