Fünf Stammgäste präsentieren ihre Lieblingsrestaurants und laden dazu ein, die Stadt Zürich eine Woche lang kulinarisch zu entdecken. Am Schluss gewinnt diejenige Beiz, welche in den Kategorien Ambiente, Essen und Preis-Leistung am meisten überzeugen kann.

Es kämpfen um den Wochensieg:

Montag, 31. Oktober: Restaurant 4 Leoni Firenze
Die Wirtin Sybille Coccoloni, 33, kommt aus einer Gastrofamilie aus Florenz. Ihr Vater führte 13 verschiedene Restaurants, eines auch mit dem Namen 4 Leoni. Sie eröffnete vor einem Jahr ein gleichnamiges Restaurant in Zürich und bietet vor allem florentinische Spezialitäten an. 100 Prozent Florenz – auch alle Mitarbeitenden stammen aus der norditalienischen Kulturstadt. Stammgast Patrizia Hersche-Zaccaria, 38, hat italienische Wurzeln und fühlt sich im Restaurant 4 Leoni wie auf einem Kurzurlaub in Florenz.

Dienstag, 1. November: Zunfthaus zur Waag
Die Zunft zur Waag ist eine der sieben alten Zünfte, die noch heute ein eigenes Zunfthaus besitzen. An bester Lage am Münsterhof bietet das Restaurant eine traditionelle, hochwertige Küche an. Pro Jahr gehen 16’000 Portionen Rösti und rund 4500 Portionen Zürcher Geschnetzeltes – die Spezialität des Hauses – an die Gäste. Der Wirt Sepp Wimmer, 56, und sein Stammgast René Kalt, 50, ehemaliger Zunftmeister, vertreten das Traditionshaus beim Beizenwettbewerb.

Mittwoch, 2. November: Restaurant Wilder Mann

In der Quartierbeiz bekommt man in grösseren Gruppen keinen Service à la carte, sondern nimmt an einer Tavolata teil. Das ist ein trendiges Gastrokonzept, bei dem an langen Tafeln unkompliziert Speisen serviert werden, von denen jede und jeder nach Belieben nimmt. Der Wirt Markus Marti, 37, hat das Lokal mit seinem Team in diesem Jahr übernommen – dabei war es ihm wichtig, den ursprünglichen Beizenstil zu erhalten. Als Stammgast vertritt Franziska Rüdisüli, 30, ihr Lieblingslokal.

Donnerstag, 3. November: Restaurant Vulkan
Der Wirt Singh Balwinder, 54, hat das Restaurant vor 17 Jahren übernommen und soll der Erste gewesen sein mit einem echten, indischen Tonofen, dem Tandoor. Die Gerichte und die Brote erhalten so einen ganz besonderen Geschmack. Der Kommunikationsberater Michael Schiendorfer, 48, schätzt an seinem Lieblingslokal die Herzlichkeit der Gastgeber und die hohe Qualität der indischen Speisen.

Freitag, 4. November: Restaurant Hermanseck
Bereits seit 1898 existiert das Haus, in welchem sich früher eine Bierstube befand. Der damalige Wirt hiess Herman – daher trägt das heutige Restaurant auch den Namen Hermanseck. Der Wirt Michael Imfeld, 46, hat den Betrieb 2004 zusammen mit seinen Partnern übernommen und bietet marktfrische, gutbürgerliche Küche an. Stammgast Sascha Grzinic, 44, hat lange über dem Lokal gewohnt und sagt über sein Lieblingslokal: «Hier ist man noch wirklich Gast.»