Am Mittwochmorgen platzte die Bombe: Via „Handelsblatt“-Interview kündigte Herbert Kloiber, über die Tele München Gruppe auch ATV-Eigentümer, an, den österreichischen Privatsender verkaufen zu wollen. Zudem bezeichnete er ATV als seinen „größten Fehler“, mit dem er mittlerweile zweistellige Millionenverluste eingefahren habe.
Gegenüber dem „Standard“ sagt Kloiber nun, dass es noch keine konkreten Verkaufsgespräche gegeben habe. Derzeit sei man noch in einer „Phase der Sondierung“, so der Manager. Das Schicksal der „WirtschaftsBlatt“-Mitarbeiter, die in naher Zukunft wohl keinen Job mehr haben werden, müssen die ATV-Angestellten aber offenbar nicht fürchten. Kloiber sagt gegenüber der Tageszeitung auch: Ich habe mit Sicherheit nicht die Absicht, so ein Unternehmen zu schließen.„ Wie er den Sender weiterführen möchte, falls sich kein Käufer findet, sagt Kloiber nicht.




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