„Die Freundeskreise der Stillstandskoalition haben sich erneut durchgesetzt - das öffentliche Hearing bei der ORF Generaldirektoren-Wahl bleibt leider aus“, zeigt sich NEOS-Klubobmann Matthias Strolz über die heutige Ankündigung des ORF-Stiftungsrates enttäuscht. Sogar der Hauptausschuss des Nationalrates habe einen Weg für öffentliche Hearings und damit für mehr Transparenz bei den Postenbesetzungen gefunden, der Stiftungsrat aber scheitert daran.
„Mut kann man sich nicht kaufen. Man muss ihn haben,“ so Strolz. Und weiter: „Obwohl selbst die beiden Kandidaten durchaus bereit gewesen wären, sich einem Hearing zu stellen, sind die Parteipolitik und ihre Freundeskreise in öffentlichen Unternehmen und Institutionen leider immer noch nicht bereit, alte Zöpfe abzuschneiden. Sie erkennen jedoch langsam, dass die Frisur nicht mehr sitzt. Immerhin haben wir NEOS es mit unserem Vorschlag geschafft, etwas mehr Transparenz in diese wichtige Pistenbesetzung zu bringen“, zeigt sich der NEOS-Klubobmann im Lichte der angekündigten „öffentlichen Präsentation“ der Kandidaten zuversichtlich.
„Die öffentliche Präsentationen der verschiedenen Unternehmenskonzepte sind ein wichtiger erster Zwischenschritt. Wir werden aber nicht aufhören, noch mehr Transparenz einzufordern. Wir glauben an den Mut und die Erneuerungskraft dieses Landes. Und in diesem Glauben sind wir unbeugsam“, so Strolz abschließend.




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