Bei «Mini Beiz, dini Beiz» zeigen fünf Stammgäste ihr liebstes Restaurant. Am Ende jeder Folge bewerten sie den gesamten Abend nach den drei Kriterien Ambiente, Essen und Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Beiz mit den meisten Punkten gewinnt. In der kommenden Woche ist «Mini Beiz, dini Beiz» im Kanton Aargau unterwegs.

Es kämpfen um den Wochensieg:

Montag, 19. September: Restaurant Drachenstübli, Wölflinswil
Als vor sieben Jahren ein Restaurant im Ort schliessen musste, beschlossen Roger Wanner, 63, und seine Frau Sonja Wanner, 60, ein eigenes Lokal auf ihrem privaten Grundstück zu eröffnen. Seine Leidenschaft für Fabelwesen und Drachen zieht sich durch das ganze Konzept des Lokals. Mit der sogenannten Drachenbahn, einer Modelleisenbahn im Garten, bietet das Drachenstübli auch für die kleinen Gäste etwas Besonderes. Der pensionierte Lastwagenchauffeur Peter Reimann, 73, vertritt sein Stammlokal. Er sagt, er gehe am Sonntag lieber in seine Stammbeiz als in die Kirche.

Dienstag, 20. September: Trattoria Brugg, Brugg

Seit dem Jahr 1448 gibt es in dem Haus einen Restaurantbetrieb. Vor fünf Jahren hat Vittorio Timpano, 52, das Restaurant übernommen – davor stand das Lokal lange Zeit leer. In der Küche arbeiten zwei italienische Köche und ein italienischer Pizzabäcker. Die Trattoria ist gemütlich und einfach eingerichtet. Die warmen Farben, der hölzerne Raumtrenner sowie die Steinwand verleihen den Räumlichkeiten ein authentisches Flair. Stammgast Daniel Rohrer, 45, schätzt besonders, dass dieses italienische Restaurant noch von richtigen Italienern geführt wird.

Mittwoch, 21. September: Gasthaus Zur Brugg, Baden

Das Restaurant wurde vor knapp vier Jahren umgebaut und in Gasthaus zur Brugg umbenannt. Sascha Feller, 30, wurde als Küchenchef eingestellt und erhielt vor gut einem Jahr die Möglichkeit, das Restaurant zu übernehmen. Das Konzept sowie die Einrichtung des Gasthauses hat er praktisch komplett geändert. Sehr gut kommt bei den Gästen der heisse Stein an, wo sich die Gäste ihr Fleisch selber am Tisch anbraten können. Der Immobilientreuhänder Roger Priester, 61, versucht die Konkurrenz von seinem Stammlokal zu überzeugen.

Donnerstag, 22. September: Restaurant Cocon, Meisterschwanden
Das Restaurant Cocon gehört zum Seerose-Resort, einer familiengeführten Anlage mit Hotel, Spa und mehreren Restaurants direkt am Hallwilersee. Wirtin Karina Wodrich, 38, und Koch Andre Buser, 49, legen Wert auf regionale Produkte, kombiniert mit der kulinarischen Vielfalt aus Thailand. Das von Gault-Millau mit 14 Punkten ausgezeichnete Restaurant besticht durch die spezielle Fusion von Schweizer und Thaiküche. Personalberaterin Erika Lüthi, 50, geht mehrmals die Woche in ihr Stammlokal und macht im Seerose-Resort auch Ferien.

Freitag, 23. September: Schloss Böttstein, Böttstein
Das Schloss Böttstein, im unteren Aaretal zwischen Baden und Koblenz gelegen, beherbergt einen attraktiven Restaurantteil mit diversen schönen Sälen, Konferenzräumen, einem Hotel und einem Hof. Besonders ist zudem die Barockkapelle, direkt neben dem Eingang der Schlossanlage. Sie steht wie das Schloss unter Denkmalschutz. Der Wirt Thomas Bischofberger, 48, und sein Stammgast Kurt Wyss, 62, Leiter des Zollinspektorats Schaffhausen, wollen den kulinarischen Wettbewerb am Finaltag noch für sich entscheiden.