Fünf Stammgäste präsentieren ihre Lieblingsrestaurants und laden dazu ein, das Berner Oberland eine Woche lang kulinarisch zu entdecken. Am Schluss gewinnt diejenige Beiz, welche in den Kategorien Ambiente, Essen und Preis-Leistung am meisten überzeugen kann.

Es kämpfen um den Wochensieg:

Montag, 3. April: Restaurant Felsenburg, Kandergrund

Das Restaurant Felsenburg wird nun in der dritten Generation betrieben. Wirt Markus Ryter, 56, hat es vor 26 Jahren übernommen. Es gibt einen Barbereich, in dem Poker, Billard und Dart gespielt werden können. Häufig finden dort auch kleine Konzerte statt. Zusätzlich ist ein Spielplatz für Kinder vorhanden. Die Spezialität des Hauses ist die Blauseeforelle, die frisch vom gleichnamigen See kommt. Ausserdem ist das Kalbsgeschnetzelte hier sehr beliebt. Der Zivilschutzinstruktor Peter Zurbrügg, 41, ist überzeugt, dass seine Lieblingsbeiz mit der gutbürgerlichen Küche punkten kann.

Dienstag, 4. April: Restaurant Ruedihus, Interlaken

Der schöne Altbau erinnert von aussen eher an ein Schloss oder ein altes Herrenhaus als an ein Restaurant. Im Innern findet man sich dann in einem typisch schweizerischen Chalet, mit viel Holz und einer tollen Atmosphäre wieder. Das Ruedihus ist bekannt für typisch schweizerische Küche. Besonders beliebt sind Fondue und Raclette. Es gibt hier keine grosse Karte, da sich der Wirt Daniel Bucher, 55, immer nach den frischen Produkten richtet. Stammgast Susanne Ruoff, 63, schätzt an ihrem Stammlokal, dass es typisch schweizerisch eingerichtet ist.

Mittwoch, 5. April: Restaurant Aebi, Adelboden
Das Aebi ist bereits 230 Jahre alt. Es wird in vierter Familiengeneration vom Wirt Philipp Oester, 40, geführt. Er könnte sich vorstellen, dass sein Sohn das Lokal irgendwann nach ihm übernimmt. Die Fassade des Aebi hat sich nie verändert und ist original, wie vor 230 Jahren. Das Lokal ist bekannt für seine Sonnenterrasse und die alte Hausfront. Der Gästeraum ist verwinkelt und bietet jedem Gast ein wenig Privatsphäre. Eine Spezialität ist das Cordon bleu, welches nicht platt, sondern rund ist. Für den Stammgast Stefan Oester, 38, verkörpert seine Lieblingsbeiz Adelboden und dessen Geschichte.

Donnerstag, 6. April: Restaurant Spiezer, Spiez
Die Wirtefamilie Miloja leitete ein Restaurant in Interlaken, dieses wurde allerdings verkauft. Vor eineinhalb Jahren hat sie das Spiezer übernommen und renoviert. Die Besonderheit des Hauses ist der einmalige Ausblick auf die Berge und die Spiezer Bucht. Man glaubt dabei, ein schönes Bild anzuschauen. Ausserdem kann man sich auf kurze Wartezeiten verlassen, da sich das Bahnhofsrestaurant auf Kundschaft mit wenig Zeit eingestellt hat. Spezialitäten sind das Cordon bleu, die Pouletbrust und das Risotto. Stammgast Brigitte Schmocker, 55, liebt Jons Kochkünste von Jon und Marias Service.

Freitag, 7. April: Restaurant Reichenstein, Zweisimmen
Seit 1960 führten die Eltern vom Wirt Hanspeter Teuscher, 53, das Reichenstein. Als 2002 sein Vater verstarb, wollte seine Mutter das Restaurant nicht alleine weiterführen. Da entschied sich Hanspeter, es selber zu übernehmen. Das Reichenstein ist ein Treffpunkt für jedermann, dort kennt sich fast jeder und jede. Die Gäste geniessen es, auf Bekannte zu treffen. Der heisse Stein ist bei den Gästen besonders beliebt. Dazu gibt es verschiedene Beilagen. Als Stammgast steht der Gleismonteur Fritz Lörtscher, 50, für seine Lieblingsbeiz im Einsatz.