Ausstrahlungsdatum: Montag, 26. September 2016, 21.05 Uhr, SRF 1

Erstmals konnten Genfer Forscher aufzeigen, dass Aluminiumsalze, wie sie in Deodorants zur Schweisshemmung heute gang und gäbe sind, bei Mäusen Tumore und Metastasen bilden. Trotzdem wird vorerst der Einsatz von Aluminiumsalzen in der Kosmetik nicht eingeschränkt. «Puls» fragt nach: Welche Nachweise braucht es noch, bis es zum Verbot kommt? Weitere Themen: Der jährliche PAP-Test bei Frauen – Oft unnötig. Und: Unter Vollnarkose – Umstrittener Drogenentzug im Schnellverfahren. Odette Frey moderiert die Sendung.

Aluminiumsalze in Deos – Der Krebsverdacht erhärtet sich
Erstmals konnten Genfer Forscher aufzeigen, dass Aluminiumsalze, wie sie in Deodorants zur Schweisshemmung heute gang und gäbe sind, bei Mäusen Tumoren und Metastasen bilden. Trotzdem wird vorerst der Einsatz von Aluminiumsalzen in der Kosmetik nicht eingeschränkt. «Puls» fragt nach: Welche Nachweise braucht es noch, bis es zum Verbot kommt?

Der jährliche PAP-Test bei Frauen – Oft unnötig
Die meisten Frauen gehen jährlich zur gynäkologischen Kontrolle und lassen sich einen PAP-Abstrich nehmen, um ein Risiko für Gebärmutterhalskrebs auszuschliessen. Die wenigsten wissen, dass eine so regelmässige Untersuchung weder nötig noch empfohlen ist. Noch weniger bekannt ist der neue HPV-Krebstest – im Ausland schon vielerorts Standard.

Unter Vollnarkose – Umstrittener Drogenentzug im Schnellverfahren
Die Schweiz setzt im Drogenentzug vor allem auf die Substitution, die kontrollierte Abgabe von Heroin oder Methadon. Damit holt man die Betroffenen zwar von der Strasse, suchtfrei werden sie dadurch aber nicht. Es bleibt das sogenannte Craving, das Verlangen nach der Droge. Das Spital Interlaken bietet nun einen Schnellentzug unter Vollnarkose an, mit dem die Sucht besiegt werden soll. Was steckt dahinter?