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Thread: Allgemeine Neuigkeiten 2017

  1. #1
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    Allgemeine Neuigkeiten 2017

    "Game of Thrones" bei illegalen Downloads weiter top

    Die Popularität von "Game of Thrones" bleibt ungebrochen. Auch die 2016 ausgestrahlte sechste Staffel zog die Zuschauer in ihren Bann und fesselte sowohl in den USA als auch in Europa die Zuschauer vor den Bildschirm. Und nicht nur hier sorgte die Fantasy-Serie für Spitzenwerte: Auch bei den illegalen Downloads steht das Lied von Eis und Feuer an der Spitze und das bereits zum fünften Mal in Folge, wie das File-Sharing-Portal "Torrent Freak" ermittelte.

    Dabei blieb das Interesse in etwa so hoch wie 2015, als die Folgen der fünften Staffel über BitTorrent etwa 14,4 Millionen mal auf die Rechner der Zuschauer geladen wurden. Das Staffel-Finale zog dabei die meisten Leute in ihren Bann, 350.000 Menschen tauschten die letzte Folge in der Spitze aus.

    Bewegung kam in das Feld der "Verfolger": Zwar behauptete "The Walking Dead" den zweiten Platz, doch an dritter Stelle folgte mit der HBO-Serie "Westworld" eine neue Serie, die sich bereits in kurzer Zeit eine große Fangemeinde erarbeiten konnte. Ebenfalls neu in der Top Ten der illegalen Downloads: Die Mystery-Crime-Serie "Lucifer" sowie Amazons Auto-Show "The Grand Tour" um die ehemaligen "Top Gear"-Moderatoren Jeremy Clarkson, Richard Hammond und James May.

    Dabei ist der Anspruch der Serien-Piraten ebenfalls gestiegen. Laut "Torrent Freak" haben sich immer mehr Menschen Videos in 720p- und 1080p-Auflösung heruntergeladen, was auch an den weiter steigenden Bandbreiten liegt.

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  3. #2
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    Smartphone nicht ständig an die Steckdose hängen

    Auch wenn es sich vielleicht besser anfühlt, sein Smartphone immer fast voll geladen mit sich herumzutragen: Man sollte es trotzdem nicht ständig an die Steckdose hängen, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Denn je seltener ein Akku aufgeladen wird, desto länger bleibt er fit. Darauf weist der Tüv Süd hin. Außerdem sollte man das Handy - und damit die Batterie - keinen großen Temperaturschwankungen aussetzen, weil dadurch ebenfalls die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer vermindert wird.

    Die in Mobilgeräten eingesetzten Lithium-Ionen-Akkus erreichen ihre maximale Lebensdauer den Experten zufolge bei einer Betriebstemperatur zwischen 20 und 40 Grad Celsius. Temperaturen darunter oder darüber können die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer deutlich einschränken. Bei Temperaturen über 40 Grad und unter 0 Grad sollte man sein Gerät gar nicht laden, da das den Angaben zufolge beim Akku zu vorzeitiger Alterung oder zu Schäden führen kann.

  4. #3
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    Instagram führend bei Werbeeinnahmen im Netz

    Unternehmen haben im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber 2015 rund 65 Prozent mehr für Werbung auf Facebook, Twitter, LinkedIn, Instagram und Pinterest ausgegeben. Allein die Fotosharing-Plattform Instagram ist dabei auf der Überholspur und verzeichnete die höchsten Wachstumsraten aller von fünf der US-Medientech-Firma 4C untersuchten Social-Media-Dienste.

    900 Marken genau untersucht
    4C hat 900 Marken und deren Medienausgaben beziehungsweise deren soziale Aktivitäten auf den fünf Plattformen genauer analysiert. Die Studie zeigt, dass die Werber um 138 Prozent mehr bezahlte Werbung auf Instagram schalteten als noch ein Jahr zuvor. Kein Wunder, denn die Fotoplattform entwickelte sich rasant. Facebook-Tochter Instagram konnte 2016 durch neue Features eine Vielzahl von neuen Usern gewinnen. So können seit August Mitglieder und Marken kurze Foto- und Video-Storys posten, die nach 24 Stunden wieder verschwinden. Allein in den vergangenen sechs Monaten erhöhte sich die Mitgliederzahl um 100 Mio. auf 600 Mio. Accounts.

    Gerade Marken für Heim und Garten, aber auch Dienstleistungen haben ihre Ausgaben auf Instagram hochgeschraubt. LinkedIn durfte sich über das zweithöchste Wachstum mit einem Anstieg von 130 Prozent freuen. Pinterest wuchs um 109 Prozent zwischen dem vierten Quartal 2015 und dem vierten Quartal 2016. Facebook konnte zwischen 2015 und 2016 seine Werbeeinnahmen um 74 Prozent steigern, während Twitter seine nur um ein Viertel erhöhte.

  5. #4
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    Cyber-Erpressung ist weiter auf dem Vormarsch

    Kaum ein deutsches Unternehmen ist bislang von Cyberangriffen verschont geblieben: 93 Prozent der mittleren und großen Unternehmen waren bereits IT-Angriffen ausgesetzt, durch die das Unternehmen ausspioniert oder geschädigt werden sollte. Auch bei den privaten Nutzern des Internets ist die Lage alarmierend: Jeder Zweite war schon einmal Opfer von Cybercrime. Die häufigsten Delikte sind dabei Virenangriffe, Betrug und Identitätsdiebstahl. Eine Entspannung ist auch in Zukunft nicht in Sicht, prognostizieren die Cybersecurity-Experten der Telekom. Ihre Vorhersage: Cyber-Erpressung wird sich 2017 noch weiter ausbreiten.

    „Was wir im laufenden Jahr an Angriffen mit Kryptotrojanern und DDoS-Attacken gesehen haben, ist noch nicht einmal die Spitze des Eisbergs“, sagt Thomas Tschersich, Leiter Group Security Services bei der Telekom. „Wir sehen gerade mal die Spitze der Spitze – und was noch kommen wird, wird gewaltig sein“, sagt der Experte weiter.

    So erwarten Tschersich und seine Mitarbeiter, dass in naher Zukunft große Angriffswellen mit dem Ziel der Erpressung sowohl gegen private Nutzer, als auch gegen Unternehmen gefahren werden: Im privaten Bereich sehen die Experten eine Zunahme von Attacken voraus, bei denen ein Kryptotrojaner auf dem Rechner eines Nutzers eingeschleust wird. Dieser verschlüsselt die Festplatte des Rechners und alle angehängten externen Festplatten – ob die Kriminellen sie nach Zahlung des geforderten Lösegeldes freischalten, ist nicht gewährleistet.

    Digitale Erpressung mit Zombie-Geräten
    Die zweite Zielgruppe, Unternehmen, wird im kommenden Jahr verstärkt über DDoS-Attacken angegriffen werden. Darunter versteht man einen Angriff, bei dem Server mit einer so hohen Anzahl von Anfragen konfrontiert werden, dass sie unter der Last zusammenbrechen. Solche Angriffe werden über Botnetze ausgeführt, also mit dem Internet verbundene Geräte, die die Angreifer fernsteuern. Ihr Ergebnis: Ein Unternehmen wie etwa ein Onlineshop kann keine Dienstleistung übers Netz mehr erbringen, solange es kein Lösegeld zahlt.

    Weitere Spielart der so genannten DDoS-Attacken kann in Zukunft verstärkt das Ausschalten unliebsamer, kritischer Stimmen im Netz sein oder die Destabilisierung kritischer Infrastruktur oder gar Staaten, befürchten die Telekom-Experten. Sie rechnen bei DDoS-Attacken generell mit einer größeren Angriffsstärke: „Der Angriff auf Dyn hat in diesem Jahr gezeigt, wie stark die Botnetze der Kriminellen schon sind. Der Angriff auf Router weltweit gibt einen kleinen Eindruck davon, wie mächtig sie weiter werden können – denn diese Attacke hat dem so genannten Mirai-Botnetz garantiert tausende neuer ferngesteuerter Router weltweit beschert. Wir reden hier von Dimensionen, denen nur noch in den Backbone Netzen selbst begegnet werden kann,“ sagt Thomas Tschersich.

    Zielgerichtete Attacken für Fortgeschrittene
    Neben DDoS-Angriffen prognostizieren die Experten der Telekom eine weitere Zunahme von Attacken, die hoch professionell vorbereitet und umgesetzt werden und sich nur auf ein einziges Ziel konzentrieren, so genannte Advanced Persistent Threats. Solche Angriffe richten sich in der Regel gegen Unternehmen, Organisationen und Staaten und nutzen meist bis dahin unbekannte Sicherheitslücken aus, so genannte Zero Day Exploits. Tschersich: „Bei manchen dieser Angriffen nutzen die Angreifer gleich mehrere dieser noch nicht allgemein bekannten Lücken aus. Das zeigt einen sehr hohen Grad der Professionalisierung. Und in diese Richtung wird die Entwicklung weitergehen.“

    Abwehr wandert in die Infrastruktur
    Gegen die Bedrohung sehen die Telekom-Experten vor allem zwei Mittel: Zum einen die konsequente Beobachtung von Unregelmäßigkeiten im Netz selbst, sowie die Verlagerung von Abwehrmechanismen in die Infrastruktur. Zum anderen den Einsatz von Werkzeugen zur verhaltensbasierten Analyse und Analyse von Systemzuständen. Mit diesen Werkzeugen können Angriffe innerhalb eines Systems schnell anhand von Anomalien im Verhalten oder des Zustands eines Systems erkannt werden. Entsprechende Analysewerkzeuge werden zunehmend vom Privatkunden bis hin zum Großunternehmen eingesetzt, vom Firmennetzwerk bis zum Rechner und dem Smartphone. Denn „Die Frage ist längst nicht mehr, ob man angegriffen wird, sondern nur noch wann“, sagt Thomas Tschersich.

    Unternehmen und Privatnutzer können sich schützen
    Der Experte rät sowohl Unternehmen, als auch Privatleuten zur Vorsicht. „Wollen Cyber-Kriminelle eine Schadsoftware platzieren, funktioniert das in der Regel nur, wenn der Betroffene aktiv daran mitwirkt. Und genau diese Mitwirkung gilt es zu verhindern“, sagt Thomas Tschersich. Dies sollte zum einen über entsprechende Software zum Aufspüren von Schadcode wie etwa Antiviren-Schutz für Privatnutzer, geschehen. Unternehmen können sich mit verhaltensbasierten Lösungen schützen, die etwa verdächtige Anhänge in einer abgeschlossenen Umgebung ausführen und dadurch Schadcode erkennen (Sandboxing) oder Anomalien in Systemen entdecken. “Zum anderen spielen gerade für Privatnutzer ganz einfache Vorsichtsmaßnahmen eine wichtige Rolle. Sie klingen banal, sind aber essentiell“, führt Thomas Tschersich aus. „Vorsicht vor Mails mit verdächtigem Inhalt“ wird immer aktuell bleiben.“

  6. #5
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    Großes Update: Fritz OS 6.80 bringt rund 80 Verbesserungen

    AVM hat die neue Betriebssystem-Version Fritz OS 6.80 veröffentlicht. Es steht ab sofort für die Fritzbox 7490 zur Verfügung. Nach Angaben von AVM bringt das Update rund 80 Neuerungen und Verbesserungen mit. Highlights sind unter anderem ein WLAN, das sich noch besser unterschiedlichen Anforderungen anpasst und neue Funktionen im Bereich Smart Home.

    Der beliebte MyFritz-Dienst erscheint außerdem jetzt im responsiven Design. Die MyFritz-App soll den sicheren Zugang zum Heimnetz vereinfachen. Für das FritzFon gibt es außerdem neue Startbildschirm und einen Nachtmodus. Allgemein soll das Fritz OS 6.80 bringt die Fritzbox auf einen aktuellen und damit sicheren Stand bringen.

    Das neue Fritz OS steht für die Fritzbox 7580, 7560 und seit Kurzem auch für die Fritzbox 7490 kostenlos bereit. Alle aktuellen Fritzbox-Modelle erhalten das neue Fritz OS 6.80 schrittweise.

  7. #6
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    Deutsche nutzen über 10 Stunden täglich Medien

    Der Medienkonsum bleibt die beliebteste Freizeitbeschäftigung der Deutschen. Das gilt vor allem für Radio und Fernsehen, die unverändert und mit großem Abstand die meistgenutzten Medien in Deutschland sind. Gleichzeitig wächst die Bedeutung von Audio- und Video-on-Demand, Smart-Radio und Smart-TV, so dass die Nutzung der Audio- und audiovisuellen Medien insgesamt auf Rekordniveau liegt. Dies geht aus der VPRT-Mediennutzungsanalyse 2016 hervor, die der Verband heute auf Basis von Drittquellen veröffentlicht hat.

    Danach verbrachten die Deutschen im vergangenen Jahr täglich über 10 Stunden mit der Nutzung von Medien, wovon über 7 Stunden auf die Nutzung von Fernsehen und Radio entfielen. Alle Audio- und audiovisuellen Medien gemeinsam kamen auf etwa 8,5 Stunden tägliche Mediennutzungszeit.

    Hans Demmel, Vorstandsvorsitzender des VPRT: „TV und Radio sind die mit Abstand meistgenutzten Medien und genießen damit einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft. Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit sind daher unser oberster Maßstab. Die privaten Veranstalter nehmen ihre Verantwortung insbesondere für objektive und unverfälschte Information der Menschen sehr ernst. Mit professionell erstellten Inhalten und sorgfältig recherchierten Programmangeboten leisten wir Tag für Tag unseren Beitrag.“

    Frank Giersberg, Mitglied der Geschäftsleitung des VPRT: „Die Radio- und TV-Nutzung der Deutschen liegt auf höchstem Niveau und ist in der Langzeitbetrachtung sogar deutlich gestiegen. Gleichzeitig wächst der Konsum von Audio- und Bewegtbildangeboten über das Internet. Unter dem Strich prägen Radio- und TV-Inhalte heute mehr denn je den Lebensalltag der Menschen.“

    Pro Tag sah die deutsche Bevölkerung (ab 3 Jahren) 2016 im Durchschnitt 3 Stunden und 43 Minuten fern, in der Zielgruppe der über 14-Jährigen waren es fast vier Stunden (239 Minuten). Mit Radiohören verbrachten die Deutschen (ab 10 Jahren) 2016 werktäglich 3 Stunden und 10 Minuten. Im durchschnittlichen Tagesverlauf war Radio von morgens bis in die frühen Abendstunden das meistgenutzte Medium, das Fernsehen erreichte seine höchsten Reichweiten am Abend. Relativ stabil bliebt die Internetnutzung im Tagesverlauf.

    Im letzten Jahr schauten 92,2 Prozent der Deutschen regelmäßig fern und 92,9 Prozent der Bevölkerung hörten Radio. Die Tagesreichweiten erreichten im Fernsehen 68,9 Prozent und im Radio 78,7 Prozent.

    Auch die Online- und Mobile-Nutzung etabliert sich weiter: 78 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren waren monatlich online, 63 Prozent gingen mobil ins Internet. Die mediale Nutzung des Internets betrug täglich etwa 1 Stunde und 19 Minuten. Davon entfiel mit rund 37 Minuten bereits fast die Hälfte (47 Prozent) auf die Nutzung von Onlinevideo und Musikstreaming/mp3. Die privaten Radio- und Audio- sowie TV- und Videoportale in Deutschland erzielten im durchschnittlichen Monat eine gemeinsame Nettoreichweite von 36,04 Millionen Menschen in Deutschland. Damit erreichten sie 66 Prozent aller Onliner ab 14 Jahren in Deutschland.

  8. #7
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    Firefox für Android schnell updaten

    Es gibt eine kritische Sicherheitslücke im Firefox-Browser für Android-Geräte. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor möglichen Angriffen auf Smartphones mit den Firefox-Versionen vor 51.0.3. Nutzer sollten zeitnah das bereitgestellte Update für den kostenlosen Browser über den Play Store beziehen, empfiehlt das Bundesamt.

  9. #8
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    gfu: Markt für Consumer Electronics in 2016 leicht rückläufig

    Der Markt für Consumer Electronics-Produkte (CE), dargestellt im CEMIX, Consumer Electronic Market Index, hat sich im Gesamtjahr 2016 mit minus vier Prozent leicht rückläufig gezeigt. So wurde 2016 ein Umsatzvolumen von knapp 26,6 Milliarden Euro erreicht (2015: 27,7 Mrd. Euro). „Trotz eines stabilen und besonders im zweiten Quartal positiven Marktes für TV-Geräte fiel das Ergebnis des Umsatzes mit CE-Produkten im Gesamtjahr 2016 mit minus vier Prozent negativ aus.

    Dabei musste der Bereich der klassischen Unterhaltungselektronik gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 4,4 Prozent auf 9,2 Milliarden Euro hinnehmen. Die Sparte der privat genutzten Telekommunikation verzeichnete mit 10,4 Milliarden Euro (- 0,2 Prozent) ein nahezu stabiles Ergebnis. Im Segment der privat genutzten IT-Produkte fiel der Umsatzverlust mit einem Minus von 8,6 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro am höchsten aus“, konstatiert Hans-Joachim Kamp, Vorsitzender des Aufsichtsrats der gfu Consumer & Home Electronics GmbH, Frankfurt.

    Erwartungen für 2017 auf gleichem Niveau
    Umsatzwachstum bei TV und Audio, Stagnation bei Smartphones, Rückgang bei IT
    „Für das laufende Jahr prognostizieren wir eine stabile Marktentwicklung für den Gesamtmarkt mit CE-Produkten auf Vorjahresniveau. Dabei werden sich der TV-Bereich und damit die klassische Unterhaltungselektronik positiv entwickeln. Der ungebrochene Trend zu großformatigen Fernseh-Geräten und eine deutliche Steigerung des Absatzes von UHD-TVs wird dies begründen und zu einem Umsatzwachstum bei TV-Geräten von rund vier Prozent führen. Der private Markt für Smartphones wird nach vielen Jahren des starken Wachstums in 2017 bei leicht steigender Stückzahl nahezu konstant bleiben. Für den Bereich der privat genutzten IT-Geräte erwarten wir einen Rückgang um rund vier Prozent“, erklärt Hans-Joachim Kamp.

    Die Marktzahlen der CE-Branche werden von der gfu Consumer & Home Electronics GmbH sowie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) gemeinsam einheitlich für alle Marktteilnehmer in Form des offiziellen Consumer Electronics Market Index CEMIX erhoben und in Kooperation mit dem Bundesverband Technik des Einzelhandels (BVT) für jedes Quartal veröffentlicht. Der CEMIX enthält aktuelle Marktinformationen aus den Quellen der beteiligten, kompetenten Partner.

    Entwicklungen 2016
    Große Bild-Formate erneut mit Zuwachs – UHD-Anteil nahezu verdoppelt
    UHD-TV-Geräte in Deutschland; Quelle:gfu/GfK, 2/2017
    Den größten Umsatzanteil der klassischen Unterhaltungselektronik stellt mit gleichbleibend rund vier Milliarden Euro der TV-Bereich. Der Absatz gegenüber dem Vorjahr ging um knapp ein Prozent zurück. Der Trend zu größeren Bilddiagonalen und gut ausgestatteten Geräten hat sich auch 2016 fortgesetzt. Geräte mit Bildschirmen von 37 Zoll (94 cm) und größer stellen mit mehr als 3,4 Milliarden Euro und entsprechend 85 Prozent (2015: 84 Prozent) den größten Umsatzanteil. 54 Prozent des Umsatzes entfiel 2016 bereits auf UHD-TV-Geräte mit einer Auflösung von acht Millionen Bildpunkten. Mit knapp zwei Millionen wurde die Stückzahl dabei mehr als verdoppelt.

    Vernetzbare Geräte und Soundbars sorgen für Zuwachs bei Audio – DAB+ erfolgreich
    Digitalradio-Empfangsgeräte (DAB+) verzeichneten in 2016 Stückzahlzuwachs um 21 Prozent
    Ihre positive Entwicklung des Vorjahrs setzten 2016 die Bereiche Lautsprecher und vernetzbare Audiosysteme fort. Soundbars sorgten mit 244 Millionen Euro für eine Umsatzsteigerung von knapp drei Prozent. Bei den vernetzten Audio-Home-Systems liegt der Umsatzzuwachs bei 25 Prozent auf 388 Millionen Euro. Erfolgreich sind auch Dockinglautsprecher zur Audio-Wiedergabe mit Bluetooth-Funkverbindung und Kopfhörer. Hier wurden 2016 knapp 3,4 Millionen Stück Dockinglautsprecher verkauft (+ 12 Prozent) und damit 312 Millionen Euro (+ 16 Prozent) Umsatz generiert. Die Kopfhörer erreichten eine Stückzahl von 11,5 Millionen (+ 0,2 Prozent) und einen Umsatz von 434 Millionen Euro (+ 9,5 Prozent). Empfänger für Digitalradio (DAB+) verzeichneten in 2016 einen Stückzahlzuwachs um 21 Prozent auf knapp 1,2 Millionen Geräte. Der Umsatz stieg in diesem Segment auf 176 Millionen Euro (+ 27,5 Prozent).

    Smartphones weniger Absatz, höherer Durchschnittspreis
    Smartphones in Deutschland; Quelle:gfu/GfK, 2/2017
    Smartphones generierten den nach wie vor größten Umsatz im CE-Markt, trotz eines Rückgangs um 7,6 Prozent auf 23,2 Millionen Stück. Dies bedeutete ein Umsatzminus von 2,7 Prozent auf knapp 9,6 Milliarden Euro. Der Durchschnittspreis der Smartphones stieg 2016 um 5,3 Prozent auf 412 Euro.

    IT-Segment rückläufig
    Alle drei PC-Sparten verzeichneten auch in 2016 Einbußen bei Absatz und Umsatz. Desktop-PCs zeigten einen Rückgang um 13,5 Prozent auf 1,1 Millionen Stück. Tablet-PCs gingen um 21,8 Prozent auf knapp 4,8 Millionen Stück zurück. Notebooks büßten 7,7 Prozent auf knapp 4,8 Millionen Stück ein. Beim Umsatz lagen die Desktop-PCs bei 0,64 Milliarden Euro (- 15 Prozent), Notebooks bei knapp drei Milliarden Euro (- 5,8 Prozent) und Tablet-PCs bei knapp 1,4 Milliarden Euro (- 17,4 Prozent). Insgesamt ging der Umsatz mit privat genutzten IT-Produkten auf 6,9 Milliarden Euro zurück, ein Minus von 8,6 Prozent.

  10. #9
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    Einfach-Handy Nokia 3310 kommt zurück - Neue Nokia-Smartphones

    Das legendäre Einfach-Handy Nokia 3310 kommt zurück. Der finnische Anbieter HMD Global, der jetzt Geräte unter der Marke Nokia entwickelt und produziert, kündigte die Wiedergeburt des Modells am Sonntag, den 26. Februar in Barcelona an. Das neue Nokia 3310 bekommt sogar ein ähnliches Design wie der Klassiker aus dem Jahr 2000 - und neben dem Spiel „Snake“ auch den typischen Klingelton.

    Die Telefone kommen zusätzlich zum gewohnten Grau auch in den verspielten Farben Rot, Gelb und Blau. Vor allem die Batterie-Lautzeit ist man von Smartphones nicht mehr gewohnt: Das neue 3310 22 Stunden Telefonate aushalten - und einen Monat im Standby. Der Verkaufspreis soll weltweit im Schnitt bei 49 Dollar liegen.

    HMD Global reitet hier ganz klar eine Nostalgie-Welle, um die angeschlagene Marke Nokia den Nutzern wieder näherzubringen. Einfache Telefone werden immer weiter von den Smartphones verdrängt. Deshalb war die eigentlich wichtigere Ankündigung der Start von drei Smartphone-Modellen mit dem Android-System. Das Einsteigermodell Nokia 3 kostet 139 Euro, das Nokia 5 ist für 189 Euro zu haben, das Nokia 6 schlägt schließlich mit 229 Euro zu Buche. Alle Nokia-Smartphones werden mit „Googles Assistant“ vorinstalliert. Die Modelle unterscheiden sich unter anderem in Bildschirm-Größe und Auflösung.

    Die Nokia-Marke kann bei ihrem Neustart etwas Schützenhilfe von alten Fans gut gebrauchen. Der einstige Handy-Weltmarktführer Nokia hatte schon mit dem Beginn der modernen Smartphone-Ära immer mehr Boden an Apples iPhone und Telefone mit dem Google-System Android verloren. Die Übernahme des Handy-Geschäfts durch Microsoft half auch nicht: Nokia rutschte in die Bedeutungslosigkeit ab und die Marke verschwand vom Markt. Inzwischen kehrten die Namensrechte wieder zu dem finnischen Konzern zurück, der sie an die von ehemaligen Nokianern gegründete Firma HMD weiterreichte.

    Eine weitere Ankündigung vor Beginn der Mobilfunk-Messe Mobile World Congress in Barcelona war, dass die Marke des von Nokia gekauften Herstellers vernetzter Geräte Withings fallengelassen wird. Die Waagen, Blutdruckmesser, Thermometer und Uhren werden künftig auch unter dem Nokia-Namen verkauft, gab Withings-Gründer Cedric Hutchings bekannt. Er führt inzwischen die entsprechende Nokia-Sparte.

  11. #10
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    Spotify meldet 50 Millionen Abo-Kunden

    Den neuen Stand teilte Spotify mit. Damit gewann das Unternehmen binnen fünfeinhalb Monaten zehn Millionen Abo-Kunden hinzu. Der Streamingdienst Apple Music des iPhone-Konzerns kam Ende Dezember nach eineinhalb Jahren auf dem Markt auf gut 20 Millionen zahlende Nutzer. Andere Streaming-Anbieter sind deutlich kleiner.

    Ein Unterschied zwischen den beiden Marktführern ist, dass Spotify auch eine Gratis-Version mit Werbung und eingeschränktem Funktionsumfang hat. Zuletzt hatte Spotify im Juni 2016 die Zahl von insgesamt 100 Millionen Nutzern genannt, seitdem gab es keine neuen Angaben. Damals hatte der Dienst erst 30 Millionen Abo-Kunden.

    Beim Streaming werden die Songs direkt aus dem Netz abgespielt. Musik aus dem Netz gilt als die Zukunft der Branche und beschert der lange von Umsatzrückgängen geplagten Industrie wieder ein Wachstum des Geschäfts. Zugleich gehen die Einnahmen mit dem Verkauf von CDs und Online-Downloads zurück.

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