Die Tests haben bereits begonnen, der offizielle Startschuss erfolgt dann am 1. Jänner 2017: Ab diesem Zeitpunkt steuert der ORF über die von der APA zur Verfügung gestellte Austria Videoplattform als Content-Provider für Bewegtbildinhalte eigenproduzierte TV-Nachrichtenbeiträge bei. Diese Inhalte können dann von Lizenznehmern der Plattform - einer davon ist VOL.AT - in die Berichterstattung eingebunden werden. Obwohl bereits zahlreiche weitere Verlage ihr Interesse an einer Kooperation mit der Austria Videoplattform bekundet haben, spaltet diese nach wie vor die Branche.

„Damit kommen Sie bei uns jetzt auch in den Genuss von ORF-Inhalten, die in unsere aktuelle Berichterstattung einfließen werden. Die ORF-Videos sind eine hervorragende Ergänzung zu unserem bestehenden Inventar aus eigenproduzierten Inhalten unserer Video Journalisten sowie jenen von Ländle TV, die sich ausschließlich auf die Region konzentrieren“, schreibt VOL.AT-Chefredakteur Marc Springer in seinem Leitartikel.

Als im September bekannt wurde, dass der ORF an der geplanten Videoplattform der APA teilnimmt, sagte Generaldirektor Alexander Wrabetz: „Die geplante Austria Videoplattform bringt die Produzenten von Bewegtbildangeboten mit Internet-Plattformen zusammen und ist damit in Zeiten eines stetig wachsenden Bedarfs des Publikums nach Bewegtbildinhalten ein für alle Beteiligten wichtiges Projekt. Der ORF als österreichisches elektronisches Leitmedium wird daher gerne an der Austria Videoplattform durch die Zulieferung von aktuellem und hochwertigem News-Content mitwirken.“

Der ORF will über die Plattform ausschließlich eigenproduzierte Nachrichtenbeiträge zur Verfügung stellen. Geplant ist, dass jährlich bis zu 40.000 Videobeiträge ausgeliefert werden - vor allem aus den Sendungen „Zeit im Bild“, „Guten Morgen Österreich“, „heute mittag“, „heute österreich“ und „Bundesland heute“. Die Inhalte werden auf der APA-Plattform allerdings nur so lange verfügbar sein, wie beim ORF selbst. In den meisten Fällen sind das sieben Tage.