„Ladies and Gentleman“, „das VOK“, „Gumpoldskirchner Spatzen“, „Young Roses“, „4ME“, „Musikmittelschule Gumpoldskirchen“, „Sängerrunde Pöllau“ und „Seicento“ – diese acht Chöre geben am Freitag, dem 25. November 2016, live ab 20.15 Uhr in ORF eins beim Finale von „Die große Chance der Chöre“ noch einmal ihr Bestes, um Jury und Publikum von ihrem Können zu überzeugen. Wer beim ORF-Herbstevent schließlich als Sieger hervorgeht, steht ab 22.35 Uhr bei „Die große Chance der Chöre – Die Entscheidung“ fest. Besonders freuen darf sich das Publikum auch auf ein Wiedersehen mit den Vorjahressiegern der „großen Chance der Chöre“: Die A-cappella-Band „PICCANTO“ wird vor der Verkündung des diesjährigen Gewinners den Song „High von Dir“ performen. Präsentiert wird das Live-Finale von Andi Knoll und Kristina Inhof.
Der technische Aufwand beim ORF-Chorevent ist groß: Bis zu 33 Funkmikrofone werden beim Auftritt eines einzigen Chores benötigt. Insgesamt setzen 19 Kameras und rund 65 Mikrofone die einzelnen Performances im großen Finale ton- und bildgewaltig in Szene.
Beim „Die große Chance der Chöre“-Finale müssen sich die besten acht Chöre zuerst im Zweikampf beweisen. In den Battles treten die Chöre mit Auszügen aus bekannten Hits gegeneinander an. Das Publikum entscheidet gleich nach jedem Battle per Speedvoting über den jeweiligen Gewinner. Ein Chor hat dann noch die Chance per Wildcard, vergeben durch die Jury, in die nächste Runde aufzusteigen und weiter um den großen Sieg zu kämpfen. Die verbliebenen fünf treten dann noch einmal mit ihrer finalen Performance an. Schließlich ist wieder das Publikum gefragt, das per Televoting seinen Favoriten und damit den Gewinner von 50.000 Euro wählt.
Die Chöre und ihr Weg ins Finale:
„Ladies and Gentleman“:
Ein argentinischer Gentleman mit dem klingenden Namen Pablo Grande hat einst im Park drei nette Damen kennengelernt. Seither machen die vier gemeinsam Musik und bringen Frauen- und Männerherzen zum Schmelzen. Für „Besame Mucho“ und „Ganz Paris träumt von der Liebe“ erhielt das Quartett aus Baden in Niederösterreich in der Vorrunde vier Plus. Im Halbfinale präsentierten Ladies und Gentleman „Vivo per lei“ und wurden von der Jury per Wildcard ins Finale geschickt.
„Seicento“:
Ihr imposantes Aussehen hat die sechs gewichtigen Herren zu ihrem Namen „Seicento“ (auf Deutsch: sechshundert) inspiriert. Sie alle studieren Gesang in Wien, kennengelernt haben sie einander in der koreanisch-evangelischen Gemeinde in Wien. Die aus Südkorea stammenden Sänger frönen neben dem Singen noch einer anderen Leidenschaft – dem Essen. In der ersten Runde präsentierten sie „You Raise Me Up“ und erhielten dafür von der Jury vier Plus und viel Lob. Im Semifinale gab es für „Grande Amore“ ebenfalls vier Plus und die Wildcard der Jury, die für den Einzug ins Finale sorgte.
„Musikmittelschule Gumpoldskirchen“:
In großer Besetzung präsentieren sich die Niederösterreicher. Nicht nur der Schulchor, sondern auch das Schulorchester unter der Leitung von Günther Mohaupt versucht mit seinem Können zu überzeugen. Die Auftritte der Musikmittelschule Gumpoldskirchen wurden von den Juroren mit jeweils vier Plus belohnt. In der Castingrunde punkteten die jungen Sängerinnen und Sänger mit einem Song aus dem Musical „Tanz der Vampire“, im Halbfinale mit einem Mozart-Medley. Das Publikum schickte die MMS Gumpoldskirchen per Voting ins Finale.
„Gumpoldskirchner Spatzen“:
Seit 1949 besteht der Kinderchor aus Niederösterreich bereits, gegründet wurde er von Josef Wolfgang Ziegler. Der Musikpädagoge verstand es wie kein anderer, Kinder fürs Singen zu begeistern. Heute leitet seine Tochter Elisabeth Ziegler das Ensemble, das mittlerweile durch die ganze Welt tourt. Konzertreisen nach China, Japan und die USA standen in den vergangenen Jahren auf dem Programm, dazu zahlreiche Fernsehauftritte und erfolgreiche Teilnahmen an diversen Wettbewerben. Fräulein Mai zückte für die Gumpoldskirchner Spatzen nach „Wien, du Stadt meiner Träume“ in der Vorrunde ihren Joker. Im Halbfinale präsentierte sich der Chor mit einem Medley und überzeugte sowohl Jury (vier Plus) als auch Publikum.
„4ME“:
4ME sind vier junge Männer, die in Graz Musikerziehung studieren. Seit mehr als vier Jahren singen Lukas, Michael, Mathias und Stephan nun schon gemeinsam – am liebsten Barbershop-Musik. Der Sailor-Hit „Girls, Girls, Girls“ bescherte den vier Steirern in der Castingrunde vier Plus der Juroren. Auch im Halbfinale überzeugten 4ME mit „Can’t Stop the Feeling“ Jury (vier Plus) und Publikum.
„das VOK“:
Das Vokalensemble des B(R)G Leibnitz“ (Steiermark) wird von Astrid Rößl, einer ehemaligen Schülerin und Gründungsmitglied dieses Chors, geleitet. Trotz hoher Professionalität kommt bei den 25 Gymnasiastinnen und Gymnasiasten der Oberstufe der Spaß bei den Proben nicht zu kurz. Die 50.000 Euro Siegesprämie würde man in eine Chorreise investieren. „das VOK“, erstaunte und begeisterte in der Castingrunde mit seiner Interpretation des Coldplay-Hits „Viva la Vida“ gleichermaßen, von der Jury gab es vier Plus. Im Halbfinale punktete der Chor mit „Engel“ von Rammstein.
„Sängerrunde Pöllau“:
Pöllau ist die kleinste Pfarre in der Steiermark, doch die Begeisterung für traditionelles Liedgut ist groß. Einmal pro Woche wird beim Haselwirt geprobt. Der Auftritt bei „Die große Chance der Chöre“ wurde mit einem Familienausflug verbunden. Rund 33 Personen haben sich nach Wien aufgemacht – um in Lederhose und Dirndl auf der Bühne vor die Jury zu treten. Die Sängerrunde Pöllau berührte in der Vorrunde mit „Abe schaugn“. Vier Plus erhielten die Steirer von der Jury für ihre Darbietung in der Castingrunde und im Halbfinale, wo sie ihrem Stil mit „Hoamat Schnasn“ treu blieben. Die Sängerrunde Pöllau wurde vom Publikum ins Finale gewählt.
„Young Roses“:
Zwölf Mädchen aus dem Rosental in Kärnten haben sich in ihrer Heimat bei diversen Hochzeiten, Taufen, Geburtstagen und anderen Festivitäten bereits einen Namen gemacht. Die Kärntnerinnen singen ihre Lieder nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch und Slowenisch. Die Young Roses rührten in der Vorrunde mit „Amoi segn ma uns wieder“ die Jury zu Tränen. Vier Plus gab es für die Interpretation des Andreas-Gabalier-Songs. Im Halbfinale wurden die jungen Damen vom Publikum ins Finale gewählt. Von der Jury gab es für ihr Medley vier Plus.
Die große Chance der Chöre – Das Weihnachtsalbum
Von „Feliz Navidad“ über „Last Christmas“ bis zu „Stille Nacht“ sowie eigenen Kompositionen – am 25. November erscheint „Die große Chance der Chöre – Das Weihnachtsalbum“ im Handel und ist auch im ORF-Shop erhältlich. Mit dabei sind alle 25 Halbfinalisten der zweiten Staffel des ORF-Events. Nicht fehlen dürfen auf dem Album von SONY MUSIC auch die Vorjahrssieger Piccanto. Ob swingende Weihnachtsklassiker, Pop, afrikanische Folklore oder Klassik, die 26 eigens aufgenommenen Lieder sind ein stimmungsvoller Soundtrack für die gemütlichste Zeit des Jahres.




Reply With Quote