Ausstrahlungsdatum: Montag, 12. September 2016, 21.05 Uhr, SRF 1

Ab 60 Jahren steigt das Risiko für altersbedingte Schäden an der Netzhaut. Mit 85 ist bereits jeder Zweite von der Makuladegeneration betroffen. Ablagerungen im Zentrum des schärfsten Sehens führen zur Sehbehinderung, die mit zunehmendem Alter fortschreitet – im schlimmsten Fall bis zur Erblindung. Ein Heilmittel gibt es bis heute nicht, aber bei einem Typ der Makuladegeneration zumindest die Möglichkeit, den Prozess aufzuhalten: Spritzentherapien direkt ins Auge. Weiteres Thema: Allergien – Antibiotika im Kleinkindalter erhöhen das Risiko.

Makuladegeneration – Spritzen gegen die Erblindung
Ab 60 Jahren steigt das Risiko für altersbedingte Schäden an der Netzhaut. Mit 85 ist bereits jeder Zweite von der Makuladegeneration betroffen. Ablagerungen im Zentrum des schärfsten Sehens führen zur Sehbehinderung, die mit zunehmendem Alter fortschreitet – im schlimmsten Fall bis zur Erblindung. Ein Heilmittel gibt es bis heute nicht, aber bei einem Typ der Makuladegeneration zumindest die Möglichkeit, den Prozess aufzuhalten: Spritzentherapien direkt ins Auge.

Allergien – Antibiotika im Kleinkindalter erhöhen das Risiko
«Nützts nicht, so schads nicht»: Dieser Satz gilt nicht für den Einsatz von Antibiotika bei Kleinkindern. Neueste Studien weisen darauf hin, dass Antibiotika in den ersten zwei Lebensjahren das Risiko für spätere Allergien erhöhen. Das ist ein Problem, denn auch in der Schweiz werden laut Fachleuten Antibiotika bei Kleinkindern noch zu oft eingesetzt.