Ausstrahlungsdatum: Freitag, 17. März 2017, 21.00 Uhr, SRF 1

In «Meine fremde Heimat» gehen Schweizerinnen und Schweizer der zweiten, dritten oder vierten Generation zurück ins Land ihrer Vorfahren – in ein Land, zu dem sie kaum einen Bezug haben. Auf der Reise zu ihren Wurzeln treffen sie auf Menschen, die ihr Leben verändern, erleben Bräuche, die ihnen fremd sind, und lassen sich auch kulinarisch auf viel Unbekanntes ein. In der fünften Folge reist Karin Dubler mit ihrem Adoptivvater nach Kosovo ins Heimatland ihrer leiblichen Eltern.

Karin Dubler, 23, hat erst mit 18 Jahren erfahren, dass sie bei der Geburt eigentlich Laura Rushiti hiess, ihre leiblichen Eltern aus dem Kosovo stammen und sie wenige Tage nach der Geburt zur Adoption frei gegeben haben. Das Schweizer Ehepaar Erich und Erika Dubler hat das Mädchen bei sich in Reichenburg im Kanton Schwyz aufgenommen, ihr die wahren Wurzeln aber erst offengelegt, als sie volljährig war.

Nun geht sie zum ersten Mal in ihr Heimatland und lernt Kultur, Land und Leute kennen. Bei diesem Abenteuer wird sie von ihrem Adoptivvater Erich begleitet. Auch er war noch nie in Kosovo, dem jüngsten Staat Europas. Sie sind unterwegs mit Zug, Bus, Pferdekutsche und Taxi – von der Hauptstadt Pristina in die albanischen Alpen, von der osmanischen Stadt Prizren bis nach Mitrovica, der Heimatstadt von Karins leiblichen Eltern. Dort hat sie eine Begegnung, die ihr Leben für immer verändern wird.

Alle Folgen von «Meine fremde Heimat» im Überblick:
17. Februar: Mosambik
24. Februar: Kolumbien
3. März: Armenien
10. März: Finnland
17. März: Kosovo
24. März: Laos