Er zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen für den jungen deutschsprachigen Film: der Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken. Am Samstag, dem 28. Jänner 2017, erhielten die vom ORF im Rahmen des Film-/Fernsehabkommens kofinanzierten Filme „SIEBZEHN“ den „Max Ophüls Preis“ und „Die Migrantigen“ den „Publikumspreis Spielfilm“. Außerdem wurde Elisabeth Wabitsch für „SIEBZEHN“ als beste Nachwuchsschauspielerin ausgezeichnet.

Auszeichnungen beim Max-Ophüls-Preis für „SIEBZEHN“ und für „Die Migrantigen

Max-Ophüls-Preis für Coming-of-Age-Drama: In „SIEBZEHN“ ist die 17-jährige Paula in Charlotte aus ihrer Klasse verliebt. Gleichzeitig wird sie von der zügellosen Lilli permanent provoziert, Grenzen zu überschreiten. Der Debüt-Langfilm von Monja Art mit Elisabeth Wabitsch, die für ihre Rolle der Paula in Saarbrücken auch als beste Nachwuchsschauspielerin ausgezeichnet wurde, Anaelle Dézsy (Charlotte) und Alexandra Schmidt (Lilli) wurde bereits mit dem Carl-Mayer-Drehbuchpreis im Rahmen der Diagonale 2013 ausgezeichnet. „SIEBZEHN“ wurde von Orbrock Filmproduktion produziert und vom ORF über das Film/Fernseh-Abkommen, dem österreichischen Filminstitut sowie von FISA und dem Land Niederösterreich gefördert.

„Die Migrantigen“ erhält den „Publikumspreis Spielfilm“: „Die Migrantigen“ ist eine ironische Komödie von Regisseur Arman T. Riahi mit u.a. Faris E. Rahoma, Aleksandar Petrovic, Doris Schretzmayer, Zijah Sokolovic, Daniela Zacherl, Julia Jelinek, Maddalena Hirschal, Margarethe Solar-Tiesel, Josef Hader, Dirk Stermann und Rainer Wöss. Marko und Fadi, zwei charmante Wiener mit sogenanntem Migrationshintergrund, täuschen für eine TV-Doku-Serie erfolgreich vor, arbeitslose ehemalige Kleinkriminelle aus den „Ausländerbezirken“ Wiens zu sein, bis sich das Blatt wendet und die von ihnen erfundene Wirklichkeit sie einholt. Das Drehbuch zur Produktion von Golden Girls Film stammt von Arman T. Riahi, Aleksandar Petrovic und Faris Endris Rahoma. „Die Migrantigen“ wurde vom ORF über das Film/Fernseh-Abkommen, den Filmfonds Wien und das Österreichische Filminstitut gefördert.