Ausstrahlungsdatum: Donnerstag, 10. November 2016, 21.00 Uhr, SRF 1
Jeder achte Schweizer leidet unter Schmerzen. Die Gesundheitskosten für chronische Schmerzen belaufen sich landesweit auf über sieben Milliarden Franken. Doch was ist eigentlich Schmerz? Forscher der Universität Zürich versuchen nun das Unmögliche: Sie wollen den Schmerz objektiv messbar machen. Deshalb macht sich« Einstein» auf eine Suche, die weh tut. Diese Ausgabe blickt in die Forschung und begegnet Schmerzphänomenen, die unter die Haut gehen. Tobias Müller moderiert die Sendung.
Zwei Männer kriegen Wehen
Kein Schmerz sei so stark wie der Geburtsschmerz, sagt der Volksmund. Moderator Tobias Müller und Schmerzforscher Mike Brügger wollen das genauer wissen und machen einen qualvollen Selbstversuch. Sie schliessen sich an einen Wehensimulator an – Bilder und Töne, die man nie mehr vergessen wird.
Die Schmerzmesser
Forscher der Universität Zürich versuchen nun das Unmögliche: Sie wollen den Schmerz objektiv messbar machen. Sie untersuchen, wie Körper und Hirn auf Schmerzreize reagieren. Sie nutzen innovative Technologien mit dem Ziel, Schmerzen in ihrer Komplexität und Individualität zu verstehen. Das Wissen hilft Betroffenen, besser mit ihrem Leiden umzugehen.
Stärker als jedes Schmerzempfinden
Bei Feldarbeiten klemmte Sampson Parker seinen Arm im Maispflücker ein und blockierte den Mechanismus. Doch nicht genug: Ein Funkenwurf entzündete den Mais und setzte die ganze Maschine in Brand. Sampson hatte nur zwei Möglichkeiten: Arm ab oder arm dran… – amputieren oder verbrennen. Also zückte er sein Taschenmesser.
Klinische Schmerzen
Wer an Schmerzen leidet, kann sich ihnen nur sehr schwer entziehen. Oft hilft es Betroffenen aber schon weiter, wenn sie Klarheit über die genauen Ursachen ihres Leidens erhalten. Die Zürcher Schmerzforscher haben deshalb ein einzigartiges Verfahren entwickelt, das hochpräzise und personalisierte Diagnosen ermöglicht. Die Anwendung zeigt: Es hilft.
Der Schmerz, dein Freund
Damit Isabelle Pulver 2015 das härteste Radrennen der Welt gewinnen konnte, musste sie den Schmerz zu ihrem Freund machen. Elf Tage brauchte sie für die 5000 Kilometer des Race across America, ein Nonstop-Rennen. Maximal zwei Stunden pro Tag legte sie sich schlafen. Bereits nach zwei Tagen setzten die ersten Schmerzen ein. «Einstein» zeigt, wie es Pulver schaffte, mit den Schmerzen umzugehen. Und der Beitrag erklärt, warum Schmerzen im Sport eine Form von Masochismus sind.
Ein Leben ohne Schmerz
Jamilah Saba aus Bonn leidet an einem seltenen Gendefekt. Die Folge: Sie spürt keinen Schmerz. Was auf den ersten Augenblick wie ein Traum klingt, ist in Wirklichkeit eine Tortur, denn ihr Alltag ist voller Gefahren.




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