Die Brexit-Abstimmung schlägt in Europa hohe Wellen – egal, wie sich die Britinnen und Briten entscheiden. Aus diesem Grund meldet sich die «Arena» bereits um 21.00 Uhr mit einer Live-Sondersendung zur Frage: Überlebt die EU? Auf dem regulären Sendeplatz um 22.25 Uhr folgt dann eine weitere Live-«Arena», die sich den Folgen der Abstimmung für die Schweiz widmet. Jonas Projer moderiert die Livesendungen.
So oder so: Die Brexit-Abstimmung in Grossbritannien verändert die EU, verändert Europa. Die kritischen Stimmen und Kräfte innerhalb der Union werden lauter; auch in Deutschland, Ungarn oder Österreich haben die EU-Skeptikerinnen und -Skeptiker Aufwind. Wie reagiert Brüssel auf diese Bewegungen? Braucht es eine EU der verschiedenen Geschwindigkeiten? Oder bleibt alles, wie es ist?
In der Live-Sondersendung der «Arena» um 21.00 Uhr diskutieren Politiker und Experten, wie es mit der EU nun weitergeht und welche Herausforderungen künftig auf die Union warten.
Jonas Projer begrüsst folgende Gäste:
– Micheline Calmy-Rey, alt Bundesrätin
– Georg Kreis, Historiker und ehemaliger Leiter Europa-Institut Basel
– Katja Gentinetta, Politikphilosophin
– Johannes Hübner, Nationalratsabgeordneter FPÖ
«Arena» um 22.25 Uhr: Schweiz und EU – Wie weiter nach dem Brexit-Showdown?
Diesen Freitag ist endlich klar, ob die Britinnen und Briten in der EU bleiben oder nicht. Welche Folgen hat die Brexit-Abstimmung für die Schweiz? Kommen die Verhandlungen zur Umsetzung der Zuwanderungsinitiative endlich in Fahrt? Und wie soll das Verhältnis der Schweiz zur EU in Zukunft ganz grundsätzlich aussehen?
Die Uhr tickt: Bis zum 9. Februar 2017 muss der Bundesrat die Zuwanderungsinitiative umsetzen. Doch die EU will sich erst nach der Brexit-Abstimmung wieder mit der Schweiz beschäftigen. Nachdem das Resultat klar ist, diskutieren Schweizer Politikerinnen und Politiker am Freitagabend um 22.25 Uhr live im «Arena»-Studio: Kann die Initiative gegen die Masseneinwanderung noch fristgerecht umgesetzt werden? Und wie wird die Umsetzung aussehen?
Eines ist klar: Eine wortgetreue Umsetzung der Initiative verträgt sich nicht mit der Personenfreizügigkeit – und die EU hat wiederholt betont, dass sie kein Jota von ihrer Position abrückt. Aber braucht die Schweiz die bilateralen Verträge überhaupt? Wäre sie nicht souveräner, wenn sie auf Distanz zur EU gehen würde? Oder ist das nationale Denken in einer globalisierten Welt eine Sackgasse?
Es diskutieren unter der Leitung von Jonas Projer:
– Micheline Calmy-Rey, alt Bundesrätin
– Petra Gössi, Präsidentin FDP, Nationalrätin FDP/SZ
– Roger Köppel, Nationalrat SVP/ZH
– Jon Pult, SP/GR




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