Fünf Stammgäste präsentieren ihre liebsten Skihütten, wo die Gäste hoch oben in der Schweizer Bergwelt von kulinarischen Spezialitäten und atemberaubender Aussicht verwöhnt werden. Am Schluss gewinnt diejenige Beiz, welche in den Kategorien Ambiente, Essen und Preis-Leistung am meisten überzeugen kann.
Es kämpfen um den Wochensieg:
Montag, 27. Februar: Ortsstockhaus, Braunwald
Die Wirtin Maya Rhyner, 31, und ihr Lebenspartner Hans Rauner, 58, haben die Leitung des Ortstockhauses im letzten September übernommen. Erbaut wurde es 1931 und steht unter Denkmalschutz. Ihr Motto «Bergwelt erleben» versuchen die beiden stets auszubauen. Als ausgebildeter Bergführer möchte Hans seinen Gästen die abgelegene Bergwelt mit Berg- oder Skitouren näherbringen. Zu den Lieblingsspeisen von Stammgast Marianne Zweifel, 37, gehört «Hansis Käse-Zwiebelwähe», der Renner im Ortsstockhaus.
Dienstag, 28. Februar: Hörnlihütte, Arosa
Die Skihütte von Wirt Christian Leu, 57, wurde im Jahr 1923 vom Skiclub Arosa erbaut. Damals musste noch alles zu Fuss auf 2000 Meter über Meer getragen werden. In der Hörnlihütte kann man auch übernachten und die Ruhe und Klarheit der Bergwelt geniessen. Als eine der wenigen Skihütten verwenden sie keine Convenience-Produkte. Der grosse Teil der Speisen wird selbst hergestellt. Die Berglasagne, gewürzt mit Bergkräutern, gehört zu den Spezialitäten. Vertreten wird das Lokal vom Stammgast Denise Kitschmann, 55.
Mittwoch, 1. März: Berggasthaus Heimeli, Sapün/Langwies
Wirt Markus Koch, 56, zieht es schon zum dritten Mal in die Berge. Im Winter 2012/13 hat er zum ersten Mal eine Wintersaison im Heimeli verbracht. Die Terrasse beeindruckt nicht nur den Stammgast Markus Mehr, 50, durch eine aussergewöhnliche Berglandschaft. Im Winter kann man nach einem Fondue den Abend bei einer rasanten Schlittenfahrt ausklingen lassen – oder man fällt in eines der Betten, die es in der Hütte gibt. Kulinarisch werden die Gäste mit traditionellen Engadiner Spezialitäten wie Pizokel verwöhnt.
Donnerstag, 2. März: Blockhütte Erezsäss, Fideris
An der Stelle, wo das Haus heute steht, wurde früher Erz eingeschmolzen und in die im Tal liegenden Dörfer verteilt. Von daher stammt auch der Name Erezsäss. Das Blockhaus von Wirt Sandro Zollinger, 36, wurde erst später im Jahr 1990 erbaut. Da es sich um einen Rundholzbau handelt, sieht man die grossen Holzstämme nicht nur von aussen, sondern auch von innen. Im Erezsäss erwartet die Gäste eine gehobene Hüttenküche. Zu den Spezialitäten gehört die geschmorte Ochsenbacke, auch zur Freude vom Stammgast Andreas Wyniger, 53.
Freitag, 3. März: Bergrestaurant Madrisa-Hof, Klosters
Der Madrisa-Hof wurde im Jahr 2002 neu erbaut und Anfang 2003 eröffnet. Seither ist das Gasthaus immer in den Sommermonaten von Juni bis September und ab Ende Dezember bis Mitte März geöffnet. Die drei Gasträume – der Kuh-Gadu, das Club-Restaurant und der Hirschkeller – sind alle unterschiedlich eingerichtet und bieten Platz für grosse Gruppen. Die Skihütte steht für eine italienisch angehauchte Küche – seit letzter Saison zusätzlich mit Pizzaiolo und Steinofen. Vertreten wird das Lokal vom Betriebsleiter Hans-Christian Bernet, 49, und dessen Stammgast Karin Walliser, 39.




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