Ausstrahlungsdatum: Montag, 27. Februar 2017, 21.05 Uhr, SRF 1

Ciprofloxacin ist ein gängiges Mittel aus der Antibitiokagruppe der Fluorchinolone. Sie bergen ein besonderes Risiko: für Sehnenrisse und vielfältige Nervenschäden, aber auch für Psychosen und Angstattacken. Trotzdem werden sie selbst bei harmlosen Blaseninfekten verschrieben. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat längst eine massive Warnung herausgegeben. Warum wird in der Schweiz nicht gehandelt? Odette Frey moderiert die Sendung.

Gefährliche Antibiotika – In der Schweiz weiterhin zu haben
Ciprofloxacin ist ein gängiges Mittel aus der Antibitiokagruppe der Fluorchinolone. Sie bergen ein besonderes Risiko: für Sehnenrisse und vielfältige Nervenschäden, aber auch für Psychosen und Angstattacken. Trotzdem werden sie selbst bei harmlosen Blaseninfekten verschrieben. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat längst eine massive Warnung herausgegeben. Warum wird in der Schweiz nicht gehandelt?

Therapietreue – Nachlässigkeit ist die Regel
Jeder vierte Patient, jede vierte Patientin nimmt Medikamente nicht so, wie sie vom Arzt verordnet wurden. Experten sprechen von «Non-Compliance». Vor allem bei chronischen Erkrankungen, die viele Jahre keine Schmerzen oder andere Probleme machen, sinkt die Therapietreue nach einem Jahr auf teilweise weniger als 50 Prozent. Wann kann es heikel werden?

Gebrochenes Herz – Mehr als eine Redewendung
«Broken Heart» steht nicht bloss für Liebeskummer, sondern kann auch eine zwar seltene, aber ernsthafte Funktionsstörung des Herzmuskels auslösen. Das Krankheitsbild kann auftreten nach grossem emotionalen Stress, wie dem Verlust einer geliebten Person, und trifft vor allem Frauen. Die Konsequenzen sind so gravierend wie bei einem Herzinfarkt.