Über Gleichberechtigung muss man nicht mehr diskutieren? Das wäre schön, doch die Realität sieht anders aus. Frauen werden nach wie vor für gleichwertige Tätigkeiten schlechter bezahlt als ihre männlichen Kollegen, sie sind es, die meist in prekären Beschäftigungsverhältnissen gefangen sind. Und auch das Erstarken eines ultrakonservativen Frauenbildes stellt die weibliche Selbstbestimmung zunehmend in Frage. Der Sender 3sat beschäftigt sich in der Themenwoche „Zukunft ist weiblich“ vom 5. bis zum 11. März in mehr als 20 Sendungen mit der Lage von Frauen weltweit, darunter sind vier Erstausstrahlungen.
Der Spielfilm „Das Mädchen Hirut“ (Mittwoch, 8. März, 21.40 Uhr, Erstausstrahlung) erzählt, basierend auf einem wahren Fall, die Geschichte der 14-jährigen Äthiopierin Hirut, die von einem Mann entführt und vergewaltigt wird, um sie später heiraten zu können. Sie tötet ihn in Notwehr – und wird wegen Mordes angeklagt. Eine Frauenrechtlerin übernimmt ihren Fall und zieht vor Gericht. Am Donnerstag, 9. März, fragt 3sat im Rahmen von „Wissenschaft am Donnerstag“ um 20.15 Uhr, wie eine „Welt ohne Männer“ (Erstausstrahlung) aussähe. Forscher sind ohnehin der Meinung, dass das männliche Y-Chromosom ein „genetischer Schrotthaufen“ sei. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, macht Gert Scobel in „scobel – Tod des Feminismus?“ (Erstausstrahlung) mit seinen Gästen eine Bestandsaufnahme des Feminismus. Am Freitag, 10. März, geht es um 21.00 Uhr in der Dokumentation „makro: Ehe-Bonus vor dem Aus?“ unter anderem um das Ehegattensplitting (Erstausstrahlung).




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