Mitte Juni hat der ORF bekannt gegeben, dass das bereits seit einiger Zeit geplante Klassikportal, das man in Zusammenarbeit mit Unitel entwickelt, Ende Juli starten soll. Inzwischen ist bereits der August angebrochen und von fidelio, so der Name des Angebots, fehlt bislang jede Spur.

Auf HORIZONT-Nachfrage beim ORF heißt es, dass fidelio mit Ende Juli in die Beta-Testphase geschickt wurde. Ausgewählte User können seither das Produkt testen. „Das Projektteam wird diese Phase nutzen, um das Produkt und das Lastverhalten in einem größeren Nutzerkreis zu testen und weitere Content-Verhandlungen zu führen, um das Angebot im Sinne der Abonnentinnen und Abonnenten stetig auszubauen.“

Das heißt aber auch: Interessierte User müssen nun noch ein bisschen länger warten, um fidelio nutzen zu können. Laut ORF geht die Plattform im Herbst für alle User online.

fidelio ist auf vier Säulen aufgebaut: Ein 24-Stunden-Kanal, ein Live-Kanal mit mehreren Events im Monat, ein Archiv sowie eine Editorial-Schiene, die Hintergrundinformationen zu Künstlern, Orchestern, Dirigenten und Klassik-Institutionen präsentiert, bilden das Angebot. Als Geschäftsführer des gemeinsamen Unternehmens von ORF und Unitel fungieren Alexandra Fida (ORF) und Johannes Everding (Unitel).