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Thread: Allgemeine Neuigkeiten 2017

  1. #11
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    IFA 2017: Beschleunigung von Wachstum und Innovation bei Consumer Electronics

    Mehr Platz für Marken, eine neue Plattform für Innovatoren und ein spezieller Veranstaltungsort für Hersteller – die weltweit größte Messe für Consumer Electronics und Home Appliances wächst weiter und bringt Wachstumsschub für die Märkte

    Die IFA 2017 erweist sich mehr und mehr als Wachstums- und Innovationstreiber der Märkte für Consumer Electronics und Home Appliances. Dafür steht den Ausstellern in diesem Jahr mehr Ausstellungsfläche denn je zur Verfügung. Zudem wird die Ausstellungsfläche im Rahmen der IFA Global Markets verdoppelt. IFA Global Markets richtet sich exklusiv an Fachbesucher. Hier wird insbesondere Einkäufern und Händlern ein zentraler Handelsplatz geboten, um Zulieferer, Komponenten-Hersteller, OEMs und ODMs mit potentiellen Kunden und Partnern der CE- und Home Appliances -Branche zusammenbringt. IFA NEXT ist die neue Innovations-Plattform für Startups, Forschungslabors und Unternehmen. IFA NEXT bekommt einen eigenen Bereich in Halle 26 gemeinsam mit den IFA-Keynotes und dem IFA Konferenzprogramm.

    „Die Produkte und Märkte der Home Appliances und Consumer Electronics wachsen mehr und mehr zusammen. Die IFA hat diesen Trend in einzigartiger Weise bereits frühzeitig erkannt und umgesetzt. Folgerichtig können wir zur IFA 2017 bereits die zehnte Ausgabe der Home Appliances@IFA feiern. Mit dieser zielgruppengerechten Ausrichtung wurde und wird die IFA ihrer Rolle als Plattform beider Segmente beispielhaft gerecht. Keine andere Messe erfüllt die Anforderungen der führenden Marken der beteiligten Industrie, des Handels, der Konsumenten und der Medien derart umfänglich. Dies begründet den stetigen Erfolg der IFA, der sich beispielsweise in einem kontinuierlich steigenden Ordervolumen von zuletzt mehr als 4,5 Milliarden Euro widerspiegelt“, erklärt Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu Consumer & Home Electronics GmbH.

    Jürgen Boyny, Global Director Consumer Electronics, GfK Retail and Technology, erklärt zur Marktentwicklung: „Der digitale Markt bewegt sich weiter auf hohem Niveau. Auch für 2017 und 2018 jeweils wird ein Umsatzvolumen von circa 950 Milliarden US $ erwartet. Insbesondere der globale Smartphone Markt ist weiterhin klar auf Wachstumskurs. 2017 werden 1,5 Milliarden Smartphones weltweit verkauft werden. „Always on“ - ob zuhause oder unterwegs prägt die Entwicklungen im Markt. Mit dem Smartphone werden alle Bereiche des täglichen Lebens verbunden, vom Fernsehgerät im Wohnzimmer bis zur Waschmaschine, Kaffeemaschine oder Badezimmerwaage. Das Internet-of-Things hat den Konsumenten längst erreicht.

    Die Strahlkraft der Consumer & Home Electronics
    Dr. Christian Göke, CEO der Messe Berlin: „Die Zeit ist reif, Consumer Electronics neu zu definieren. Die Grenzen zwischen Consumer Electronics und Home Appliances, der digitalen und der physischen Welt verschwimmen. Ob in der Küche, im Wohnzimmer oder im Büro, die Übertragung von High Tech in die Welt der Konsumenten nimmt exponentiell zu, dies gilt gleichfalls für die Unterhaltungselektronik im Wohnzimmer, Gesundheitsvorsorge und Wellness, das Auto und mobile Geräte oder Computerspiele und Computernutzung, Dienste wie das Internet-of-Things und das Smart Home oder gar neue Sphären wie Drohnen, Virtual und Augmented Reality. Consumer Electronics verbindet und prägt heute unser komplettes Leben. Wer die IFA besucht, kann einen Blick in die Zukunft werfen und sehen, wie wir zukünftig leben und arbeiten werden.”

    IFA 2017 – Fokus auf Marken, Definition einer neuen B2B-Plattform
    „Wir fokussieren die IFA 2017 auf Marken und Innovation und definieren eine neue Plattform für Zulieferer und Komponenten-Hersteller, die „Bausteine” künftiger Consumer Electronics und Home Appliances”, fährt Göke fort.

    „In diesem Jahr können wir den Marken mehr Fläche denn je einräumen, alles an einem Ort und klar nach Kategorien geordnet. Ein Besuch der IFA am Funkturm ist keine Schatzsuche, man taucht vielmehr fokussiert in die Welt dieser Branchen ein.”

    „Neu definiert wird außerdem IFA Global Markets, denn wir möchten dieses Segment unserer Industrie noch besser unterstützen. „Dies betrifft die vollständige durchgängige Lieferkette – vom Komponentenhersteller bis zum OEM- und ODM-Anbieter. Dieses Segment garantiert eine exponentielle Zunahme der Diversität neuer Produkte, die neue Märkte auf der IFA hervorbringen. IFA Global Markets ist eine spezifische Plattform, aus der Europas größte Sourcing Show für die Elektronikindustrie entstehen soll“, sagt Göke.

    IFA Global Markets hat von Sonntag bis Mittwoch (3.-6. September) parallel zur IFA geöffnet. IFA Global Markets liegt mitten im Herzen der Stadt, in der Event Location STATION Berlin nahe Potsdamer Platz. Ein Shuttle Service pendelt zwischen IFA Global Markets und dem IFA Messegelände.

    IFA NEXT – die Innovationsplattform
    Innovation ist die DNA der IFA und die IFA 2017 gibt Innovationen eine eigene Bühne. Startups, Forschungslabors, Universitäten, große und kleine Unternehmen bilden gemeinsam IFA NEXT, in Weiterentwicklung des bisherigen Innovationsformats IFA TecWatch.

    IFA NEXT ist in Halle 26 angesiedelt, mit zwei Innovationsbereichen für Präsentationen und Vorträge und einem Bereich für die IFA Keynotes, IFA+Summit und IFA Hosted Conferences.

    Jens Heithecker, IFA Executive Director: „IFA NEXT stellt diese Innovationen direkt in den Mittelpunkt der Messe. So haben alle Besucher und die Medien einzigartige Gelegenheit, die neuesten Innovationen an einem Ort fokussiert kennenzulernen.”

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  3. #12
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    EuGH: Streaming von illegal verbreiteten Kinofilmen ist eine Urheberrechtsverletzung

    Mit Urteil vom heutigen Tag hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden, dass Nutzer, die sich illegal Kinofilme im Wege des Streamings anschauen, rechtswidrig handeln. Dazu der Kölner Medienanwalt Christian Solmecke:

    "Das Urteil kommt überraschend und betrifft neben den Nutzern der zahlreichen Film- und Serienstreamingportalen auch die Konsumenten von illegalen Bundesligastreams. In der Sache ging es zwar zunächst nur um einen externen Streamingplayer, schaut man sich die Urteilsgründe aber an, so lässt sich die Entscheidung auch den Abruf von Seiten wie kinox.to übertragen. Im Kern gehen die Richter davon aus, dass sich Nutzer immer dann illegal verhalten, wenn sie von der Rechtswidrigkeit des verbreiteten Streams Kenntnis hatten oder diese hätten haben müssen. Davon dürfte allerdings immer auszugehen sein, wenn aktuelle Kinofilme, die nicht legal abrufbar sind, im Internet im Wege des Streamings verfügbar gemacht werden. Eine neue Abmahnwelle - wie wir sie derzeit immer noch bei den zahlreichen Tauschbörsen-Verfahren erleben - ist dennoch nicht zu befürchten. Nutzer können nur über ihre IP-Adressen zurückverfolgt werden. Genau diese IP-Adresse ist jedoch nur dem illegalen Portal bekannt, welches meist anonym operiert und oft keine IP-Adressen speichert. In der Vergangenheit ist es der Polizei allerdings erfolgreich gelungen, die Server des kinox.to Vorgängers kino.to zu überprüfen. In solchen Fällen müssen zumindest die Premiumnutzer, die Geld für den Dienst zahlen und so leichter zu ermitteln sind, mit Forderungen der Rechteinhaber rechnen. Die Forderungen selbst dürften allerdings - anders als bei den Filesharing-Verfahren - überschaubar bleiben, da keine Streams weiterverbreitet sondern lediglich konsumiert werden. Die Abmahnkosten sind seit einiger Zeit auf ca. 150 Euro im Privatbereich gedeckelt, der Schadensersatz pro konsumierten Film dürfte bei etwa 5-10 Euro liegen.

  4. #13
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    Nach 22 Jahren: Fraunhofer beendet MP3-Lizenzierung

    Am 23. April 2017, mit dem Ablauf einiger mp3 Patente, wurde das Lizenzprogramm von Technicolor und dem Fraunhofer IIS beendet. "Wir danken allen Lizenznehmern für die gute Zusammenarbeit in den vergangen zwei Jahrzehnten. Sie haben dazu beigetragen, mp3 zum weltweiten de facto Standard für Audiocodierung zu machen", heißt es aus dem Institut.

    Die Entwicklung von mp3 begann in den späten 80er Jahren am Fraunhofer IIS basierend auf Forschungsergebnissen der Universität Erlangen-Nürnberg. Auch wenn es heute effizientere Audiocodecs gibt, ist mp3 nach wie vor sehr beliebt bei Endanwendern. Heutige Medien wie Streaming, Fernsehen oder Radio nutzen jedoch modernere ISO MPEG-Verfahren der AAC-Familie oder in Zukunft auch MPEG-H Audio. Diese bieten erweiterte Einstellungsmöglichkeiten und eine bessere Audioqualität bei viel geringeren Bitraten im Vergleich zum mp3-Format.

  5. #14
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    YouSport: Neues Spielfeld für den Breitensport am Start

    Fans, Freunde und Familie können mit der neu entwickelten, kostenlosen App „YouSport“ ab 1. Juni Highlightclips von Jugend- und Amateurspielen hochwertig produzieren und online publizieren. Danach lassen sich die Videos mit der sportbegeisterten Welt über Social Media-Kanäle teilen - ganz nach dem Motto „Stream Dein Team“.

    Die Clips sind künftig als Videoticker auf Sportdeutschland.TV, dem offiziellen Online-Sportsender des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), sowie auf den Webseiten einiger Sportverbände jederzeit abrufbar. Die besten Highlight-Videos werden zudem auf ran.de präsentiert.

    Kostenlos und für jeden zugänglich
    Ob Fußball, Hockey, Volleyball, American Football, Basketball, Eishockey oder Handball: Fans, Vereinsmitglieder, Väter oder Mütter filmen über die App mit ihrem Smartphone das komplette Spiel. Sobald ein Tor, ein Foul, eine tolle Szene oder der alles entscheidende Matchball fällt, reicht ein Klick auf den Highlight-Button im Smartphone-Display. Dann wird die entsprechende Spielszene automatisch aus dem Videostream heraus geschnitten und online gestellt. Die Videos sind nach dem Hochladen sofort auf Sportdeutschland.TV verfügbar und werden automatisch in die vorhandene Sport- und Ligenstruktur integriert. Besonders spannend für Trainer: Das gesamte Spiel lässt sich zur Videoanalyse lokal auf dem Smartphone speichern.

    Technische Voraussetzungen: Die kostenlose App, ein Smartphone, ein Stativ, genügend Speicher und eine mobile Datenverbindung (mindestens 3G) oder WLAN. YouSport steht in den App Stores für Android und iOS zum kostenlosen Download zur Verfügung.

    Dr. Michael Vesper, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes, freut sich über das neue digitale Angebot: „YouSport gibt dem Satz 'Dabei sein ist alles' eine ganz neue Bedeutung: Denn nun kann man beim Spiel seines Lieblingsteams die Highlights online miterleben - auch ohne Livestream. Und das in einer Vielzahl von Sportarten. Der olympische Gedanke wird damit noch ein Stück digitaler.“

    „Mit YouSport schaffen wir ein perfektes Spielfeld für Fans und Freunde des Breitensports, um ihre Leidenschaft anderen näher zu bringen und mit ihnen zu teilen. So entsteht eine neue Plattform, die auch Amateur-Ligen die Möglichkeit gibt, sich neben dem Profisport darzustellen und damit eine neue Anhängerschaft zu erschließen“, ergänzt Zeljko Karajica, CEO 7Sports. „Bei Sport geht es um Emotionen, die Fans sind hochgradig involviert - davon können auch die Werbekunden profitieren.“

    7Sports, die Sportbusiness-Unit von ProSiebenSat.1, hat die Idee zu „YouSport“ gemeinsam mit der DOSB New Media GmbH, dem Unternehmen hinter Sportdeutschland.TV, entwickelt. Beide Partner arbeiten eng mit den Sportverbänden zusammen und werden dieses Engagement um weitere Sportarten ausbauen. Die Vermarktung der Highlight-Clips erfolgt über SevenOne Media, dem führenden Bewegtbildvermarkter.

  6. #15
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    Filme geklaut: Hacker erpressen Hollywood-Studios

    Die Hackergruppe "TheDarkOverlord" droht bekannten Hollywood-Studios mit der Veröffentlichung von Content, wenn diese keine Lösegelder zahlen. Dass dies kein reiner Bluff ist, zeigt sich am Beispiel der US-Erfolgsserie "Orange is the New Black". So hatten die Cyberkriminellen zuletzt zehn Episoden davon geleakt - und das, obwohl die neue Staffel erst ab morgen, Freitag, offiziell ausgestrahlt wird.

    FBI warnt vor Zahlungen
    Die Hacker behaupten zudem, auch ganze Studiofilme in ihren Besitz gebracht zu haben, wofür bereits erste Lösegeldzahlungen eingegangen sein sollen, wie die Zeitschrift "The Hollywood Reporter" berichtet. "In vielen Fällen geben Hacker das Material nicht zurück, obwohl Lösegeld bezahlt wurde", warnt ein Sprecher des Federal Bureau of Investigation http://fbi.gov .

    TheDarkOverlord wehrt sich indes gegen die Anschuldigungen: "Wir sind ein professioneller Betrieb", erklärt das Kollektiv. Das erbeutete Material würde man nach Ausbezahlung des Lösegeldes sofort zurückgeben. Netflix und Disney lehnen bisher eine Lösegeldzahlung strikt ab. Wie TheDarkOverlord erklärt, sollen andere Unternehmen Filmmaterial bereits zurückgekauft haben.

    Downloads oft verseucht
    Aber auch für die Verbraucher hat die Causa Folgen. So warnt Hemanshu Nigam, ehemaliger Staatsanwalt für Online-Verbrechen in Los Angeles, vor dem Download der Inhalte. Laut ihm versehen Hacker geleaktes Material oft mit Trojanern, über die Benutzer direkt angegriffen werden können. "Hacker haben sich mit Piraten zusammengetan, um Trojaner oder Spionageprogramme in die Computer der Nutzer einzuspeisen."

    Disney-CEO Robert Iger soll die Hacker indes herausgefordert haben, indem er einen Hacker-Angriff öffentlich als nicht erfolgreich bezeichnete. Tatsächlich wurde aber Filmmaterial des neuen Filmes "Pirates of the Caribbean" erbeutet, nur nicht in einem für die Kriminellen lukrativen Ausmaß. Der Quelle zufolge werteten die Hacker die Aussage als Affront.

  7. #16
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    gfu Studie 2017: Motive, Einstellungen und Kaufkriterien

    Technik-Nutzung auf hohem Niveau, aber altersabhängig
    – Ausgabebereitschaft hoch, aber Diskrepanz zur tatsächlichen Ausgabe
    – TV-Nutzung bleibt attraktiv; Zuschauer sind zunehmend zeitautonom; jüngere Zuschauer
    bereit, für Programme zu bezahlen
    – Quo vadis VR?
    – Geteilte Meinung zur vernetzten Gesundheit
    – Kochen weiterhin sehr beliebt, höhere Ausgaben

    Bleibt der Fernseher das beliebteste Gerät der Consumer Electronics? Verdrängen Streaming und Abo-Dienste das traditionelle Fernsehen? Wie wichtig sind Bildqualität und Bildschirmgröße? Wird Virtuelle Realität zum Marktrenner? Genießt Telemedizin zunehmend Vertrauen? Werden die Deutschen ein Volk von Hobby-Köchen? Wird die Küche gar das neue Wohnzimmer? Dies waren nur einige Fragen, einer repräsentativen Studie mit der Befragung von 2.000 Haushalten in Deutschland, die im Mai dieses Jahres von Value_A Marketing Intelligence im Auftrag der gfu Consumer & Home Electronics GmbH durchgeführt wurde.
    Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu, stellte die Ergebnisse der gfu Studie am 11.Juli im Rahmen des Veranstaltungsformats gfu Insights & Trends vor rund 400 Journalisten sowie Teilnehmern aus Industrie und Handel vor.

    Technik-Nutzung auf hohem Niveau, aber altersabhängig
    Die Technik im Haushalt wird intensiv genutzt, allerdings unterschiedlich stark in den Altersgruppen. Der PC steht hier mit 90 Prozent erstmals an der Spitze, dicht gefolgt vom Fernseher mit 89 Prozent. In der Altersgruppe 60+ liegen beide Produkte sogar bei 95 Prozent. Auf Rang drei platziert ist das Smartphone mit 83 Prozent. Mit 91 Prozent liegt die Nutzung hier in der Altersgruppe der 16 bis 39 Jährigen deutlich über dem Gesamtwert. Internet-Router werden von 77 Prozent und Tablet-PCs von 50 Prozent der Befragten genutzt.

    Noch stärker altersabhängig sind die Angaben bei Spiele-Konsolen, Audio-Streaming und der Smart Home-Ausstattung. So liegt der Wert für die Nutzung von Spiele-Konsolen im Schnitt bei 28 Prozent. Für die 16 bis 39 Jährigen dagegen liegt er bei 47 Prozent, während nur sieben Prozent der über 60 Jährigen mit der Konsole spielen. Ein ähnliches Bild zeigt sich für Audio-Streaming: Im Durchschnitt liegt die Nutzung bei zwölf Prozent, während aber 22 Prozent der 16 bis 39 Jährigen streamen und nur vier Prozent bei der Generation 60+. Über alle Altersgruppen hinweg besitzen acht Prozent der in der gfu Studie Befragten eine Smart Home-Ausstattung. Dabei haben 14 Prozent der 16 bis 39 Jährigen und nur drei Prozent der über 60 Jährigen ein Zuhause mit smarter Technik.

    Die jüngere und die ältere Generation gehen auch mit ihren Smartphones ganz unterschiedlich um. Soziale Medien nutzen 66 Prozent der 16 bis 39 Jährigen, die über 60 Jährigen nur zu 39 Prozent. Der Durchschnitt liegt bei 53 Prozent. Nachrichten und Artikel lesen 43 Prozent aller Befragten mit dem Smartphone, bei den 16 bis 39 Jährigen sind es jedoch 52 Prozent und nur 38 Prozent in der Altersgruppe 60+. Eine ähnliche Verteilung ergab die Nutzung von Informationen zu Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Der Schnitt liegt bei 36 Prozent. 49 Prozent der 16 bis 39 Jährigen planen ihre Fahrten mit dem Smartphone, aber nur 27 Prozent der über 60 Jährigen. Waren und Dienstleistungen bezahlen 36 Prozent der Befragten mit dem Smartphone, die 16 bis 39 Jährigen erledigen dies zu 49 und die Gruppe 60+ zu 21 Prozent. Preisvergleiche mit dem Smartphone führen insgesamt 32 Prozent durch. Mit 38 Prozent liegen wieder die 16 bis 39 Jährigen an der Spitze, während sich die über 60 Jährigen dieser Möglichkeit nur zu 23 Prozent bedienen.

    Anschaffungsabsicht hoch, aber Diskrepanz zu tatsächlicher Ausgabe
    Kaum Altersunterschiede gibt es bei der Anschaffungsabsicht für das Jahr 2017. Die Liste der Top 5 wird vom Smartphone (19 %) angeführt, Elektrokleingeräte zur Körperpflege folgen auf Platz zwei mit 17 Prozent. 15 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, sich ein Elektrokleingerät für die Küche kaufen zu wollen. Sonstige Elektrokleingeräte für den Haushalt stehen ebenso wie TV-Geräte bei 13 Prozent der Befragten auf der Einkaufsliste für 2017.

    Eine große Lücke zeigt sich beim Vergleich der Ausgabebereitschaft für Fernseh-Geräte mit den tatsächlich beim Kauf ausgegebenen Summen. So liegt der Durchschnittspreis aller verkauften TV-Geräte aktuell bei rund 600 Euro. Die im Rahmen der gfu Studie befragten Bürger sind aber bereit, zwischen 800 und 900 Euro für das nächste Fernsehgerät auszugeben. 43 Prozent (im Vorjahr 30 %) sind sogar bereit, mehr als 1.000 Euro auszugeben und elf Prozent wollen über 1.400 Euro investieren. Erstmals gaben die Studienteilnehmer als häufigsten Kaufgrund mit 47 Prozent die hohe UHD-Bildauflösung an (Vorjahr 36 %). Der größere Bildschirm als Kaufmotiv wurde mit 41 Prozent (Vorjahr 47 %) auf Platz zwei verdrängt. Der drittwichtigste Grund für die Neuanschaffung bleibt, wie bei der Befragung 2016, Smart TV mit 31 Prozent (Vorjahr 29 %).

    Hans-Joachim Kamp bemerkt dazu: „Industrie und Handel gelingt es offenbar nicht, die Ausgabebereitschaft in vollem Umfang abzurufen. An der Leistungsfähigkeit und der Ausstattung der Geräte ist dies nicht festzumachen, denn mit Ultra HD und großen Bilddiagonalen gibt es ausreichend Argumente in der Kaufberatung, was unsere Studie auch belegt.“

    TV-Nutzung bleibt attraktiv; Zuschauer sind zunehmend zeitautonom; jüngere Zuschauer bereit, für Programme zu bezahlen
    Des Weiteren belegt die gfu Studie: Smarte TVs sind in den Haushalten angekommen. Schon 42 Prozent der Befragten besitzen ein solches Gerät. Davon sind 88 Prozent an das Internet angeschlossen. Die Smart-Funktionen werden von 56 Prozent auch genutzt, in der Altersgruppe 16 bis 39 sogar von 65 Prozent. Dies führt auch dazu, dass die Zuschauer seltener zu den festgelegten Sendezeiten fernsehen. Im Schnitt sind dies 41 Prozent (38 % im Vorjahr), bei den 16 bis 39 Jährigen liegt die Zahl bei 57 Prozent, bei den über 60 Jährigen bei 27 Prozent. Insgesamt bleibt die TV-Nutzung entgegen vieler anderer Erwartungen aber weiterhin attraktiv. 59 Prozent der 16 bis 39 Jährigen gaben an, nun mehr Zeit vor dem TV zu verbringen als ohne Smart TV, da sie mit den vernetzten Geräten häufiger passende Sendungen finden. Ebenfalls 59 Prozent dieser Altersgruppe sind generell bereit, für Programminhalte zu bezahlen, die 60+-Gruppe nur zu 16 Prozent. So überrascht es nicht, dass die Mediatheken mit 60 Prozent auf Platz eins bei der Nutzung der smarten Funktionen liegen, gefolgt von Video on Demand mit 56 Prozent und Videoclips mit 54 Prozent. Auch hier zeigt sich ein großer Unterschied zwischen den Altersgruppen: Video on Demand schauen nur 35 Prozent der über 60 Jährigen, dagegen 74 Prozent der 16 bis 39 Jährigen. Videoclips sehen 68 Prozent der Altersgruppe 16 bis 39 und nur 31 Prozent der Gruppe 60+.

    „Besonders interessant ist dabei, dass sich damit die Herkunft der Programminhalte deutlich in Richtung amerikanischer Anbieter verschiebt. Während das lineare Fernsehen überwiegend lokalen Ursprungs ist, wird die Beliebtheit bei den Angeboten aus dem Internet von Amazon Prime mit 73 Prozent angeführt. Netflix folgt mit 41 Prozent auf Platz zwei und Google Play mit 28 Prozent auf Platz drei. Der deutsche Anbieter Maxdome kommt mit 24 Prozent auf Platz vier“, konstatiert Hans-Joachim Kamp.

    Quo vadis VR?
    Wie wird sich der Markt für Virtual Reality (VR) entwickeln? Die Technik steht im Zentrum medialer Aufmerksamkeit, doch lediglich 15 Prozent der in der gfu Studie Befragten sind an Virtual Reality interessiert. Nur vier Prozent besitzen bereits entsprechende Geräte, während 63 Prozent Desinteresse äußerte. Für 18 Prozent ist der Begriff sogar unbekannt. VR wird überwiegend für den Gaming-Bereich als interessant gesehen (55 %), 51 Prozent sehen Anwendungen in der Raumplanung, 44 Prozent bei TV-Dokumentationen, 36 Prozent im Medizinbereich, 32 Prozent für Freizeitparks und 27 Prozent in der Stadtplanung.

    Geteilte Meinung zur vernetzten Gesundheit
    Unterschiedliche Meinungen haben die Befragten zur vernetzten Gesundheit. Auf der Seite der positiven Einstellung stehen 51 Prozent, die eine Einführung der elektronischen Gesundheitskarte befürworten, 38 Prozent, die Lebenserleichterungen für chronisch Kranke sehen und 37 Prozent, die Kosteneinsparungen durch Telemedizin erwarten. Auf der negativen Seite wurde mit 53 Prozent ein befürchteter Datenmissbrauch durch Dritte sowie mit 50 Prozent die Sorge, dass der persönliche Kontakt zwischen Arzt und Patient verloren geht, genannt.

    Kochen weiterhin sehr beliebt, höhere Ausgaben
    Kochen bleibt ein Trendthema. So gaben 53 Prozent in der Befragung an, gern für Partner, Familie und Freunde zu kochen. 44 Prozent verbringen gern Zeit mit der Zubereitung gesunder Nahrung. Für ebenfalls 44 Prozent ist die Qualität bei Nahrungsmitteln wichtiger als der Preis. Große Unterschiede zwischen den Altersgruppen gibt es hier bei der Ausgabebereitschaft: Über alle Altersgruppen hinweg wollen 15 Prozent der Befragten künftig mehr Geld für Küchen- und Kochequipment ausgeben. 21 Prozent der 16 bis 39 Jährigen sprechen sich dafür aus, in der Altersgruppe 60+ sind es dagegen nur sieben Prozent. Insgesamt positiv beurteilen die Studienteilnehmer eine Wohnküche, 26 Prozent sind auch so eingerichtet. 32 Prozent der Haushalte, die bisher eine separate Küche haben, wünschen sich für die Zukunft eine Wohnküche. Auch hier liegt die Zustimmung bei den 16 bis 39 Jährigen mit 40 Prozent wieder über dem Durchschnitt.

    „Die Technik-Nutzung ist auf einem hohen Niveau, vielfach gibt es aber unterschiedliche Akzeptanz in den Altersgruppen. Auch die Anschaffungsbereitschaft für Consumer Electronics und Home Appliances ist unter den Befragten hoch. Dies sind beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche IFA von 1. bis 6. September in Berlin, die als internationaler Marktplatz und Treffpunkt der Branchen wieder einen umfassenden Überblick zu Neuheiten und Produkt-Premieren bieten wird“, so Hans-Joachim Kamp abschließend.

  8. #17
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    Soziale Medien knacken 3-Milliarden-Marke

    Die neueste Statistik von We Are Social http://wearesocial.com und Hootsuite http://hootsuite.com zählt bereits mehr als drei Mrd. Nutzer sozialer Medien weltweit. Gemessen an insgesamt rund 3,8 Mrd. Internetnutzern ist das ein enormer Anteil. Die starke Zunahme bei den Social-Media-Nutzern ist auch Zeichen eines anhaltenden Wachstums der Internetnutzung, das ungebremst weitergehen dürfte.

    Eine Mio. Social-Media-Neulinge pro Tag
    Seit April dieses Jahres freuen sich soziale Medien über mehr als eine Mio. neue Nutzer täglich. Insgesamt sind es 121 Mio. Menschen, die sich in den vergangenen vier Monaten entschieden haben, soziale Medien zu nutzen. Das Wachstum der gesamten Internetnutzung betrug hingegen nur 0,2 Prozent, was acht Mio. Menschen entspricht. Dies sei jedoch nicht als Rückgang beim Wachstum der allgemeinen Internetnutzung zu verstehen.

    Facebook bleibt der unbestrittene Kaiser unter den sozialen Medien. Im Ranking der monatlich-aktiven-Nutzer (MAU) befindet sich Facebook mit 2.046 Mrd. aktiven Nutzern auf Platz eins. Auch die Regelmäßigkeit der Nutzung ist äußerst hoch, 59 Prozent aller Nutzer sind jeden Tag in dem sozialen Netzwerk aktiv.

    Regionale Unterschiede
    Auch andere bekannte Plattformen zeigen starken Nutzer-Zuwachs in den vergangenen vier Monaten. Auf Platz zwei der MAU-Liste befindet sich YouTube, das vor allem aufgrund seiner neuen Updates stark an Popularität gewonnen hat. Insgesamt 1,5 Mrd. aktive Nutzer sind auf der Plattform monatlich oder häufiger aktiv.

    In der asiatischen Region ist vor allem WeChat sehr beliebt. Mehr als 90 Prozent der insgesamt 938 Mio. Nutzer leben in China. Allgemein kann gesagt werden, dass die Nutzerzahlen von Messenger-Diensten wie WhatsApp und Facebook-Messenger generell stark zunehmen. Doch veröffentlichen diese Plattformen im Moment nicht oder nicht regelmäßig Nutzer-Zahlen für einzelne Märkte.

  9. #18
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    IFA 2017: Global bedeutendster Marktplatz ausgebucht

    Marken, Märkte und Innovationen: Mit 1.805 Ausstellern und einer vermieteten Fläche von 159.000 Quadratmetern baut die IFA ihre führende Position aus und präsentiert 2017 mehr Innovationen denn je. Nirgendwo auf der Welt werden so viele neue Produkte für das digitale Leben an einem Ort zusammengeführt wie auf der IFA.

    Auf dem Messegelände sind die Neuheiten der Markenhersteller zu finden – von global führenden Marken bis zu anerkannten Spezialisten, von Produkten über Zubehör bis zu Services. Der wachsende B2B-Bereich mit den International Halls und den OEM/ ODM-Herstellern hat eine exklusive neue Heimat mit IFA Global Markets in der STATION Berlin. Die Ausstellungsfläche IFA Global Markets hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt und ist ebenfalls komplett ausgebucht. IFA Global Markets ist damit Europas größter Sourcing Markt und für Fachbesucher von Sonntag bis Mittwoch (3.-6. September) geöffnet.

    Mit der Positionierung von Forschung, Entwicklung und Startup-Unternehmen im IFA NEXT wird sich die Halle 26 in diesem Jahr erstmals in einen inspirierenden Innovation Hub verwandeln. Hier präsentiert und vernetzt die IFA nicht weniger als globales Know-how und visionäre Ideen zur smarten Gestaltung der digitalen Zukunft. So werden die IFA Keynotes, der IFA+Summit und ausgewählte IFA Conferences mit dem zugehörigen Ausstellungsbereich im IFA NEXT zentral zusammengeführt.

    Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin: „Innovation ist die DNA der IFA. Sie stehen seit fast einhundert Jahren im Mittelpunkt dieser stetig wachsenden Messe. Keine andere Veranstaltung weltweit vereint zu diesem idealen Zeitpunkt des Jahres so viele Händler, Einkäufer, Industrievertreter und Medien aus aller Welt.“

    Jens Heithecker, IFA-Direktor: „Wir erleben bereits seit einigen Jahren den Trend, dass die IFA deutlich an Attraktivität für die internationalen und nationalen Fachbesucher gewonnen hat. So haben wir uns auch von der Zahl der Fachbesucher zur weltweit größten wie internationalsten CE-Messe weiterentwickelt.“

    Bereits zum zehnten Mal sind Elektrohausgeräte mit Groß und -Kleingeräten Bestandteil der IFA, die inzwischen auch die weltweit größte Messe für Home Appliances ist. Gestartet im Jahr 2008 ist Home Appliances@IFA kontinuierlich in Ausstellerzahl und belegter Fläche gewachsen. Was mit vier Hallen begann, ist im Jubiläumsjahr auf 11 Hallen angewachsen und die Ausstellerzahl hat sich seit 2008 verdreifacht.

    „Wir freuen uns über zehnmal Home Appliances@IFA. Dies ist unter anderem ein Beweis dafür, wie die Bereiche Consumer Electronics und Home Appliances für die überzeugende Mixtur und den stetigen Erfolg der IFA als ideales Podium für erfolgreiche Geschäftsentwicklungen stehen. Keine andere Messe erfüllt die Anforderungen der Industrie, des Handels, der Konsumenten und der Medien derart umfänglich. Dies spiegelt sich in positiven Marktimpulsen und in einem kontinuierlich steigenden Ordervolumen von zuletzt mehr als 4,5 Milliarden Euro vor Beginn der verkaufsstärksten Jahreszeit wider“, erklärt Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu Consumer & Home Electronics GmbH.

    „2008 gab es auf der IFA erstmals ein neues Erlebnis: Neben Hören und Sehen kamen Riechen, Schmecken und Probieren dazu. Die Home Appliances haben die IFA nicht nur damit bereichert, es waren auch die zahlreichen Innovationen, die überzeugt haben. Die seither kontinuierlich gestiegenen Aussteller- und Quadratmeterzahlen belegen den Erfolg. In kürzester Zeit wurde die IFA zu einem Fixtermin im Kalender der Hausgeräte-Industrie. Und der Erfolg der IFA trägt wesentlich zum Markterfolg der Elektro-Groß- und Kleingeräte bei. So erwarten wir auch in diesem Jahr für den globalen Markt der Elektro-Groß und Kleingeräte eine positive Entwicklung“, erklärt Dr. Reinhard Zinkann, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Elektrohausgeräte und CECED-Präsident.

    Positive Stimmung in den Märkten
    Im Bereich Consumer Electronics wird für 2017 global ein Umsatz von 887 Milliarden Euro erwartet. Dies entspricht einer Steigerung um vier Prozent. Auch der globale Markt für Elektrohausgeräte entwickelt sich positiv. Die Marktforscher rechnen bei Elektrokleingeräten* mit einer Steigerung um etwa sieben Prozent auf CA. 46,5 Milliarden Euro, bei Elektrogroßgeräten mit einem Plus von fünf Prozent auf 180 Milliarden Euro.
    *ohne Nordamerika

    Trends der Branchen
    Ultraflache TV-Bildschirme, die nahtlos mit der Wand verschmelzen und exzellente Bildqualität bieten, HiFi-Komponenten für Musik in extrem feiner Auflösung, Kameras für 360-Grad-Videos, Sprachsteuerungen für Medien und komplett vernetzte Häuser, Mini-Welten aus der Druckerdüse, coole Gadgets, wie Armbänder oder Uhren, für Sport und Spaß unterstützen Fitness und Gesundheit. Dies und vieles mehr ist natürlich auf der IFA zu sehen. Im Segment der Home Aplliances gibt es wieder eine breite Palette aus allen Geräte-Kategorien zu sehen, die die große Leistungsfähigkeit der Branche aufzeigt. Die Trends reichen dabei von smarten und vielseitigen Funktionalitäten der vernetzbaren Geräte über Ressourcenschonung, Energie-Effizienz, Nachhaltigkeit sowie komfortable, einfache und individualisierbare Nutzung mit Zeitersparnis. Bei der Speisenzubereitung steht die gesunde Ernährung mit frischen Zutaten im Fokus. Neben den herausragenden technischen Eigenschaften glänzen Elektro- Groß- und Kleingeräte auch mit exzellentem Design und edlen Materialien.

  10. #19
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    Bluetooth-Schwachstellen - BSI empfiehlt Update oder Abschaltung

    Über fünf Milliarden Geräte mit Bluetooth-Funktion sind von mehreren Sicherheitslücken betroffen, die potentiellen Angreifern die vollständige Kontrolle über das Gerät ermöglichen. Das geht aus einem Bericht von Sicherheitsforschern hervor.

    Die Schwachstellen können mit einer Wurmfunktionalität ausgenutzt werden, die eine automatische Weiterverbreitung von Schadcode ermöglicht. Einige Hersteller haben bereits Sicherheitsupdates für diese Sicherheitslücken bereitgestellt. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt daher, zur Verfügung stehende Updates umgehend einzuspielen und bis dahin alle Bluetooth-Funktionen zu deaktivieren. Geräte, die vom Hersteller nicht mehr unterstützt oder nicht mit dem Internet verbunden werden können, werden voraussichtlich nicht mit Updates versorgt werden. Diese Geräte bleiben dann dauerhaft angreifbar.

    Betroffen sind neben Smartphones, Tablets und Laptops aller Betriebssysteme auch Geräte des Internet of Things (IoT) wie etwa Freisprecheinrichtungen. Ist ein Gerät einmal über Bluetooth infiziert worden, kann das Gerät unbemerkt aus dem Internet weitere Schadsoftware nachladen. Ein Angreifer kann dann sensible Daten stehlen, Passwörter ausspähen oder die Geräte einem Botnetz zufügen. Eine aktive Bluetooth-Verbindung ist dazu nicht mehr nötig. Geräte, die nicht mit dem Internet verbunden werden können, verbreiten unter Umständen dennoch automatisch die Schadsoftware an andere Bluetooth-Geräte weiter.

    Grundsätzlich empfiehlt das BSI, Bluetooth und andere Kommunikationskanäle wie etwa W-Lan nur dann zu aktivieren, wenn sie tatsächlich gebraucht werden. Weitere Tipps und Empfehlungen hält das BSI unter www.bsi-fuer-buerger.de bereit.

  11. #20
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    Alle drei Milliarden Yahoo-Nutzer von Hackerangriff 2013 betroffen

    Von dem Hackerangriff auf den US-Internetanbieter Yahoo im Jahr 2013 waren alle drei Milliarden Nutzer betroffen – zwei Milliarden mehr als bislang angenommen. Die Betroffenen würden nun per E-Mail informiert, wie das Unternehmen nun mitteilte. Konkret ging es dabei um Benutzernamen, Telefonnummern, Geburtsdaten, Passwörter und in einigen Fällen verschlüsselte oder unverschlüsselte Sicherheitsfragen und -antworten. Die Hacker sollen allerdings weder auf Passwörter noch auf Bankdaten Zugriff gehabt haben.

    Nachdem der US-Telekommunikationskonzern Verizon Yahoo Anfang 2017 übernommen hatte, wurden die Umstände und das Ausmaß der Cyberattacke nochmals überprüft.

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