Ausstrahlungsdatum: Montag, 26. September 2016, 22.25 Uhr, SRF zwei

Die Muskeln wollen nicht mehr, weil das Hirn sie bremst – dieser Mechanismus soll ausgeschaltet werden. Was steckt dahinter? Marc Berthod ist eine schillernde Persönlichkeit im Skiweltcup, nun will der «Bode Miller der Schweiz» nicht mehr – das Gespräch. Hansueli und Andy Rihs buttern Millionen in den Fussballklub YB hinein, doch statt Erfolg bringt es Chaos – was läuft falsch? Lukas Studer moderiert die Sendung.

Wie das Hirn die Muskeln bremst – Revolution der Leistungsanalyse
Haben Sportlerinnen und Sportler bislang die Herzfrequenz gemessen, so werden sie in Zukunft auch messen, wie stark sie von ihrem Hirn gebremst werden. Denn: Forschungsergebnisse zeigen, dass das menschliche Hirn die Muskeln bremst, auch wenn diese erst zwei Drittel ihrer Leistungsfähigkeit ausgeschöpft haben – ein Riesenpotential also für Spitzensportler. Ein Zürcher Forscherpaar ist dabei, das erste tragbare Gerät zu entwickeln, das während sportlicher Belastung misst, wie stark das Hirn die Muskeln bremst. Die «sportlounge» zeigt das Messgerät für diese sogenannte Hirnbremse. Das Wissen darum kann die Leistungsdiagnostik revolutionieren. Aber es öffnet auch neue Möglichkeiten für Betrüger. Solche Möglichkeiten werden heute vermutlich bereits genutzt.

Marc Berthod – Kopf und Körper wollen nicht mehr

Er gehörte zur goldenen Schweizer Skigeneration und war als «Zwilling» von Daniel Albrecht eine grosse Hoffnung auf viele Weltcupsiege und Titel. Gebremst von verschiedensten Verletzungen erfüllten sich die hohen Erwartungen aber nicht. Kurz vor seiner Heim-WM in Sankt Moritz tritt er zurück. Einer, der fast sein ganzes Leben auf den Skis verbracht hat, vor 13 Jahren Juniorenweltmeister wurde, Weltcuprennen gewann, aber auch immer wieder scheiterte, hat viel zu erzählen. Das Publikum kann sich auf ein spannendes Lounge-Gespräch freuen.

YB-Chaos in der Ära Rihs – Was läuft falsch?

Die YB-Besitzer Andy und Hansueli Rihs tragen zwar bisweilen gelb-schwarzen Socken. Doch wie stark ihnen «ihr» Fussballklub BSC Young Boys am Herzen liegt, wird ganz unterschiedlich wahrgenommen. Die beiden sind trotz vieler investierter Millionen Fremdkörper in Bern geblieben und bringen einfach keine Ruhe in den Verein. Was läuft falsch? Die «sportlounge» wirft einen Blick hinter die Kulissen.